Manch eine wird, das sage ich, in künftigen Zeiten an uns denken.
Sappho
Vergangene Veranstaltungen

Einzelveranstaltungen
Bild zur Dokumentation

Intersektionale Perspektiven auf Lebensrealitäten von Frauen*/Training zu Diskriminierung und Rassismus

Workshop

mit Tuĝba Tanyılmaz und Siegrid Ming Steinhauer von der Initiative „i-Päd - intersektionale-Pädagogik“
Datum: 14.02.2015

Sei es im Supermarkt, in öffentlichen Verkehrsmitteln, im Team, bei der Verhandlung mit Ämtern und Behörden, in der Bildung, in Beratungsstellen, im Kontakt mit Menschen – Diskriminierungen und Gewalt sind überall präsent und doch oft unerkannt.
Rassismus und Diskriminierung sind schmerzhafte Erfahrungen und doch die Lebensrealität von Frauen*. In unserer Gesellschaft tauchen sie zudem unsichtbar, subtil und auch meist in Verbindung mit verschiedenen Formen von Diskriminierung auf. Frauen* erleben Diskriminierung, Gewalt, Ausschlüsse und Ausgrenzung aufgrund ihres Geschlechts, sexueller Orientierung, ihres Aussehens, ihrer Religion, Sprache, Hautfarbe, Herkunft, Familien, ihres Namens usw.
Gemeinsam wollen wir uns darum anschauen, woher diese Ausgrenzungen kommen und wie damit umgegangen werden kann. Was bedeutet Diskriminierung? Wo und wie erleben wir Diskriminierung? Wie verhalte ich mich bei Diskriminierungen?
In dem Workshop wollen wir uns mit unserer Person in Deutschland, als Frau* auseinandersetzen und gemeinsam Erfahrungen und Strategien teilen und ausarbeiten, die Diskriminierung entgegen wirken können. Wir möchten das Wissen gegen (Mehrfach-) Diskriminierung erweitern und reflektieren, damit wir die Rolle des „Opfers“ aktiv ablegen können und als „empowerte“ Handelnde daraus hervorgehen.
In diesem geschützteren Raum bieten wir den Teilnehmer*innen die Möglichkeit, einerseits die erfahrenen (Mehrfach-)Diskriminierungen zur Sprache zu bringen; andererseits werden die Prozesse der Stärkung und Selbstermächtigung gemeinsam angeregt und erfahrbar.
Es werden Empowerment-Methoden durchgeführt, die es den Workshopteilnehmer*innen erleichtern sollen, das Zusammenspiel von Politik, Pädagogik und gesellschaftlichen Gegebenheiten zu erkennen und diese in ihren Alltag zu integrieren.
Die Initiative „i-Päd – intersektionale Pädagogik“ existiert seit August 2011. Es ist ein Projekt, das die Anerkennung der Komplexität von Identitäten in der Pädagogik fördern soll.

Training bei Facebook

Nähere Infos als PDF 

Bild zur Dokumentation

Zwiegespräche: Vernissage mit Melody LaVerne Bettencourt

Vernissage

Datum: 06.02.2015

Die Ausstellung wird bis zum 08.03.2015 bei uns zu sehen sein.

„Ich benutze die Drucktechnik der Monotypie, um spielerisch meine eigenen und vorhandene Symbole immer wieder neu auf dem Papier anzuordnen. Die Farben sind teils satt und kontrastierend, dann wieder transparent und lasierend. Meine Geschichte wird immer wieder neu erfunden. Ich nehme Bezug auf Schwarze Widerstandskultur, die sich auch immer wieder neue Wege des Ausdrucks suchen musste."

Melody LaVerne Bettencourt
2001-2008 HFBK Hamburg (bei Michaela Melian, Isaac Julien)
2004-2005 Iceland Academy of the Arts Februar
2008 Diplom

In ihrer Malerei widmet sich Bettencourt Frauen*, die in der Unabhängigkeitsbewegung und im antikolonialen Widerstandes aktiv waren, jedoch im Verborgenen wirken mussten in dem sie zum Beispiel geheime und verbotene Treffen organisierten. Darüber hinaus stehen in ihrer Arbeit allgemein Frauen der afrikanischen Diaspora im Vordergrund. Es ist ihr Anliegen den anonymen Opferstatus der Kolonialisierten zu brechen und ihre individuellen Beiträge zum Widerstand zu würdigen. Es interessieren sie die stereotypen Bilder afrikanischer Frauen* und ihre Funktionen als Trägerinnen rassistischer Ideologie. Die Auseinandersetzung mit ihrer Positionierung als Schwarze Frau führt Bettencourt zu einer Rückbesinnung auf das Heimatland ihrer Mutter. Die Inselgruppe Cabo Verde ist unter den oben genannten Aspekten interessant, da sie der erste Außenposten für Deportationen von Afrikaner*innen auf dem Weg in die Amerikas war und als ehemalige portugiesische Kolonie ihre Unabhängigkeit erst 1975 erlangte. Das Gedächtnis an die Veränderung ist frisch und dies macht sich Bettencourt unter anderem in einer Reihe von Interviews mit weiblichen Zeitzeugen zu nutze.

Veranstaltung als Pdf

Bild zur Dokumentation

Filmscreening: "SUCH A STRANGE TIME IT IS, MY DEAR ..."

Filmscreening

Datum: 03.02.2015

Regie / Director: Mira Habibi (aka Zara Zandieh)
BRD / Germany 2007
79 Min.
Farsi mit engl. Untertitel
Farsi with English subtitles

"..we must hide our lights in dark closets.", schrieb Ahmad Shamloo bereits im Juli 1979, aus dessen Gedicht der Filmtitel entnommen wurde. Die Protagonistinnen des Films waren während der Revolution im Iran in der feministischen und linken Szene politisch aktiv. Mit dem Verbot vieler politischer Oppositionsgruppen mussten sie, um ihre Zusammenkünfte geheim zu halten, im Untergrund arbeiten. Sie flohen Anfang der 80er Jahre im Zuge der brutalen islamischen Säuberungsaktionen nach West-Berlin. Die Regisseurin Mira Habibi, baut ihre Filmdramaturgie nicht historisch-linear auf, sondern folgt fragmentarischen Erzählsträngen, in denen die Interviewten über ihr Verhältnis zu politischer Arbeit, Revolution, Sexualität und Flucht sprechen.


"..we must hide our lights in dark closets.", wrote Ahmad Shamloo in a poem in July 1979, from which the film title was taken. During the revolution in Iran all protagonists of the film were involved with feminist and left wing politics. After the prohibition of many political opposition groups they were forced to keep their gatherings in secret and continued their work in the underground. In the 80s during the brutal cleanup by the Islamists all of them fled to West-Berlin. The director Mira Habibi builds a non-historical film narrative and follows fragmentary lines. The interviewees talk about their idea of political work, the revolution, sexuality and migration.


Zara Zandieh ist unabhängige Filmemacherin und lebt in Berlin. Zwischen 2010-2013 studierte sie Kamera an der filmArche, einer selbstorganisierten Filmschule. Derzeit absolviert sie eine Masterclass in Kamera an der filmArche. Durch ihre Filme zieht sich eine poetische schlichte Erzählweise, die die Zuschauenden einlädt, unvertraute Perspektiven einzunehmen.
Zara Zandieh war an der Organisation und künstlerischen Programmgestaltung des Filmfestivals SECOND TAKE - Gender and Society in Cinema in Kabul 2008 beteiligt. Sie schloss ihren MA 2006 in Gender, Ethnic Studies und Sexualities an der University of East London ab.
Zara Zandieh works as an independent filmmaker in Berlin. Between 2010 - 2013 she studied cinematography at the filmArche, a non-profit filmmaker's organization and self-organized film school. Currently she is doing a Masterclass in cinematography in the filmArche. In her films she follows a minimalistic and poetic narrative approach and language, which invites the audience to take-up unfamiliar perspectives.
Zara Zandieh was involved in the artistic programming of the film festival SECOND TAKE - Gender and Society in Cinema in Kabul 2008.
She lived in London for two years and completed her MA in Gender, Ethnic Studies and Sexualities at the University of East London in 2006.

Veranstaltung als Pdf

Bild zur Dokumentation

Sister-Wellness

Datum: 12.12.2014

Ein Themen- und Austauschabend für und von Schwarzen Frauen*InterTrans und Frauen*InterTrans of Color, zu Wellness als Selbstermächtigung und Widerstand. Mit Noah Sow, Diana Hartmann und Pasquale Virginie Rotter.

Der Eintritt ist frei! Wir bitten jedoch um pünktliches Erscheinen.

For Black women choosing ‘wellness’ is an act of political resistance” (bell hooks, 1993)

Schwarze Frauen* sollen stark sein, kämpfen, gegen ihre Diskriminierung und für die Mehrheitsgesellschaft am besten gleich mit. Was dabei auf der Strecke bleibt: sie selbst. Sogar in sich als politisch, feministisch und antirassistisch verstehenden Kreisen ist eine Praxis tabu: Dass die Schwarze Frau* und Frau* of Color primär an die Erhaltung ihrer eigenen Gesundheit und Nerven denkt. Kaum ein Thema ist so wichtig und wird doch so selten besprochen wie: was können wir tun, damit es uns selbst gut geht, damit wir ausgeglichen und glücklich sind. In einer Welt, die uns noch zu oft als Funktionen und verfügbare Körper behandelt, ist dieses wichtigste aller Themen nicht vorgesehen, trifft im Gegenteil sogar auf Widerstand. Der Hintergrund ist bitterernst. Die täglichen Eingriffe und Auswirkungen von Mehrfachdiskriminierung auf unsere Leben führen dazu, dass viele von uns diesen Kampf verlieren.

Mit dem Themenabend gehen wir einen wichtigen Schritt im zeitgemäßen Verständnis von der kolonial gefärbten Ausgangslage der Entbehrlichkeit der [Gesundheit der] Schwarzen Frau* zugunsten dem Allgemeinwohl - hin zum ehrlichen Austausch und Gespräch über unsere vielfältigen Strategien, die eigene Gesundheit zu erhalten.

Runder Tisch: Noah Sow, Diana Hartmann und Pasquale Virginie Rotter

Moderation: Iris Rajanayagam

Der Abend wird eingeleitet durch den Kurzfilm „Wellness“ (2014) von Noah Sow und begleitet von einer Fotoausstellung von Diana Hartmann.

Noah Sow ist Künstlerin, Musikerin, Autorin, Produzentin, Theoretikerin, Aktivistin. Ihre Schwerpunkte liegen auf Kunst, kritische Medienanalyse, Normalitätskonstruktionen sowie Ökonomien und Praxen von Rassismusbekämpfung. 2008 erschien ihr Buch Deutschland Schwarz Weiß bei C. Bertelsmann, Random House. Derzeit konzentriert Noah Sow sich auf Kunstproduktion, die filmisch, performativ und gegenständlich das Körper//Blick-Fundament herausfordert.

Diana Hartmann ist Kunstfotograf*in und Intersex-Aktivist*in. Sie ist seit vielen Jahren in der Schwarzen deutschen Community aktiv und lebt in Hamburg.

Pasquale Virginie Rotter lebt in Berlin und arbeitet bundesweit als Empowerment-Trainerin mit Menschen mit rassistischen Diskriminierungserfahrungen. Sie ist außerdem machtkritische Diversity-Trainerin, Mediatorin, Moderatorin sowie Tanz- und Bewegungspädagogin.

Sister-Wellness wird zusammen mit der Heinrich-Böll-Stiftung Berlin und mit freundlicher Unterstützung von Interflugs durchgeführt.

Hier gehts zum Flyer als pdf

Bild zur Dokumentation

Empowerment-Training für Schwarze Frauen, Frauen of Color und Frauen mit Migrationsgeschichte

Wochenend-Workshop

mit Pasquale Virginie Rotter
Datum: 20./21.09.2014

Die Gesichter von Rassismus und Sexismus sind vielfältig und allgegenwärtig. Frauen, die in Deutschland als „nicht-zugehörig“ wahrgenommen werden, begegnen im Beruf, in den Medien, im öffentlichen Raum offener Benachteiligung, Herabwürdigung und Gewalt oder auch subtiler Ausgrenzung und schwer greifbarer Feindseligkeit.

Empowerment beschreibt in diesem Zusammenhang einen Prozess der gegenseitigen Selbst-Ermächtigung und Selbst-Stärkung – individuell und kollektiv.

Wir wollen an diesem Wochenende einen „geschützen“ Raum schaffen, in dem alltägliche Erfahrungen rassistischer und sexistischer Gewalt benannt werden können. Dabei wollen wir herausfinden, was diese Erfahrungen mit uns machen, was wir damit machen und wie wir aus uns schwächenden Dynamiken aussteigen können. Es werden stärkendes Wissen ausgetauscht und Strategien und Handlungsmöglichkeiten (weiter-)entwickelt, wie wir kraftvoll und wohltuend zugleich mit der Erfahrung rassistischer und sexistischer Diskriminierung umgehen wollen. Im Mittelpunkt steht dabei die Entwicklung einer aufmerksamen und wohlwollenden Haltung sich selbst und anderen gegenüber, denn Empowerment bedeutet auch, den gewaltförmigen Erfahrungen durch Rassismus und Sexismus andere Möglichkeiten des Miteinanders entgegenzusetzen.

Im Training arbeiten wir mit abwechslungsreichen, biografischen, körperbezogenen und kommunikativen Methoden. Eingeladen sind Schwarze Frauen, Frauen of Color und Frauen mit Migrationsgeschichte, die aufgrund der Hautfarbe, der ethnischen und religiösen Zugehörigkeit oder der Sprache Rassismus in Deutschland erleben.

*Women that speak English (but do not speak German) can also participate.*

Hier finden Sie weitere Infos und das Anmeldeformular.

Bild zur Dokumentation

ZwischenRaum: Politische Körper im öffentlichen Raum

Workshop und Performance

Datum: 06.09.2014

Wenn wir die Stadt und den öffentlichen Raum als Schnittstelle zwischen Mensch und Gesellschaft sehen, weil die Öffentlichkeit Sicht- und Hörbarkeit von Menschen bedeutet, dann ist der öffentliche Raum mehr als lediglich der „Restraum“ zwischen den Bauwerken einer Stadt.
Wir wollen uns als Frauen im öffentlichen Raum sichtbar machen, Raum besetzen, Sehgewohnheiten durchbrechen und die alltägliche soziale Ordnung im rassifizierten, sexualisierten und körpernormierten öffentlichen Raum hinterfragen und aushandeln.
Hierzu werden wir zusammen mit der argentinischen Künstlerin Karina Villavicencio im Weinbergspark am Rosenthaler Platz einen partizipativen, interaktiven und kommunikativen Tag aus Workshop und Performance mit Textilien gestalten.

Workshop: 14 Uhr
Die Teilnehmer*innen machen durch einfache Bewegungen und Übungen Erfahrungen mit ihrem eigenen Körper, ihrer Haltung, ihren Bewegungen und treten in Kontakt zu anderen Teilnehmer*innen.

Performance: 17 Uhr
Karina Villavicencio wird im Rahmen einer Performance eine „soziale Textil-Skulptur“ erschaffen.

Bild zur Dokumentation

Workshopreihe "Welche Farbe hat meine Haut?"

Eine Auseinandersetzung mit Kritischem Weißsein und Rassismus

Daten:
29.04.2014
06.05.2014
13.05.2014
20.05.2014

Workshopreihe mit Tupoka Ogette, Expertin für Vielfalt und Antidiskriminierung, Trainerin für vorurteilsbewusste Bildung

Woran denkst du, wenn du "deutsch" sagst? Wie stellst du dir eine "Deutsche" vor? Haben weiße Menschen Privilegien? Was haben Privilegien mit Macht und Rassismus zu tun? Was ist eigentlich Rassismus?
In dieser Workshop-Reihe wollen wir den Fokus verschieben von den Diskriminierten hin zu den Diskriminierenden. Klassischerweise wird in der Auseinandersetzung mit Rassismus der Fokus auf Schwarze bzw. von Rassismus betroffene Menschen gerichtet. Indem wir Weißsein sichtbar machen, setzen wir uns kritisch mit unseren eigenen Privilegien als weiße Frauen auseinander.

Die Workshop-Reihe ist offen für alle weißen Frauen, besonders für Partnerinnen Schwarzer Menschen, Mütter Schwarzer Kinder, Pädagoginnen und andere Multiplikatorinnen. Voraussetzung für die Teilnahme an der Workshop-Reihe ist die Bereitschaft, sich auf einen selbstreflexiven Prozess einzulassen.

Ziel des ersten Teils ist es, sich mit der eigenen Position als weiße Person in einem weißen Umfeld auseinanderzusetzen. Eigene Privilegien werden erkannt und beleuchtet. Das Seminar enthält auch einen Input zur Geschichte des Rassismus. Der Umgang mit sogenannten „politisch korrekten“ Ausdrucksweisen wird erörtert. Offen für weiße Frauen, die sich noch nicht mit der eigenen Positionierung beschäftigt haben.

Ziel des zweiten Teils ist es, aus der gewonnenen Klarheit über die Grenzen der eigenen Erfahrungen und Perspektiven konkrete Handlungsoptionen sowohl auf individueller als auch auf struktureller Ebene zu entwickeln. Es wird darum gehen, den Zusammenhang zwischen der eigenen Über- Privilegiertheit und der daraus folgenden De-Privilegiertheit Anderer genauer zu verstehen. Mit dem Ziel Privilegien zu entlarven und mittels „power-sharing“ konstruktiv zu benutzen. Der zweite Teil richtet sich an weiße Frauen, die sich bereits mit den Grundlagen des Kritischen Weißseins beschäftigt haben.

Bild zur Dokumentation

Interkulturelle Lebensrealitäten Berliner Frauen

Reihe: Berliner Frauensalon

Datum: 21.08.2013

Was verstehen wir unter Interkulturalität? Was bedeutet in einer Stadt wie Berlin Interkultiralität im Alltag? Spielt dein kultureller Hintergrund eine Rolle in deinem Alltagsleben in Berlin?
Wir wollen mit dem Frauensalon einen Treffpunkt für Austausch von Frauen mit verschiedenen Positionen, Standpunkten, persönlichen Situationen, Erfahrungen, Meinungen und in definitiv unterschiedlichen Lebensrealitäten schaffen.

Gesprächsrunde: Karina Villavicencio (Künstlerin aus Argentinien), Gabi Zekina (weiße Deutsche, Projektleiterin der Frauenkreise), Abenaa Adomako (Schwarze Deutsche ghanaischer Herkunft, Brot für die Welt, ISD Berlin)

Moderation: Jamile da Silva e Silva und Thais Vera Utrilla (freie Mitarbeiterinnen bei den Frauenkreisen)

Der Berliner Frauensalon findet in Kooperation mit den Frauenzentren EWA, FRIEDA und Paula Panke statt. 

Foto: Mariscal

Bild zur Dokumentation

Der weibliche Körper: Was ist schön?/Von der Genitalverstümmelung zur Schönheits-OP

Publikumsgespräch, Reihe: Colours of Feminism


Über die Reihe
Berliner Frauenprojekte (S.U.S.I., Evas Arche und Frauenkreise) setzen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit 2013 mit der Reihe „Colours of Feminism“ fort. Im Vordergrund stehen die Stimmen von Feministinnen verschiedenster Positionen als auch eine neue Perspektive für den Feminismus in Deutschland. Wir stellen die Frage nach dem Einfluss Schwarzer Feministinnen und Women of Colour auf die aktuellen Debatten des „neuen“ Feminismus. Wie spiegeln sich deren Positionen und die Vielfalt der Debatten in den gesellschaftlichen Prozessen und politischen Organisationen wider?

Über die Veranstaltung
Gibt es gemeinsame gesellschaftliche Muster für Sexualverstümmelung und Schönheitsoperationen? Wer hat Interesse an der Kontrolle und Disziplinierung des weiblichen Körpers? Wer hat Interesse an der Kontrolle der Sexualität der Frauen? Welche Antworten geben Feministinnen?

Am Gespräch nehmen teil:
Djatou Touré (Sängerin, Aktivistin gegen Genitalverstümmelung, angefragt)
Karin Bergdoll (2. Vorsitzende vom „Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft“)
Moderation: Gabriela Swierczynska (Dipl.-Psych., Interkulturelles Frauenzentrum S.U.S.I.)

Das Gespräch findet im Interkulturellen Frauenzentrum S.U.S.I. statt.

Bild zur Dokumentation

Kritisches Weißsein/Sensibilisierungsworkshop für weiße Mütter Schwarzer Kinder und weiße Frauen mit Schwarzen PartnerInnen

Workshop

Konzept und Moderation: Andrea Rösner, Ethnologin, weiße Mutter einer Schwarzen Tochter, Studium mit Schwerpunkt auf Antirassismus, (Post)Kolonialismus, (Trans)Gender

Das Schwarzsein unserer Kinder/PartnerInnen ist sichtbar, ist uns und der sich als weiß definierenden deutschen Mehrheitsgesellschaft bewusst und oft markiert als "Anderssein". Dabei bleibt in der Regel unsere eigene Positionierung als Weiße von uns selbst unbemerkt und unbenannt.

Wir wollen uns im geschützten Raum auf kritische Weise unserem eigenen Weißsein annähern. Nach einer kurzen Einführung in die Wurzeln der Kritischen Weißseinsforschung wird die Relevanz des Themas in Deutschland herausgestellt und wir wenden uns Beispielen zu, in denen Weißsein in der Schwarzen Vorstellung repräsentiert ist. Ziel des Workshops ist es, einen Denkanstoß in Richtung Bewusstwerdung unserer eigenen gesellschaftlichen Privilegien und eventuellen Verantwortlichkeiten zu bekommen.

P.S.: Die Kategorien „Schwarz“ und „weiß“ verstehe ich nicht in einem biologistischen Sinne, im Bezug auf „Hautfarbe“, sondern als soziale Konstruktionen, die Menschen auf hierarchische Weise in der Gesellschaft positionieren und die mit bestimmten Zugängen oder Einschränkungen zu Handlungsmöglichkeiten und Ressourcen verbunden sind.

Bild zur Dokumentation

Antonia Lerch: Mädels über Jungs über Mädels (Dok, D 2012, 32m)

Filmvorführung

www.youtube.com/watch?v=Isz49yJS5e4

Mit Antonia Lerch, Filmmacherin
Datum: 01.03.2013

Lieben Frauen wirklich Machos? Welche Klischees und Vorurteile spielen heute noch in das Verhältnis zwischen den Geschlechtern hinein? Welche unterschiedlichen kulturellen Rollenverständnisse führen zu Konflikten?
Vierzehn junge Frauen und Männer - alle in Deutschland geboren, aber mit verschiedenen ethnischen, kulturellen und religiösen Hintergründen – streiten über ihre Geschlechterrollen, über Unterschiede, Hierarchien und Differenzen, die durch eine Rollenzuschreibung hervorgerufen werden?

Nach der Filmvorführung Werkstattgespräch in Anwesenheit von Mitwirkenden und der Regisseurin Antonia Lerch

Bild zur Dokumentation

Arriving in the Future/Storytelling / Poetry / Performance



(Deutsch untenstehend)

“Being Black in Germany, or being a Black German national is a wonderful banality that deserves recognition but requires neither charity nor exoticism.”

"Arriving in the Future: Stories of Home and Exile" is an English-language anthology of poetry, short stories, and academic essays on Black German experience written by twenty-six Black poets, writers, and artists from across the African Diaspora living in Germany. It highlights the fact, that challenging stereotypes and clichés, pointing out injustices, fighting structural, institutional, and everyday racism - not because of curiosity, or choice but as necessity for plain survival - has always been the burden of the Black subject in Germany. Furthermore it shows once again that there has always been a solid correlation between political activism and the production of literature as a means of raising awareness and empowerment. Uncovering hidden chapters of activism and literature production.

On February 27th Arriving in the Future will present an evening of storytelling, poetry, and spoken word performance. Highlights of the evening will include a reading and presentation on the nature and importance of storytelling for Black communities (from Nigeria, the US, and Germany) and spoken word performances by Asoka Esuruoso and Jumọke Adeyanju.

PDF

-----------------------------------------------------------

„In Deutschland Schwarz oder ein*e Schwarze*r Deutsche*r zu sein ist eine großartige Banalität, die anerkannt werden muss, aber weder Wohltätigkeit noch Exotismus benötigt.“

Arriving in the Future: Stories of Home and Exile ist eine englische Anthologie mit Gedichten, Kurzgeschichten und akademischen Aufsätzen über schwarze deutsche Erfahrungen, verfasst von 26 schwarzen Dichter*innen, Schriftsteller*innen und Künstler*innen der afrikanischen Diaspora, die in Deutschland leben. Sie hebt die Tatsache hervor, dass die Herausforderung von Stereotypen und Klischees, das Aufzeigen von Ungerechtigkeiten, der Kampf gegen strukturellen, institutionellen und Alltagsrassismus - nicht aus Neugier oder als Option, sondern zum schieren Überleben - immer die Last der/des schwarzen Akteur*in in Deutschland gewesen ist. Außerdem zeigt sie erneut, dass es immer eine starke Korrelation zwischen politischem Aktivismus und der Herstellung von Literatur als Mittel zur Erhöhung von Aufmerksamkeit und Empowerment gab, die verborgene Kapitel im politischen Aktivismus und der Literaturproduktion aufschlugen.


Am 27. Februar präsentiert „Arriving in the Future“ einen Abend des Geschichtenerzählens, Lyrik und Gedichte sowie Spoken Word Performance. Höhepunkte des Abends beinhalten eine Lesung und Vorstellung der Art und Bedeutung des Geschichtenerzählens für Schwarze Gemeinschaften (aus Nigeria, den USA und Deutschland) und Spoken Word Perfomances von Asoka Esuruoso und Jumoke Adeyanju.

PDF


Bild zur Dokumentation

"Synchronicity"/Lesung mit Sharon Dodua Otoo

Lesung

(Übersetzt aus dem Englischen von Mirjam Nuenning
Mit Illustrationen von Sita Ngoumou)

Cee merkt allmählich, dass sie Tag für Tag ihre Farben verliert. Natürlich ist sie erstmal verunsichert – obwohl sie genau weiß, dass ihre Vorfrauen das auch schon durchgemacht und überlebt haben. Trotzdem. Nun wird sie wieder einmal lernen müssen, mit einem Verlust umzugehen – und das schon wieder so kurz vor Weihnachten …


Mehr Information hier: PDF



Bild zur Dokumentation

Intersectionality: An evening with Emilia Roig and the Intitative intersektionale Pädagogik (i-Päd)/Themenabend zu Intersektionalität mit Emilia Roig und der Intitative intersektionale Pädagogik (i-Päd) (Dt./Eng)

Vortrag (Eng./Dt.)

ACHTUNG ORTSWECHSEL!

Auf Grund der vielen Anmeldungen: Neuer Veranstaltungsort ist der Migrationsrat Berlin-Brandenburg MRBB Oranien Str. 34, 10999 Berlin, HH, 2. Etage. U1, U8, (U Kottbusser Tor) Bus M29 (Adalbertstr./Oranienstr.)

5pm-6:45pm/17:00 – 18:45 Uhr
Intersectionality in Europe - A depoliticized concept. On the Reception of Subversive Voices in White Feminist Discourses


Presentation and talk with Emilia Roig

In the past few years intersectionality has become a “buzzword” in Europe and North America. What is often neglected is that including intersectional perspectives when analyzing oppression have a long tradition in feminist thought, particularly in Black feminist thought (Angela Davis amongst others) and in Lesbian Theory. Instead what we see in European (academic) discourse is an appropriation of intersectionality as a research perspective which is characterized by the dominance of white researchers and an exclusion of Black academics and academics of Color. This is also relevant for mainstream white feminist discourse on intersectionality.

Emilia Roig will give us a short introduction to the concept of intersectionality, outline its historical and political development and relevance within feminist movements, especially Black feminists movements, then go on to elaborate on the problem of positionality and subjectivity within white mainstream feminist discourse on intersectional approaches. Furthermore we will have the chance to discuss in what way intersectionality is misunderstood and/or misused and how intersectionality can be adapted appropriately to everyday feminist praxis.


19:00-20:45 Uhr
Intersektionalität aus pädagogischer Sicht


In diesem Vortrag wird i-Päd aus einer pädagogischen Perspektive das Thema Intersektionalität beleuchten. Es wird darum gehen aufzuzeigen wie wichtig die Thematisierung der Verzahnung verschiedener Diskriminierungsformen in der pädagogischen Arbeit ist und Methoden vorgestellt dieses praktisch umzusetzen.

Das Projekt „i-Päd – intersektionale Pädagogik“ existiert seit August 2011. Es ist ein Projekt, das die Anerkennung der Komplexität von Identitäten in der Pädagogik fördern soll.

Moderation: Iris Rajanayagam

Gefördert durch Mittel der Kreuzberger Sammelstiftung.

PDF

Bild zur Dokumentation

when did girls start wearing pink?/Ein ACT YOURSELF Workshop

Wochenend-Workshop

Achtung: Der Workshop wird in den September verlegt!

Ein Improvisations - Schauspiel - Geschichten erfinden - Workshop


Wir erfinden und erzählen Geschichten zum Thema Wann haben Mädchen denn nun angefangen rosa / pink zu tragen? War rosa doch bis vor ungefähr 100 Jahren noch den Babyboys vorbehalten. Was verbinden wir mit dieser Farbe, welchen Einfluß haben solche Zuordnungen auf uns, was denken wir darüber... aus diesen und Fragen die ihr selbst zum Workshop mitbringt, können wunderbare Improvisationen und kleine Stücke entstehen.
Samstag lernen wir einander kennen. Mit Elementen des klassischen Schauspieltrainings wie Körperarbeit, Etüden, Kontaktimpro & Improvisation.
Sonntag werden wir in Kleingruppen eigene Sichten & Geschichten entwickeln und bearbeiten, die wir einander am Ende vorstellen.

Bringt alles Rosa mit, dessen ihr habhaft werden könnt. Ich tue das auch... so bekommen wir einen schönen Fundus zusammen, aus dem wir uns für unsere Geschichten bedienen können.

Offen für alle mit Spielfreude bis Spielwut.

Anmeldung erforderlich!
Mindestteilnehmer*innen: 8
Schauspielcoach: anaximander
Kosten, Info: www.actyourself.jimdo.com
Kontakt, Anmeldung: actyourselfberlin@gmail.com
PDF

Bild zur Dokumentation

春のうたたね [haru no utatane] – Frühlingsschlummern/Eine Gruppenausstellung mit Masayo Kajimura, Natsuyo Koizumi, Ayane Muroya

Vernissage


Eine genaue Beobachtung und Liebe zur Natur, das Arbeiten mit der Linie, das Oszillieren zwischen Tradierten und Neuen, dies sind die Gemeinsamkeiten der drei Künstlerinnen Masayo Kajimura, Natsuyo Koizumi und Ayane Muroya, die außerdem ihre Transkulturalität und ein Atelier in Berlin-Neukölln teil(t)en.

Die Künstlerinnen kommen aus und bewegen sich in verschiedenen künstlerischen Genres und kombinieren diese miteinander:

Ayane Muroya studierte Bildende Kunst in London und kommt zudem aus der Tradition der japanischen Kalligraphie. So verwendet sie Tusche und Washi (Japan-Papier) genauso wie die Leinwand.

Natsuyo Koizumi studierte Textildesign in Tokyo und Bühnendesign in Wien und arbeitet heute als Druckgrafikerin, Schaufenster-dekorateurin und Illustratorin. Sie wird in der Ausstellung vor allem ihre Kaltnadelradierungen präsentieren.

Masayo Kajimura kommt aus der Videokunst und setzt sich seit einiger Zeit mit dem Medium Papier, insbesondere mit dem Scherenschnitt auseinander, der sowohl in Japan als auch in Deutschland eine eigenständige Tradition hat.

Allen drei Künstlerinnen ist gemeinsam, dass in ihren Arbeiten die Linie eine wichtige Rolle spielt. Sei es der Strich mit dem Pinsel, das Ritzen mit der Nadel, oder das Schneiden mit dem Skalpell, immer entstehen Linien, die Proportionen und Räume, Licht und Schatten zum Vorschein kommen lassen. So sehr die einzelnen Elemente der künstlerischen Werke auf einer Beobachtung der Natur und des Alltäglichen beruhen, so entwickeln sich in ihnen doch Welten, die über die sichtbare Realität hinausgehen: archetypische Landschaften, hybride Wesen, Traumsequenzen. Es ist wie ein versehentliches Einschlummern an einem lauen Frühlingsnachmittag, ein kurzes Abtauchen aus dem Alltag in eine fantastische Welt, ein vages Erinnern, das hier und da Blüten treibt, eine zeitliche und räumliche Bewegung, die ihren eigenen Regeln folgt.

Wir hoffen sehr, dass diese Ausstellung zum Frühlingsbeginn Sie zu einem fantastischen Schlummern, einem träumerischen Flanieren einlädt.

PDF

Bild zur Dokumentation

Ein Abend mit Stefanie-Lahya Aukongo/Lahya liest aus ihrem Buch Kalungas Kind

Lesung, Performance, Gespräche

Lesung, Performance, Gespräche
Lahya liest aus ihrem Buch "Kalungas Kind"

In Ihren Texten geht es um Liebe, Rassismus, Afrika, menschlichen Tief- und Flachgang, die Banalitäten des Alltags, um innere oder äußere Bedürfnisse und Nöte. Ihre Buch ist oft politisch, mal aufgebracht, mal zärtlich.

Eine große Geschichte über Liebe, Mut und Tapferkeit

1978, Ostberlin: Ein kleines Mädchen kommt zur Welt - schwer verletzt. Ihre 17-jährige Mutter wurde in den Bürgerkriegswirren Namibias angeschossen und im Zuge einer staatlichen „Solidaritätsaktion“ in die DDR ausgeflogen. Eine Berliner Familie nimmt das behinderte Kind in ihre Obhut und pflegt es liebevoll. Nach einem Jahr endet die staatliche Solidarität. Stefanie muss zusammen mit ihrer Mutter zurück nach Afrika, wo nach wie vor der Bürgerkrieg tobt. Ihre Pflegefamilie weiß: Stefanie-Lahya hat dort keine Überlebenschance. Die Familie wagt das Undenkbare - sie lehnt sich gegen den Staatsapparat auf. Es ist ein aussichtslos erscheinender Kampf, aber am Ende gelingt er. Doch als die kleine Stefanie-Lahya wieder in Deutschland eintrifft, ist der Schock groß: Die Kleine ist dem Tod näher als dem Leben ...
Stefanie-Lahya wächst in der „weißen“ Familie in der DDR behütet heran. Nach dem Mauerfall reist der Teenager in das nunmehr befriedete Namibia, um seine Mutter wiederzusehen. Es wird der Besuch in einer komplett fremden Welt. Bei einer Mutter, die nichts weniger braucht als eine behinderte Tochter. Doch die „kleine Deutsche“ lernt auch ihre Großmutter kennen, die ihr zeigt, wie sie sich mit ihrem Schicksal aussöhnen kann: „Du bist Kalungas Kind. Du weißt es nur nicht. Aber du wirst es herausfinden.“ Zurück in Berlin beginnt Stefanie-Lahya ihren nächsten Kampf: Obwohl sie in mehrfacher Hinsicht nicht dem entspricht, was als „normal“ gilt, stellt sich das intelligente Mädchen allen Vorurteilen und lernt, sich zu behaupten.

Über die Autorin:
Stefanie-Lahya Aukongo (genannt Lahya) ist Autorin, Poetin, Fotografin, Aktivistin und Sängerin. Zu viel für ein kurzes Leben? Nein!
Sie studierte Public Management und Non-Profit-Marketing mit Schwerpunkt Entwicklungs- und Afrikapolitik in Berlin. Als Freiberuflerin ist sie heute in den Bereichen NGO-Beratung und interkulturelle Bildungsarbeit aktiv.

Sie ist Kuratorin und Host der Spoken-Words-Veranstaltung „One World Poetry Night“ in der Werkstatt der Kulturen in Berlin.

Wie immer wird gelesen, gesungen, erzählt, gefragt, gekostet, angeschaut, angefasst, gefühlt, gelebt und erlebt!!!

Bild zur Dokumentation

Wie kann ich in schwierigen Lebensphasen und bei Veränderungen besser für mich sorgen?/Ein Einblick in die Grinberg Methode mit Corinna Borchert

Ich lade Sie ein, mehr zu erfahren über das Lernen im Körper und die Aktivierung unseres Körperwissens, mit
praktischen Körper-Übungen. Veränderung bedeutet, dass wir Neuland betreten und in Bewegung sind.
Manchmal sind Veränderungen frei gewählt, manchmal scheinen sie uns zu überrennen, was uns u.a. mit dem
Gefühl von Stress füllen kann.
Körperlernen nach der Grinberg Methode bedeutet zum Beispiel herauszufinden: “Was bedeutet Stress für
mich, was mache ich körperlich dabei und was für Gedanken kommen auf? Wie kann ich mein Körperverhalten
ändern, um mehr Zugang zu meinem Körper, meinen klaren Gedanken, zu mir zu bekommen?!”
Ich freue mich auf viele Interessierte, die Ihr kluges Körperwissen aktivieren wollen.
„Raus aus dem Kopf, rein in den Körper.“

Nur für Frauen*

Bild zur Dokumentation

Info-Treff zum Japanischen Staatsangehörigkeitsgesetz/mit Emi Norris

Information und Diskussion auf Japanisch

Die doppelte Staatsbürgerschaft ermöglicht ein Leben in zwei Gesellschaften mit allen Bürgerrechten und -pflichten. Jedoch müssen sich Bürger/innen mit doppelter Staatsbürgerschaft nach §14 des Japanischen Staatsangehörigkeitsgesetzes bis zu ihrem 22. Lebensjahr für eine Staatsangehörigkeit entscheiden und somit eine andere aufgeben.

Wen betrifft das Gesetz konkret? Ist eine doppelte Staatsbürgerschaft gänzlich ausgeschlossen?

Das geltende Japanische Staatsangehörigkeitsgesetz wurde vor 30 Jahren beschlossen. In vielen Ländern ist die doppelte Staatsbürgerschaft gestattet.

Wir möchten Bürger/innen, die sowohl die deutsche als auch die japanische Staatsbürgerschaft haben und alle Interessierte über das Staatsangehörigkeitsgesetz informieren.

Außerdem möchten wir über die zivilrechtlichen Aspekte internationaler Kindesentführung des Haager Übereinkommens vom 1980 sprechen.

Informationsgespräch und Diskussion finden auf Japanisch statt.



Bild zur Dokumentation

ThingsIWantMyDaughterToKnow/An evening with Storyteller Goitsy and her guests AmoraThaPoet and Matilda

Performance

An evening with Goitsy who is a storyteller and uses oral-tradition as a channel for her passion in activism, intersecting narratives and performance art. There are many experiences that intertwine to form the journey of the human soul. Story-telling and performance art gives a voice to unknown narratives and helps us all connect and understand each other better.

''Things I want my daughter to know” is a three-part series of poetry inspired by daughterhood, motherhood and the many shades that can form such alliances.
Narratives of the black female experience, combined with story-telling and the urge to give the next generation a better experience.

To share this exciting experience I found it befitting to invite fellow vanguards of the word: Kenyan born poet AmoraThaPoet and fellow South African wordsmith Mathilda.

We kindly ask you for a contribution of 3 € for the artists!

Bild zur Dokumentation

Frauen machen Filme/Vor-Urteile - Prejudice

Filmwerkstatt/Workshop


Mit Antonia Lerch, Filmmacherin, Autorin, Regisseurin, Kamerafrau, Cutterin, Produzentin.
Die Filmwerkstatt richtet sich an Frauen, die gern Geschichten erzählen und wissen wollen, wie aus Bildern, Szenen, Tönen und Musik ein Film entsteht. Jede Frau dreht ihren eigenen Kurzfilm (ca. 3 -7 Min.).
Learning by doing. Von der Idee bis zum fertigen Film: Exposé,Treatment, Drehbuch, Drehplan, Dreharbeiten, Ausmusterung, Rohschnitt, Feinschnitt, Endfertigung.
Jedes Genre ist möglich: Dokumentarfilm, Spielfilm, Experimentalfilm, Essayfilm, etc.

Beginn: September 2015
8 Termine á 2 - 3 Stunden, alle 2 Wochen.
Die entstandenen Filme werden im Rahmen einer Premierenfeier bei Frauenkreise aufgeführt.

Auch Frauen, die noch nie mit einer Kamera gearbeitet haben und Frauen, die einen Kurzfilm zu einem anderen Thema realisieren wollen, können teilnehmen. Mini DV-Kameras (von Panasonic) und Equipment
werden von Frauenkreise zur Verfügung gestellt.

Kosten: 220 €, ermäßigt 195 € (maximal 8 Teilnehmerinnen)

Bitte verbindlich anmelden!

Bild zur Dokumentation

The Centre/Kurzfilme über Schwarze Frauen* zwischen Gewalt, Liebe, Gender und Kultur

Filmvorführung und Gespräch


Naomi Beukes-Meyer, Schwarze Filmemacherin, Lehrerin und preisgekrönte Autorin präsentiert bei den Frauenkreisen ihre Webserie ‚The Centre‘.

„I’m Still Down Here“ und „What To Do With The Silence“ sind die Titel der beiden bisher entstandenen Episoden. Die dritte Episode „Another Day In Paradise“ ist aktuell in Arbeit.

Sie erzählt darin, wie Afrikaner*innen in Berlin das Leben zwischen Kulturen meistern. Die Handlung ist angelegt rund um die Erlebnisse der Schwarzen Sozialarbeiterin Leoni und um die Schicksale der Frauen in „The Centre“, einer Beratungsstelle für Frauen, die Leoni in Berlin ins Leben ruft.
Prägende Erfahrungen, die Leoni aus dem Leben in ihrer Heimat Namibia mit sich herumträgt verzahnen sich mit ihren sehr wechselhaften und ebenso prägenden Eindrücken als Migrant*in in Berlin. Und unter diesem Brennglas wirken ihre universellen Geschichten von Liebe, Ablehnung, Ängsten und Hoffnungen, die unabhängig von Herkunft, Alter, Geschlecht etc. alle Menschen bewegen und beschäftigen.

Der Abend wird poetisch untermalt mit Gedichten Namibischer Frauen, vorgetragen von Stefanie-Lahya Aukongo.

Bild zur Dokumentation

Aber ich liebe ihn doch.../Workshop für weiße Frauen*/ Freundinnen von Schwarzen Männern*

Workshop


Workshopleitung Natasha A. Kelly

Erzeugt durch die rosarote Brille steht am Anfang einer Beziehung zwischen weißen Frauen* und Schwarzen Männern* die Farbenblindheit. Ausgeblendet wird die Tatsache, dass Dein (ehemaliger oder aktueller) Partner rassistischen Benachteiligungen und Diskriminierungen ausgesetzt ist. Unbewusst wird er zur Projektionsfläche strukturell erzeugter Phantasien, die geprägt sind von Hypersexualisierung und Dehumanisierung.

Exotismus als spezifische Form des Rassismus dringt bis in die Privat- und Intimsphäre und beherrscht den Beziehungsalltag – in der Öffentlichkeit, im Freundes- und Bekanntenkreis, in der Familie.

In diesem Workshop werden wir (mit Feingefühl und ohne Schuldzuweisungen) den Ursachen auf den Grund gehen: Welchen Einfluss haben Exotismus und Rassismus auf deine Beziehung? Wie wirken Deine Privilegien als weiße Frau*? Wie gehst Du damit um? Wie kannst Du euer Zusammensein stärken?

Ziel ist es, das Bewusstsein für die Wirkmächtigkeit des Rassismus zu sensibilisieren und strategische Handlungsmöglichkeiten auszuloten.

Teilnahmebeitrag/Selbstbeteiligung: 50 €

Um Anmeldung wird bis zum 30. September bei Frauenkreise gebeten.

Bild zur Dokumentation

EU-Projekt

Training

www.nvcproject.eu/

Frauenkreise gestaltet zusmmen mit Partnern in Frankreich, Großbritannien, Italien und Litauen und Polen das 2-jährige Kooperationsprojekt "Empathie und Lebenskunst: Gewaltfreie Kommunikation". Die Erfahrungen und Ergebnisse sind auf der Projekt-Website
www.nvcproject.eu dokumentiert. Informationen in deutscher Sprache sind auf dieser Seite verfügbar: http://www.nvcproject.eu/mod/page/view.php?id=13.

Bild zur Dokumentation

Die Roten Kinder/Ausstellung der Werke von Boo Boo

Vernissage


Boo Boo erschafft ihre Kunst mit der ältesten Farbe der Welt....
der Ur-Farbe, dem Symbol für alles Leben und Sterben, für Weiblichkeit, für den ewigen Prozess auf dem alle Existenz basiert auf diesem Planeten: Blut!
Und es ist nicht einfach nur ihr Blut, sondern ihr Menstruationsblut.
Jeden Monat des Jahres 2014 „gebar“ Boo Boo eines ihrer 12 Werke.
Nun präsentiert sie die Schönheit aus der aller Natürlichsten Sache der Welt - dem Zyklus - in ihrer kalenderartigen Serie 'Die roten Kinder'.

Boo Boo scheint uns damit sagen zu wollen, dass Kunst so selbstverständlich wie das Atmen zum Leben gehört, dass Kunst sogar das Leben selbst ist.

Bild zur Dokumentation

SING-SAMSTAG für Frauen mit Jutta Garbas/MANTRAS & LIEDER AUS DEM KLOSTER TAIZÉ

Singen und Musizieren


Wir singen Matras aus verschiedenen Regionen und Religionen
Die einmalig bezaubernden und wunderbaren Gesänge aus dem
Kloster Taizé werden wir zudem genießen und zelebrieren. Sie sind
eingängig und leicht erlernbar. Notenkenntnisse oder Singerfahrung
sind nicht erforderlich

ANMELDUNG ERBETEN!

Datum: Sonntag, den 15. November 2015
Uhrzeit: 14.00 - 18.00 Uhr
Kosten: 12,-  € , ermäßigt 10,- €

Veranstaltungsort
FRAUENKREISE
Choriner Straße 10
10119 Berlin
Tel. 42 80 3696 / 280 61 85

www.juttagarbas.de
www.frauenkreise-berlin.de


Bild zur Dokumentation

Grabpfeiler aus Bambus/Veranstaltungsreihe rund um einen Dokumentarfilm in 5 Teilen, der über 10 Jahre entstand (auf Japanisch und Koreanisch)

Filmvorführung und Gespräch


Regie: Asako Kageyama. Yoshihisa Fujimoto
Präsentiert von der Japanischen Fraueninitiative Berlin
Sprache: Japanisch und Koreanisch

Im Jahre 1997 versammelten sich junge Japaner und in Japan lebende Koreaner, um die Knochen von den chinesischen und koreanischen Zwangsarbeitern auszugraben, die bei dem Dammbau oder dem Anlegen der Eisenbahnstrecke während des Zweiten Weltkriegs gestorben waren.

Das war der Beginn des 'Ostasien Workshops'.

Wie haben sich die Japaner und Koreaner während der Erkundung und der Konfrontation mit der gemeinsamen Geschichte verhalten? Was für eine Geschichte wollen sie schreiben und wie wollen sie leben? Wir schauen die Filme und sprechen darüber.

Die Veranstaltungen finden wie folgt statt:

19. Sept. 2015
1.Teil  ‚Shumarinai‘ (111 min)
Erste Begegnungen – Freundschaften und Konflikte

10. Okt. 2015
2. Teil  ‚Asajino‘ (98 min)
Fundstücke – Die Wahrheit kommt ans Licht

17. Okt. 2015
3. Teil  ‚Die Hinterbliebenen‘ (109 min)
Suche nach Hinterbliebenen – Ist Versöhnung mit den Tätern möglich?

14. Nov. 2015
4. Teil  ‚Die Zukunft‘ (121 min)
Aufwachsen im Spannungsfeld – Was wünschen sich die jungen Leute?

21. Nov. 2015
5. Teil  ‚Wir‘ (104 min)
Die Spitze des Eisbergs – Die Reise ist noch nicht beendet

Bild zur Dokumentation

The Golden Brown Girls Webseries/Filming a webseries

Workshop


How do you see your future....30 years from now? What will your life be like professionally and socially? What would your ideal be?
We are filming a web series in homage to the American sitcom the Golden Girls, except this is a futurist Golden Girls: we are imagining the future as women and professional artists, sharing a house. We envision this project as a social machine: a method of imagining our future, a platform for our political concerns, and a way to create new social structures with likeminded individuals. Please join us if you are interested in writing and performing the future with.

The workshop is taught by Shannon Lewis and Indrani Ashe with a special guest appearance by Sara Umar.

6 times weekly, 5 to 9 places.

We kindly ask you for a 35 € contribution to cover the costs.



Bild zur Dokumentation

Identitäten - Zugehörigkeiten - Visionen/Welche feministischen Bewegungen brauchen wir heute? Und wer sind wir?

Diskussion

# all genders welcome
# barrierefreier Zugang (auch Podium)
# Murmelübersetzung geplant für Englisch, Türkisch, Arabisch, Spanisch & Gebärdensprache (wir erhoffen uns Unterstützung durch Menschen mit den entsprechenden Sprachkompetenzen)


Die Gründung des Allgemeinen Deutschen Frauenvereins vor 150 Jahren gilt als der Beginn der bürgerlichen Frauenbewegung in Deutschland.

Wer oder was sind heute eigentlich die feministischen Bewegungen und was sind ihre politischen Inhalte? Wir wollen auf dieser Veranstaltung die Vielseitigkeiten und Vielschichtigkeiten feministischer Themen und politischen Handelns und aktuelle Forderungen diskutieren. Wir wollen uns mit unseren verschiedenen Identität-en und Zugehörigkeiten-en auseinandersetzen und die Frage nach gemeinsamen
Visionen aufwerfen.

Auftakt: „Gender & Ich“  Theaterausschnitte vom JugendtheaterBüro aus dem Projekt des Maxim Gorki Theaters

Fishbowl-Diskussion mit:
Dr. Cassandra Ellerbe–Dück Dozentin, Diversity-Trainerin, Kuratorin,
Vorstand EineWelt der Vielfalt e.V.
Nadia Shehadeh Bloggerin, Autorin, Aktivistin, Mädchenmannschaft
Dr. Ilse Kokula Soziologin, Soziologin, ehem. LAZ (Lesbisches Aktionszentrum) und Referat für 'Gleichgeschlechtliche Lebensweisen' in der Berliner Verwaltung
Ebru Taşdemir Journalistin, Moderatorin, Hate-Poetry-Erfinderin

Im Anschluss: get together mit Umtrunk

Donnerstag, 19. November 2015, 19.00 Uhr
Südblock, Admiralstr. 1-2, 10999 Berlin-Kreuzberg.
Es lädt ein das berliner frauen netzwerk (bfn)

Kontakt: kontakt@berlinerfrauennetzwerk.de

Gefördert von:
Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen -
Geschäftsstelle Gleichstellung


Bild zur Dokumentation

Macht – Diskriminierung – Vorurteile/Anti Bias Workshop mit Annette Kübler und Žaklina Mamutovič

Workshop


Macht – Diskriminierung – Vorurteile
Anti Bias Workshop bei den Frauenkreisen 07.11.15

Für das Jahr 2016 hat der Arbeitskreis Pankower Frauenprojekte sich das Thema „geflüchtete Frauen* “ auf die Fahnen geschrieben. Um uns mit der Thematik angemessen zu beschäftigen und Programme daraus zu erarbeiten, ohne Diskri-minierungen zu reproduzieren und diskriminierende Strukturen so zu verfestigen, wurde beim letzten Treffen des Arbeitskreises beschlossen, die Mitarbeiter*innen der Projekte mittels eines Anti-Bias-Workshops dahingehend zu schulen.

Was ist Anti-Bias?

Das englische Wort „Bias“ bedeutet soviel wie „Einseitigkeit“, „Voreingenommenheit“
Die Anti-Bias Trainingsmethoden zielen auf eine intensive, erfahrungsorientierte Auseinandersetzung mit Macht und Diskriminierung, sowie das Erkennen von unterdrückenden und diskriminierenden Interaktionsformen.

Der Ansatz geht davon aus, daß jede*r erlernte Vorurteile hat.

Elemente des Anti-Bias-Workshops?

- Einander begegenen
- Wahrnehmung für Ausgrenzung schaffen
- Mit Veränderung beginnen


Ziel von Anti-Bias?

Mit machtkritischem Blick können Dominanzstrukturen aufgedeckt und hinterfragt werden, die eigene Position reflektiert und neue Verhaltensweisen erlernt werden.
Ziel ist, Handlungsstrategien und Zusammenarbeit zu verbessern und dabei voneinander zu lernen.


Annette Kübler und Žaklina Mamutovič führen durch den Workshop. Sie sind beide im Anti-Bias-Netz aktiv und schulen seit vielen Jahren im Bereich des Anti-Bias-Ansatzes, den sie auch selber für die außerschulische Bildungsarbeit weiterentwickelt haben.

Wann: 07.November 2015
Wo: Frauenkreise Berlin, Chorinerstr 10 in 10119 Berlin
Uhrzeit: 10:00 – 15:30 Uhr

Um eine verbindliche Anmeldung bis zum 02.10.2015 wird gebeten, wir möchten außerdem um einen Unkostenbeitrag i.H.v. 15-20€ (nach eigenem Ermessen) bitten.


Bild zur Dokumentation

Die Geschichte meiner Befreiung

Lesung, Gespräch und Performance mit Meral Al-Mer



Lesung, Gespräch und Performance mit Meral Al-Mer

Meral Al-Mer hat sich befreit – In einem Buch mit dem Titel „Nicht ohne meine Mutter“ erzählt sie die Geschichte ihrer Befreiung aus der gewalttätigen Umklammerung ihres Vaters.
Merals Buch beschreibt bezeichnend und schonungslos eine Spirale von Gewalt, Schweigen, noch mehr Gewalt und noch mehr Schweigen. Ein patriarchales System, in dem Merals Vater die eigene Tochter jahrelang unbehelligt quälen und misshandeln konnte, auch weil ihre Hilferufe jahrelang ignoriert wurden.
Dass häusliche Gewalt und Gewalt gegen Frauen* ein aktuelles Thema ist und wohl noch lange bleiben wird, und zwar unabhängig von Herkunft und Religionszugehörigkeit, möchten wir an diesem Abend bei den Frauenkreisen thematisieren.
Die typischen Zuschreibungen kennt Meral nur zu gut. Sie hält dagegen. „Ich glaube nicht, dass häusliche Gewalt ein Problem der Herkunft, der Religion oder der sozialen Schicht ist.“
Meral lebt heute als Sängerin in Berlin.
Anlässlich des internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen* liest Meral bei uns Passagen aus ihrem Buch und bezaubert uns zwischendurch mit ihrem Gesang.
Diese junge Frau hat erstaunliches geleistet und ihre Positivität und Lebensbejahung ist ein kleines Wunder, das sie mit uns teilen möchte.
Emsal Kiliç, Leiterin der Hotline der Berliner Initiative gegen Gewalt an Frauen - BIG e.V., wird als Expertin zugegen sein.


Datum: 26. November 2015
Ort: Frauenkreise
Beginn: 19:00 Uhr

Bild zur Dokumentation

Grabpfeiler aus Bambus/Veranstaltungsreihe rund um einen Dokumentarfilm in 5 Teilen, der über 10 Jahre entstand (auf Japanisch und Koreanisch)

Filmvorführung und Gespräch


Regie: Asako Kageyama. Yoshihisa Fujimoto
Präsentiert von der Japanischen Fraueninitiative Berlin
Sprache: Japanisch und Koreanisch

Im Jahre 1997 versammelten sich junge Japaner und in Japan lebende Koreaner, um die Knochen von den chinesischen und koreanischen Zwangsarbeitern auszugraben, die bei dem Dammbau oder dem Anlegen der Eisenbahnstrecke während des Zweiten Weltkriegs gestorben waren.

Das war der Beginn des 'Ostasien Workshops'.

Wie haben sich die Japaner*innen und Koreaner*innen während der Erkundung und der Konfrontation mit der gemeinsamen Geschichte verhalten? Was für eine Geschichte wollen sie schreiben und wie wollen sie leben? Wir schauen die Filme und sprechen darüber.

Die Veranstaltungen finden wie folgt statt:

19. Sept. 2015
1.Teil  ‚Shumarinai‘ (111 min)
Erste Begegnungen – Freundschaften und Konflikte

10. Okt. 2015
2. Teil  ‚Asajino‘ (98 min)
Fundstücke – Die Wahrheit kommt ans Licht

17. Okt. 2015
3. Teil  ‚Die Hinterbliebenen‘ (109 min)
Suche nach Hinterbliebenen – Ist Versöhnung mit den Tätern möglich?

14. Nov. 2015
4. Teil  ‚Die Zukunft‘ (121 min)
Aufwachsen im Spannungsfeld – Was wünschen sich die jungen Leute?

21. Nov. 2015
5. Teil  ‚Wir‘ (104 min)
Die Spitze des Eisbergs – Die Reise ist noch nicht beendet

Bild zur Dokumentation

Die Roten Kinder/Ausstellung der Werke von Boo Boo

Vernissage


Boo Boo erschafft ihre Kunst mit der ältesten Farbe der Welt....
der Ur-Farbe, dem Symbol für alles Leben und Sterben, für Weiblichkeit, für den ewigen Prozess auf dem alle Existenz basiert auf diesem Planeten: Blut!
Und es ist nicht einfach nur ihr Blut, sondern ihr Menstruationsblut.
Jeden Monat des Jahres 2014 „gebar“ Boo Boo eines ihrer 12 Werke.
Nun präsentiert sie die Schönheit aus der aller Natürlichsten Sache der Welt - dem Zyklus - in ihrer kalenderartigen Serie 'Die roten Kinder'.

Boo Boo scheint uns damit sagen zu wollen, dass Kunst so selbstverständlich wie das Atmen zum Leben gehört, dass Kunst sogar das Leben selbst ist.

Bild zur Dokumentation

SING-SAMSTAG für Frauen* mit Jutta Garbas/MANTRAS & LIEDER AUS DEM KLOSTER TAIZÉ

Singen und Musizieren


Wir singen Mantras aus verschiedenen Regionen und Religionen.
Die einmalig bezaubernden und wunderbaren Gesänge aus dem
Kloster Taizé werden wir zudem genießen und zelebrieren. Sie sind
eingängig und leicht erlernbar. Notenkenntnisse oder Singerfahrung
sind nicht erforderlich

ANMELDUNG ERBETEN!

Datum: Sonntag, den 15. November 2015
Uhrzeit: 14.00 - 18.00 Uhr
Kosten: 12,-  € , ermäßigt 10,- €

Veranstaltungsort
FRAUENKREISE
Choriner Straße 10
10119 Berlin
Tel. 42 80 3696 / 280 61 85

www.juttagarbas.de
www.frauenkreise-berlin.de


Bild zur Dokumentation

Frauen* machen Filme/Portrait

Kurzfilmwerkstatt

Mit Antonia Lerch, Filmmacherin, Autorin, Regisseurin, Kamerafrau, Cutterin, Produzentin.

Die Filmwerkstatt richtet sich an Frauen*, die gern Geschichten erzählen und erfahren wollen, wie aus Bildern, Szenen, Tönen und Musik ein Film entsteht.
Jede Frau* dreht einen eigenen Kurzfilm.

8 Termine Filmwerkstatt á 2-3 Stunden, 1 x wöchentlich, mittwochs 18:00 Uhr.

Kosten: 230 €, ermäßigt 195 €, Kaution 100 €

Bitte verbindlich anmelden!

Bild zur Dokumentation

Kunstmarkt

Mit Thais Vera

Kunstmarkt mit Arbeiten von Künstlerinnen aus verschiedenen Bereichen. Bilder, Fotos, handgemachte Taschen, Notizblöcke und andere schöne Dinge werden an diesem Tag in gemeinschaftlicher Atmosphäre verkauft.

Bild zur Dokumentation

Schwarze Aktivist*innen in Berlin

Zum internationalen Frauentag, Reihe: Colours of Feminism

Mit Adetoun Küppers-Adebisi von Afrotka TV cyberNomads

Über die Reihe: Colours of Feminism
Berliner Frauenprojekte (S.U.S.I., Evas Arche und Frauenkreise) setzen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit 2013 mit der Reihe „Colours of Feminism“ fort.
Im Vordergrund stehen die Stimmen von Feminist*innen verschiedenster Positionen als auch eine neue Perspektive für den Feminismus in Deutschland.
Wir stellen die Frage nach dem Einfluss  Schwarzer Feminist*innen und Women of Colour* auf die aktuellen Debatten des „neuen“ Feminismus. Wie spiegeln sich deren Positionen und die Vielfalt der Debatten in den gesellschaftlichen Prozessen und politischen Organisationen wider?
In Form von Diskussionen, Ausstellungen, Filmreihen und Workshops  wollen wir bewusst Frauen* verschiedener Herkunft und sexueller Orientierung, verschiedener Altersgruppen, Schwarze und Weiße miteinander ins Gespräch bringen.

Über die Veranstaltung:
Zum Frauentag stellt Adetoun Küppers-Adebisi von Afrotka TV cyberNomads Schwarze Frauen in Berlin, wie Grade Kilomba, Ekpenyong Ani und Phillipa Ebene, deren Projekte und Wirken vor.

Findet bei den Frauenkreisen statt.

Eintritt frei, Spende erbeten!

Bild zur Dokumentation

Für Bezugspersonen schwarzer Kinder

Educational Workshop


Mit Tupoka Ogette, Afrodeutsche, Diversity- und Antirassismustrainerin

Wenn Sie sich diese oder ähnliche Fragen stellen...
Wie unterstütze ich, als Weiße/r m/ein Kind darin, eine gesunde, starke und selbstbewusste Identität als Schwarze/r in einer weißen Mehrheitsgesellschaft zu entwickeln? Wie gehe ich mit Menschen in meiner eigenen Familie, im Freundeskreis oder im Umfeld des Kindes um, die sich dem/meinem Kind gegenüber unterschwellig oder offensiv rassistisch äußern?
... kommen Sie in den Workshop.

In einem geschützten Raum werden wir mit verschiedenen Übungen, Methoden und Simulationen unsere Positionen, Empfindungen und Meinungsbilder entdecken und hinterfragen. Im kreativen Gruppenprozess werden Strategien der Stärkung des Kindes und der Beziehung zum Kind erarbeitet und bewusst gemacht. Unterstützende Handlungsmöglichkeiten werden betrachtet und gezielt gestärkt.

Wann:     2.März 10 – 18 Uhr
               3.März 10 -16 Uhr
Kosten:     30 - 50 € nach Selbsteinschätzung

Bitte verbindlich anmelden!

Bild zur Dokumentation

Klangfarbenbilder / Träumende Frauen*/Malereien von Nina Valeska Witzel

Vernissage

Die Künstlerin  Nina Valeska Witzel  komponiert innere Landschaften und äußere Eindrücke zu neuen Bildern.

Die Arbeit mit Farben auf Leinwand ist Ausdrucksmittel, die Vielfalt des Lebens in unterschiedlichsten Perspektiven, Erscheinungsformen, Leidenschaften, Gefühlswelten und Vorstellungsräumen zu feiern. Die Malerin verwendet für ihre Klangfarbenbilder Acryl, Scriptol und Vogelsand.

Bild zur Dokumentation

Native American Songs vol. 3/Sing-Workshop

Mit Jutta Garbas, Sängerin und Chorleiterin

Preis und Konditionen bitte im Frauenkreise Büro erfragen.

Bitte bei uns oder direkt bei Jutta Garbas anmelden!

Bild zur Dokumentation

Russland & Sibirien/Singkreis

Mit Jutta Garbas, Sängerin und Chorleiterin

Preis und Konditionen bitte im Frauenkreise Büro erfragen.

Bitte bei uns oder direkt bei Jutta Garbas anmelden!

Bild zur Dokumentation

Identitäten - Zugehörigkeiten - Visionen/Welche feministischen Bewegungen brauchen wir heute? Und wer sind wir?

Diskussion

# all genders welcome
# barrierefreier Zugang (auch Podium)
# Murmelübersetzung geplant für Englisch, Türkisch, Arabisch, Spanisch & Gebärdensprache (wir erhoffen uns Unterstützung durch Menschen mit den entsprechenden Sprachkompetenzen)


Die Gründung des Allgemeinen Deutschen Frauenvereins vor 150 Jahren gilt als der Beginn der bürgerlichen Frauen*bewegung in Deutschland.

Wer oder was sind heute eigentlich die feministischen Bewegungen und was sind ihre politischen Inhalte? Wir wollen auf dieser Veranstaltung die Vielseitigkeiten und Vielschichtigkeiten feministischer Themen und politischen Handelns und aktuelle Forderungen diskutieren. Wir wollen uns mit unseren verschiedenen Identität-en und Zugehörigkeiten-en auseinandersetzen und die Frage nach gemeinsamen
Visionen aufwerfen.

Auftakt: „Gender & Ich“  Theaterausschnitte vom JugendtheaterBüro aus dem Projekt des Maxim Gorki Theaters

Fishbowl-Diskussion mit:
Dr. Cassandra Ellerbe–Dück Dozentin, Diversity-Trainerin, Kuratorin,
Vorstand EineWelt der Vielfalt e.V.
Nadia Shehadeh Bloggerin, Autorin, Aktivistin, Mädchenmannschaft
Dr. Ilse Kokula Soziologin, Soziologin, ehem. LAZ (Lesbisches Aktionszentrum) und Referat für 'Gleichgeschlechtliche Lebensweisen' in der Berliner Verwaltung
Ebru Taşdemir Journalistin, Moderatorin, Hate-Poetry-Erfinderin

Im Anschluss: get together mit Umtrunk

Donnerstag, 19. November 2015, 19.00 Uhr
Südblock, Admiralstr. 1-2, 10999 Berlin-Kreuzberg.
Es lädt ein das berliner frauen netzwerk (bfn)

Kontakt: kontakt@berlinerfrauennetzwerk.de

Gefördert von:
Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen -
Geschäftsstelle Gleichstellung


Bild zur Dokumentation

Kunsttherapie

Mit Andrea Koplin, Kunsttherapeutin und HP für Psychotherapie
 
Am Anfang steht jeweils eine geführte Imaginationsreise. Es entstehen innere Bilder aus der eigenen Seelenlandschaft, die wir dann malen. Eine wunderbare Möglichkeit, eigenen Themen, Sehnsüchten und Potenzialen auf die Spur zu kommen.
Mitzubringen sind Wachsmalstifte und Pastellkreide.

Jeden 1. und 3. Montag im Monat

Preis und Konditionen bitte im Frauenkreise Büro erfragen.

Bitte anmelden!

Bild zur Dokumentation

Kleidertausch/Wir schenken und tauschen

Suchen und Finden, Reihe: Kleidertausch bei Frauenkreise


Liebe Frauen*!

Wir verschenken und tauschen alles, was das Herz begehrt. Jede* bringt, was sie* gerne loswerden möchte und nimmt mit, was sie* gerne haben möchte.
Bei warmen Getränken und Kuchen machen wir uns einen gemütlichen 2. Advent.

Wir freuen uns auf euch.

Bild zur Dokumentation

Schamanische Reise und Gestalten mit Tonerde

Gestalten


Schamanische Reise und gestalten mit Tonerde

An diesem Abend laden wir die Wandlungskräfte der Ahnfrau ein, uns mit ihrem Licht von innen zu stärken. Ihre kreativ-schöpferischen Energien bringen innere Potenziale zum Schwingen.

In einer Trancereise spüren wir die ursprünglichen Energien aus dem Schoß des Lebens.
Anschließend modellieren wir mit Tonerde, was uns in der Reise begegnet ist und geben dem Erlebten eine Form, die uns in der folgenden Zeit daran erinnert.
Die entstandenen Figuren und Objekte können bei Interesse gebrannt werden.

Begleitung:

Sabine Bontemps - Schamanische Begleitung, Visionssuche und initiatorische Naturarbeit

Marieluise Theile - KeramikKünstlerin - www.tonwerkstatt-erdreich.de

Termin: Dienstag, 8. Dezember 2015 , 19:00 - 21:30 Uhr
Ort: Frauenkreise - Mitprojekt im Berliner Frauennetzwerk
Choriner Str. 10, 10119 Berlin-Mitte Tel: 030 - 28 06 185

Beitrag: 13,- €

Anmeldung und Rückfragen:  M. Theile : 0176 - 673 363 80
S. Bontemps : 0170 - 291 79 52

Wir bitten um Anmeldung!

Bild zur Dokumentation

Fluchtperspektiven

Info - Vortrag - Diskussion, Reihe: Berliner Frauensalon


Fluchtperspektiven

Ort: S.U.S.I. – Bayerischer Platz 9 – 10779 Berlin

Was heißt es, deine Heimat verlassen zu müssen? Was bedeutet es, alles zu verlieren und ins Exil zu gehen? Welche persönlichen Geschichten stehen hinter der Zahl der geflüchteten Menschen, die in der Presse erscheinen?
Wir möchten einen Raum schaffen, in dem sowohl einzelne und kollektive Geschichten von geflüchteten Frauen* als auch ihre aktuellen täglichen Lebensrealitäten erzählt werden. Ein Raum, wo die Mehrfachdiskriminierung deutlich aus- und angesprochen wird. Außerdem möchten wir auch mit ihnen in die Zukunft schauen. Was wünschen sie sich? Wo sehen sie sich? Was möchten sie erreichen? Was brauchen sie dafür?
Eingeladenen sind:
Azar Mansour, iranische Geflüchete und Sozialarbeiterin in Bereich Geflüchtete. Sie lebt seit 30 Jahren in Berlin.
Deemah Tesare, Zahnärztin aus Syrien. Seit 2014 lebt sie in Deutschland.
Die Veranstaltung findet in der Reihe Berliner Frauensalon in Kooperation mit den Frauenprojekten Frauenkreise, EWA, FRIEDA Frauenzentrum und Interkulturelles Frauenzentrum S.U.S.I.

Bild zur Dokumentation

Singabend für Frauen* mit Jutta Garbas/Weihnachtslieder

Singen und Musizieren


SINGABEND FÜR FRAUEN*

WEIHNACHTSLIEDER
Aus aller Welt und in vielen verschiedenen Sprachen…..

Sprachen: u.a. Ungarisch, Griechisch, Georgisch, Österreichisch, Englisch, Russisch, christ-Metten-Jodler, Slowenisch, Ukraisch
... und natürlich Deutsch


BITTE ANMELDEN!

Datum: Donnerstag, den 17. Dezember
Uhrzeit: 19.30 bis 21.30 Uhr
Kosten: 12 € - ermäßigt 10 €

VERANSTALTUNGSORT:

FRAUENKREISE
Choriner Straße 10
10119 Berlin
Telefon: 42 80 36 96 / 280 61 85

www.juttagarbas.de
www.frauenkreise-berlin.de









Bild zur Dokumentation

Die Alchemie des Widerstandes/Self-Care für Schwarze Frauen & Frauen of Color

Workshop

Dieser Workshop ist für Schwarze Frauen und Frauen of Color gedacht, die einen ganzheitlichen Ansatz suchen, um mit dem Stress und Kampf, der durch den alltäglichen Rassismus und Diskriminierungen bedingt ist, umzugehen.

Selbstliebe und spirituell inspirierte Selbstfürsorge sind die Basis dieses 2-tägigen Workshops. Er bietete einen geschützten Raum für Schwarze Frauen/ Frauen of Color in einer wertschätzenden und unterstützenden Gemeinschaft.

Wenn du nach Übungen und Vorschlägen für Empowerment suchst, spirituelle Selbstfürsorge lernen möchtest, um in der Welt zu (be)stehen, dann ist dieser Workshop für Dich!

Der 2-Tages Workshop beeinhaltet:

Meditation
Tagebuch schreiben
Rituale (aus der afrik. Diaspora und schamanischen Tradition)
Teilnahmvolles Zuhören (Thich Nhat Hanh)
Dance/Bewegung, Lachen & Singen

Dieser Workshop ist für Schwarze Frauen und Frauen of Color gedacht, die einen ganzheitlichen Ansatz suchen, um mit dem Stress und Kampf, der durch den alltäglichen Rassismus und Diskriminierungen bedingt ist, umzugehen.

Selbstliebe und spirituell inspirierte Selbstfürsorge sind die Basis dieses 2-tägigen Workshops. Er bietete einen geschützten Raum für Schwarze Frauen/ Frauen of Color in einer wertschätzenden und unterstützenden Gemeinschaft.

Wenn du nach Übungen und Vorschlägen für Empowerment suchst, spirituelle Selbstfürsorge lernen möchtest, um in der Welt zu (be)stehen, dann ist dieser Workshop für Dich!

Der 2-Tages Workshop beeinhaltet:

Meditation
Tagebuch schreiben
Rituale (aus der afrik. Diaspora und schamanischen Tradition)
Teilnahmvolles Zuhören (Thich Nhat Hanh)
Dance/Bewegung, Lachen & Singen

Die Workshopleiterin Annapoorna Ellerbe ist Künstler*in, Wissenschaftler*in, zertifizierte diversity/intercultural communication Trainerin, Mediatorin und eine Liebhaberin des Lebens.
Als Schwarze, in der Diaspora lebende Nomadin, hat sie in den letzten 30 Jahren in verschiedenen Ländern gelebt und gearbeitet.
Dabei hat sie erkannt, wie wichtig und wertvoll es für Frauen of Color ist Selbstachtung und Selbstliebe zu praktizieren.

Teilnahmebeitrag: 50€ (Wer nicht so viel zahlen kann, kann gerne mit uns reden)
Anmeldung: kontakt@frauenkreise-berlin.de

Bild zur Dokumentation

Siehe Unten/Finissage der Ausstellung von Caro Loder

Finissage


Unter Wasser stellt sich ein Gefühl von Einsamkeit und Ruhe ein.
Zugleich eröffnen sich andere, geheimnisvolle Welten, die sich durch Lichtreflexe, Wellen, Strudel oder Luftblasen stetig und unvermutet verändern können. Die nur noch gedämpft eindringenden Geräusche der oberen Welt und die Bewegungen von Wellen und Licht stehen dabei in einem dynamischen Wechselspiel, dessen Begrenzung die Wasseroberfläche ist.

Caro Loder wuchs in München auf. Sie lebt und arbeitet als freie Fotografin in Berlin.
„Schon immer wollte ich alles was ich sah einfangen und festhalten, um es anderen zu zeigen. Die Möglichkeit dazu fand ich in der Fotografie. Dabei bilde ich die Dinge nicht immer so ab, wie sie wirklich sind, sondern abstrahiere oder interpretiere sie um meinen Blick darauf sichtbar zu machen.“

Bild zur Dokumentation

Die Alchemie des Widerstandes/Self-Care für Schwarze Frauen & Frauen of Color

Workshop


Dieser Workshop ist für Schwarze Frauen und Frauen of Color gedacht, die einen ganzheitlichen Ansatz suchen, um mit dem Stress und Kampf, der durch den alltäglichen Rassismus und Diskriminierungen bedingt ist, umzugehen.

Selbstliebe und spirituell inspirierte Selbstfürsorge sind die Basis dieses 2-tägigen Workshops. Er bietete einen geschützten Raum für Schwarze Frauen/ Frauen of Color in einer wertschätzenden und unterstützenden Gemeinschaft.

Wenn du nach Übungen und Vorschlägen für Empowerment suchst, spirituelle Selbstfürsorge lernen möchtest, um in der Welt zu (be)stehen, dann ist dieser Workshop für Dich!

Der 2-Tages Workshop beeinhaltet:

Meditation
Tagebuch schreiben
Rituale (aus der afrik. Diaspora und schamanischen Tradition)
Teilnahmvolles Zuhören (Thich Nhat Hanh)
Dance/Bewegung, Lachen & Singen

Dieser Workshop ist für Schwarze Frauen und Frauen of Color gedacht, die einen ganzheitlichen Ansatz suchen, um mit dem Stress und Kampf, der durch den alltäglichen Rassismus und Diskriminierungen bedingt ist, umzugehen.

Selbstliebe und spirituell inspirierte Selbstfürsorge sind die Basis dieses 2-tägigen Workshops. Er bietete einen geschützten Raum für Schwarze Frauen/ Frauen of Color in einer wertschätzenden und unterstützenden Gemeinschaft.

Wenn du nach Übungen und Vorschlägen für Empowerment suchst, spirituelle Selbstfürsorge lernen möchtest, um in der Welt zu (be)stehen, dann ist dieser Workshop für Dich!

Der 2-Tages Workshop beeinhaltet:

Meditation
Tagebuch schreiben
Rituale (aus der afrik. Diaspora und schamanischen Tradition)
Teilnahmvolles Zuhören (Thich Nhat Hanh)
Dance/Bewegung, Lachen & Singen

Die Workshopleiterin Annapoorna Ellerbe ist Künstler*in, Wissenschaftler*in, zertifizierte diversity/intercultural communication Trainerin, Mediatorin und eine Liebhaberin des Lebens.
Als Schwarze, in der Diaspora lebende Nomadin, hat sie in den letzten 30 Jahren in verschiedenen Ländern gelebt und gearbeitet.
Dabei hat sie erkannt, wie wichtig und wertvoll es für Frauen of Color ist Selbstachtung und Selbstliebe zu praktizieren.

Teilnahmebeitrag: 50€ (Wer nicht so viel zahlen kann, kann gerne mit uns reden)
Anmeldung: kontakt@frauenkreise-berlin.de

Bild zur Dokumentation

Glücksritterinnen. Dokumantarfilm von Katja Fedulova

Filmscreening, Reihe: Look who's talking - Wer erzählt welche Geschichte über wen? Filmreihe über Flucht und Migration


D,R 2011

Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion kamen viele junge russische Frauen einst nach Deutschland. Eine von ihnen ist die Filmemacherin Katja Fedulova. 17 Jahre nach ihrer Ankunft hat sie fünf Freundinnen von damals wiedergetroffen, deren Geschichten erzählt. Enstanden ist dabei ihr Film "Glückritterinnen", eine subtile, sehr genaue Dokumentation über den Versuch, einen Zipfel vom Glück zu erhaschen - und über Welten, die aufeinander prallen.
Die Frauen haben studiert, sich verliebt, Kinder bekommen, sich getrennt und dabei ihre Identität neu definiert - und sich auch mit real gewordenen Klischees von West-Männern auseinander gesetzt. Olga zum Beispiel hatte gleich zu Beginn einen netten Anwalt kennengelernt, ging eine Weile mit ihm aus - platonisch - sie wollte sich Zeit lassen. Dann legte er ihr einen Zettel hin. "Plötzlich stellte er mir eine Rechnung, in der er alles bis ins Detail auflistete", so Olga. "Wann und wie oft er mich zum Essen ausgeführt hatte, wieviele Schuhe er mir gekauft und wie viel alles gekostet hatte. Die Rechnung betrug mehr als 1000 D-Mark. Das war eine unangenehme Überraschung."

Geschichten als Parallelmontage
Olga ging nach Italien. Dort lebt sie heute als Hausfrau und Mutter. Und dort erzählt sie, warum sie Russland verlassen hat: Als junges Mädchen wurde sie vergewaltigt. Auswandern ist für Olga weniger die Suche nach Glück als der Versuch, dem Unglück in der Heimat zu entkommen. Der Film "Glücksritterinnen" erzählt die Geschichten der Frauen als Parallelmontage. Ilona, Lehrerin in Hamburg, hat mittlerweile den deutschen Pass. Tatjana lebt als Alleinerziehende in Hamburg. Alesja ist Malerin und kämpft gegen ihre Alkoholkrankheit. Regisseurin Fedulova dringt tief in die Welten der Frauen vor, die mit großer Offenheit über Wünsche und zerplatzte Illusionen sprechen und nicht zuletzt auch über ihre Mütter - starke Frauen, in Sowjetzeiten geprägt, die zum Teil wenig Verständnis für die Probleme ihrer Töchter in der neuen Welt haben.

Die große Leistung dieses Filmes ist es, individuelle Geschichten zu erzählen. Herausgekommen ist eine sehr persönliche Auseinandersetzung mit dem Thema Integration. Der Filmemacherin Katja Fedulova ist in ihrem Regiedebüt ein bewegender Blick auf das Leben gelungen.


5 Euro Eintritt

Bild zur Dokumentation

Anti Bias Fortbildung mit Annette Kübler und Žaklina Mamutovič vom Anti-Bias-Netz/Für Frauen*, die im Kontext Flucht und Asyl tätig sind

Workshop


Vorurteilsbewußtes und machtkritisches Denken und Handeln

Vielfalt ist Realität. Für Frauen*, die mit geflüchteten Menschen arbeiten oder zu tun haben, ist Vielfalt Geschenk und Herausforderung zugleich. Mit Vielfalt umzugehen und Diskriminierungen entgegenzuwirken sind wichtige Kompetenzen - in diesem Kontext wie auch allgemein. Ein wichtiger Baustein auf dem Weg dahin ist die Bewußtwerdung systemischer und struktureller Benachteiligungen marginalisierter Gruppen und Individuen. Hierzu dient der Anti-Bias-Ansatz. Wir laden dazu ein, sich bei uns auf diese Reise zu begeben.

Teilnahmebeitrag: 50 Euro (Kostenbefreiung für Ehrenamtliche möglich)

Bild zur Dokumentation

Aber ich liebe sie doch.../Workshop für weiße Männer*/ Freunde von Schwarzen Frauen* mit Natasha A. Kelly

Workshop


Erzeugt durch die rosarote Brille steht am Anfang einer Beziehung zwischen weißen Männern* und Schwarze Frauen* die Farbenblindheit. Ausgeblendet wird die Tatsache, dass deine (ehemalige oder aktuelle) Partnerin rassistische Benachteiligungen und Diskriminierungen ausgesetzt ist. Unbewusst wird sie zur Projektionsfläche strukturell erzeugter Phantasien, die geprägt sind von Hypersexualisierung und Dehumanisierung. Exotismus als spezifische Form des Rassismus dringt bis in die Privat- und Intimsphäre und beherrscht den Beziehungsalltag – in der Öffentlichkeit, im Freundes- und Bekanntenkreis, in der Familie. In diesem Workshop werden wir (mit Feingefühl und ohne Schuldzuweisungen) den Ursachen auf den Grund gehen: Welchen Einfluss haben Exotismus und Rassismus auf deine Beziehung? Wie wirken deine Privilegien als weißer Mann*? Wie gehst du damit um? Wie kannst du euer Zusammensein stärken? Ziel ist es, das Bewusstsein für die Wirkmächtigkeit des Rassismus zu sensibilisieren und strategische Handlungsmöglichkeiten auszuloten. Der Workshop ist offen für heterosexuelle Männer*, die mit Schwarzen Frauen in einer Beziehung sind/waren.
Teilnahmebeitrag/Selbstbeteiligung: 50 €

Um Anmeldung wird bis zum 17.02. bei Frauenkreise gebeten.

Bild zur Dokumentation

Schamanische Reise/Abendworkshop mit Sabine Bontemps und Marieluise Theile

Workshop


In ca. 3-monatigen Abständen nehmen wir an diesen Abenden Kontakt zu unseren weiblichen Spirits auf, laden die Energien von Göttinnen und Ahnfrauen ein, unser eigenes inneres Wissen über eigene Heilungswege und schöpferisch-kreative Potenziale zu erfahren. Dabei beziehen wir uns auch auf die Energie zum jeweiligen Zeitpunkt im Jahreskreis.
Eine traditionelle Körperhaltung wird uns bei der schamanischen Reise unterstützen.

Anschließend modellieren wir mit Tonerde, was uns in der Reise begegnet ist und geben dem Erlebten eine Form, die uns in der folgenden Zeit daran erinnert.

Die entstandenen Figuren und Objekte können bei Interesse gebrannt werden.



BegLeitung:
Sabine Bontemps - Schamanische Begleitung, Visionssuche und initiatorische Naturarbeit
Marieluise Theile - KeramikKünstlerin - www.tonwerkstatt-erdreich.de

Beitrag: 13 Euro
Wir bitten um Anmeldung

Anmeldung, Rückfragen: M. Theile 017667336380/ S. Bontemps 01702917952

Bild zur Dokumentation

Ich bin Pankow - wer bist du?/Internationales Pankower Frauenfest


Den Internationalen Frauentag begehen wir in diesem Jahr gemeinsam mit unseren neuen Nachbarinnen. Das sind Frauen, die bei uns Schutz vor Krieg, Chancenlosigkeit und Verfolgung suchen. Der Arbeitskreis Pankower Frauenprojekte lädt dazu sehr herzlich alle Frauen ein!
Kinder sind ausdrücklich willkommen. Wir begleiten die geflüchteten Frauen von ihren Unterbringungen aus bis zu Paula Panke e.V. und wieder zurück.
Rückfragen unter: 030 480 99845 oder frauenzentrum@paula-panke.de

We celebrate this year's International Women's Day together with our new neighbours. We grant these women shelter from war, hardship, persecution and lack of opportunity. We want to celebrate, eat something and eventually dance together. The working group Pankower Frauenprojekte invites all women to join us.
Children are explicitly welcome.
We accompany fled women to our celebration both ways from their accomodation to Paula Panke e.V. and back.
For further information dial 030 48099845 or send an E-Mail to frauenzentrum@paula-panke.de

Veranstaltungsort

Paula Panke
Schulstraße 25
13187 Berlin


Download des Einladungsflyers

Bild zur Dokumentation

Stolpersteine & Stepping Stones/Storytelling Salon

Reihe: Berliner Frauensalon


Wir laden Schwarze Frauen* und Frauen* of Colour ein, aus ihrer Biografie, ihrem Alltagsleben und von ihren Erfahrungen mit Rassimus zu berichten. Wie konnten sie die Stolpersteine, die auf ihrem Weg lagen zu ihren Stepping Stones machen? Welche Hürden mußten genommen werden und wer oder was hat die Frauen* gestärkt?


Gesprächspartnerinnen

Emsal Kiliç: Leiterin der BIG hotline

Ebru Taşdemir: Journalistin, Autorin

Naomi Beukes- Meyer: Filmemacherin, Autorin, Lehrerin, Aktivistin

Hadnet Tesfai: Hörfunk- und Fernsehmoderatorin

Moderation: Gabi Zekina und Niki Drakos

Veranstaltungsort

Frauenkreise
Choriner Straße 10
10119 Berlin


Das Storytelling wird als Teil der Reihe Berliner Frauensalon  in Kooperation von Frieda Frauenzentrum, EWA Frauenzentrum, S.U.S.I. Interkulturelles Frauenzentrum und den Frauenkreisen konzipiert und organisiert.

Stolpersteine und Stepping Stones findet im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus statt.


Veranstaltung auf Facebook




Bild zur Dokumentation

Sisters & Souls/Afrofeministische Lebensperspektiven

Lesung und Diskussion mit Natasha A. Kelly und Modupe Laja


Die Anthologie "Sisters & Souls" ist der Afrodeutschen Dichterin May Ayim zum 20. Todestag gewidmet.

Als Wegbereiterin der Schwarzen Community und Aktivistin der Frauen*bewegung legte sie das Fundament für die Nachfolgegenerationen, die aus ihrem politischen, persönlichen und kreativen Wirken und aus ihren Worten Kraft schöpfen, um den Dialog über Schwarzsein und Frau*sein in Deutschland fortzuführen.
An diesem Abend werden Inhalte des Jubiläumsnetzwerkes (erschienen Herbst 2015) vorgestellt und der Frage nachgegangen, welche sozio-politischen und historischen Referenzpunkte Afrofeminismus kennzeichnen und wie sich Postfeminismus aus der Sicht von Schwarzen deutschen Frauen* darstellt.

Lesung und Diskussion mit:
Natasha A. Kelly - Autorin / Journalistin / Academic Activist/ Herausgeberin der Anthologie
Modupe Laja - Arbeitskreis Panafrikanismus e.V. / Netzwerk Rassismus an Schulen / Autorin

Moderation: Mara Nombamba - Frauenkreise

Bild zur Dokumentation

Singen ohne Noten/Mit Sängerin und Chorleiterin Jutta Garbas

Offener Singkreis


Wir singen einfache und berührende Lieder aus Europa, vom Balkan,
aus Russland, Indische Mantras, Zulu-Chants, Gospel, Lieder aus dem
Kloster Taizé, Roma-Lieder und Lieder aus Georgien.
Keine Singerfahrung oder Notenkenntnisse erforderlich!

Wir bitten um Anmeldung.

Bild zur Dokumentation

The Golden Brown Girls Web Series

Berlin Edition Premier and Screening Party


Screening and party have been postponed to April 7th 2016!

This is the premiere party for the first episode of our Web series The Golden Brown Girls set in Berlin. We are filming a web series in homage to the American sitcom "The Golden Girls", except this is a futurist Golden Girls: we are imagining the future as women and professional creatives, sharing a house. We envision this project as a social machine: a method of imagining our future, a platform for our political concerns, and a way to create new social structures with likeminded individuals.: This special episode was created during a collaborative workshop hosted by Frauenkreise in 2015. This will be preceded by a screening of selected episodes from the series. Come in your best eighties finery to celebrate with the original cast of the Golden Brown Girls!


Bild zur Dokumentation

Amane/Vernissage der Ausstellung von Hiromi Yamaguchi


1981….Bei einer schwierigen Entbindung wurde Amanes Gehirn schwer beschädigt. Die Diagnose: Cerebralparese. Amanes Mutter Hiromi Yamaguchi gibt die Arbeit als Lehrerin auf, um ihre Tochter zu pflegen. Im Newsletter "Amane Tsushin" berichten Amanes Eltern seit 1988 über Amanes Leben.
Hiromi malte Bilder ihrer Tochter in Form von Federzeichnungen und Kupferstichen als Illustrationen für die Geschichte ihrer Tochter.
Amane verstarb in 2000.
Hiromi Yamaguchi lebt in Osaka und veröffentlichte mehrere Bücher über das Leben ihrer Tochter.
Bei den Frauenkreisen stellen wir vom 09. Februar bis 14. April die Federzeichnungen und Kupferstiche aus, mit denen Hiromi Yamaguchi das Leben ihrer Tochter dokumentierte und begleitete. In ihnen lebt Amane weiter und ihre Seele, die in diese Bilder eingeflossen ist, bereist die Welt.

Bild zur Dokumentation

Vor-Urteil / Prejudice/Frauen* machen Filme – Premiere von 7 Kurzfilmen

Premiere der Filmwerkstatt Nr. 14



Gezeigt werden Kurzfilme, die in der Filmwerkstatt VOR-URTEIL – PREJUDIGE 2015/16 mit der Filmmacherin Antonia Lerch entstanden sind.

GROßBEEREN Ein Ort vor Berlin und seine Flüchtlinge (Michelle Sipeer, 16 Min., D. 2016)

DIE MACHT DER VORURTEILE (Jacqueline Mayern, 17 Min., D. 2016)

ZWISCHEN POLEN (Claudia H., 20 Min, D 2016)

MOMENTAUFNAHMEN 1 - 3 (Sandra Lichtblick, 20 Min., D, 2016)

WARUM? (Burcu Akbaba, 5 Min, D 2016)

VAMOS YA! (Christina Hübner, 23 Min., D. 2016)

IMPROMPTUS (Odile Hautemulle, 13 min, D, 2016)


Wir weisen darauf hin, daß für die Inhalte ausschließlich die Filmmacher*innen verantwortlich sind.

Bild zur Dokumentation

Weil ich ihn liebe.../mit Natascha A. Kelly

Workshop für Schwarze Frauen*/ Freund*innen von weißen Männern*

Erzeugt durch die rosarote Brille steht am Anfang einer Beziehung zwischen Schwarzen Frauen* und weißen Männern* die Farbenblindheit. Ausgeblendet wird die Tatsache, dass du als Schwarze Frau* rassistische Benachteiligungen und Diskriminierungen ausgesetzt bist. Unbewusst wirst du zur Projektionsfläche strukturell erzeugter Phantasien, die geprägt sind von Hypersexualisierung und Dehumanisierung. Exotismus als spezifische Form des Rassismus dringt bis in die Privat- und Intimsphäre und beherrscht den Beziehungsalltag – in der Öffentlichkeit, im Freundes- und Bekanntenkreis, in der Familie. In diesem Workshop werden wir (mit Feingefühl und ohne Schuldzuweisungen) den Ursachen auf den Grund gehen: Welchen Einfluss hat Rassismus auf deine Beziehung? Wie wirken die Privilegien deines weißen Mannes*/Freundes? Wie kannst du dich davor schützen und gleichzeitig euer Zusammensein stärken?

Ziel ist es, das Bewusstsein für die Wirkmächtigkeit von Rassismen zu sensibilisieren und strategische Handlungsmöglichkeiten auszuloten.

Der Workshop ist  offen für Schwarze Frauen*, die mit weißen Männern* in einer Beziehung sind/waren.

Geleitet wird der Workshop von Natascha A. Kelly. Sie ist Autorin, Journalistin und Academic Activist.

Teilnahmebeitrag: 50 Euro - Um Anmeldung wird bis zum 11. April bei Frauenkreise gebeten.

Bild zur Dokumentation

Herzschlag - Heartbeat - Pulsation/mit der Filmmacherin Antonia Lerch

Filmwerkstatt Nr. 15



8 Termine Filmwerkstatt, á 2-3 Stunden, alle 2 Wochen, Mittwochs, 18:30 Uhr

Ort: Frauenkreise - Projekt der Lila Offensive e.V. - Choriner Straße 10 - 10119 Berlin - Tel. 280 61 85

Die Filmwerkstatt richtet sich an Frauen*, die gern Geschichten erzählen und wissen wollen, wie aus Bildern, Szenen, Tönen und Musik ein Film entsteht.
Jede Frau* dreht ihren eigenen Kurzfilm (Länge ca. 3 -7 Minuten). Learning by doing. Von der Idee bis zum fertigen Film: Exposé/Treatment/Drehbuch/ Drehplan/ Dreharbeiten, Ausmusterung/Rohschnitt/Feinschnitt/Endfertigung.
Jedes Genre ist möglich: Dokumentarfilm, Experimentalfilm, Spielfilm, Essayfilm, etc.
Auch Frauen*, die noch nie mit einer Kamera gearbeitet haben und Frauen*, die einen Kurzfilm zu einem anderen Thema realisieren wollen, können teilnehmen.
Mini DV-Kameras (von Panasonic) und Equipment werden von FRAUENKREISE zur Verfügung gestellt
Die entstandenen Filme werden im Rahmen einer Premierenfeier bei FRAUENKREISE aufgeführt.

Seit 2004 hat FRAUENKREISE mit Antonia Lerch 14 Filmwerkstätten veranstaltet: 2004 Movement, 2005 Herzschlag, 2006 Selbstportrait, 2007 Atem, 2008 Töchter - Mütter – Grossmütter, 2009 Mann - Frau, 2010 Portrait (Landschaft, Pflanze, Tier, Objekt, Mensch), 2011 Träume, 2011 Gesichter, 2012 Zukunftsträume. 2013 Portrait. 2014 Freude, 2014 Ich seh Dich. Nicht? 2015/16 VOR-URTEIL – PREJUDICE. Mehr als 60 Frauen* und Jugendliche haben in dieser Zeit mehr als 50 eigene Kurzfilme realisiert.

* Antonia Lerch lebt in Berlin und arbeitet als Autorin, Regisseurin, Kamerafrau, Cutterin und Produzentin hauptsächlich für ARTE, ZDF, 3sat. Sie hat bisher mehr als 40 Dokumentarfilme gedreht, die nicht nur im Fernsehen ausgestrahlt, sondern auch zu internationalen Festivals und Ausstellungen eingeladen wurden.

KOSTEN: 1. Teilnahmegebühr Filmwerkstatt: 220 Euro / ermäßigt 195 Euro * (max. 8 Teilnehmerinnen)
In der Gebühr enthalten: 8 Termine Filmwerkstatt á 2-3 Stunden plus Premiere. Mini-DV Kameraausrüstungen (Panasonic, Leica Objektive) und Equipment (Stative, externes Mikro) stehen zur Verfügung. Die Kameras werden untereinander weitergegeben, sodaß jeder Frau* mindestens 3 1/2 Tage pro Woche eine Kameraausrüstung zur Verfügung steht. (Eine Kaution von 100 Euro wird für die Benutzung der Kameras und des Equipments erhoben, die bei Übergabe der Kameras bei FRAUENKREISE hinterlegt wird).
* Ermässigung erhalten Auszubildende, Schüler*- u. Student*innen, Hartz IV / SGB II / SGB XII Empfänger*innen (Nachweise sind in der Anmeldung als Kopie beizufügen).

Angebot Optional, nicht in der Teilnahmegebühr enthalten:
2. Medienwerkstatt und Gebühren
Frauen*, die kein eigenes Schnittprogramm zur Verfügung haben, können via Filmwerkstatt bei FRAUENKREISE in der Medienwerkstatt des Kulturwerks des bbk im Künstlerhaus Bethanien eine Einführung in das Schnittsystem FINAL CUT PRO erhalten und im Studio den Film schneiden und endfertigen.
Die Einführung in das Schnittprogramm (ca. 2 Std.) kostet 30 Euro, der Schnittplatz 15 Euro (4 Std.), 20 Euro (8 Std.)

Anmeldebedingungen: Wir bitten um schriftliche Anmeldung und Überweisung der Teilnahmegebühr von 220 Euro / ermässigt 195 Euro. Mit Zahlungseingang ist die Filmwerkstatt verbindlich gebucht, der Platz gesichert. Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Zahlungseingangs berücksichtigt.
Nachweise, die zur Ermässigung berechtigen, sind in der Anmeldung in Kopie beizufügen (siehe auch 1.KOSTEN *„Ermässigung“).
Bei Rücktritt von der Anmeldung kann eine Ersatzteilnehmerin vorgeschlagen werden.
Wir behalten uns vor, die Filmwerkstatt wegen zu geringer Teilnehmer*innenzahl zu verschieben oder abzusagen, ebenso bei Ausfall der Kursleiterin.
Die bereits gezahlten Teilnahmegebühren werden dann zurückerstattet
.
Bank f.Sozialwirtschaft - lila Offensive e. V. - IBAN: DE201 002 050 000 033 365 00, BIC: BFSWDE33BER

Weitere Informationen:
FRAUENKREISE: 030/280 61 85
kontakt@frauenkreise-berlin.de
www.frauenkreise-berlin.de

und auch direkt bei:
Antonia Lerch: 0175/2423288
antonia.lerch@posteo.de
Biografie: www.kulturserver.de/-/kulturschaffende/detail/16767

Bild zur Dokumentation

Nennen Sie mich Ausländer/mit Milena Oda & Wolfgang Boos

Szenische Lesung



Die szenische Lesung „Nennen Sie mich Ausländer“ möchte dem Publikum die Gefühle des fremd- und des anders gemacht werdens näherbringen und zur Diskussion anregen.
Milena Oda schöpft aus ihren eigenen Erfahrungen als „osteuropäische“ Autorin, die seit 15 Jahren in Deutschland lebt und arbeitet.

Gemeinsam mit Wolfgang Boos spielt sie in der Lesung bewusst mit ihrer Herkunft und Positionierung.

Bild zur Dokumentation

Zukunftsträume/mit Antonia Lerch

Premiere der Filmwerkstatt



AKTION MENSCH - Filmwerkstatt mit Antonia Lerch

Premiere in Anwesenheit der Mitwirkenden bei den Frauenkreisen

ZUKUNFTSTRÄUME (30 Min., 2016)
Sechs Jugendliche stellen sich ihre Zukunft vor. Jacob singt ein Lied, das er komponiert hat. Lioba und Max rappen. Sie wollen zwei Kinder, aber sie haben das Down-Syndrom und wissen nicht, ob das möglich ist. Leonie tanzt und fragt sich, wie ihr Leben aussieht, wenn sie vierzig ist. Whitney will sich mit vierzig einfrieren lassen, um jung zu bleiben. Und Sean überlegt, wie er glücklich werden kann.

Bild zur Dokumentation

Schamanische Reise/mit Sabine Bontemps und Marieluise Theile

Abendworkshop



Abendworkshop mit einer schamanischen Reise und anschließendem Gestalten mit Tonerde

In ca. 3-monatigen Abständen nehmen wir an diesen Abenden Kontakt zu unseren weiblichen Spirits auf, laden die Energien von Göttinnen und Ahnfrauen ein, unser eigenes inneres Wissen über eigene Heilungswege und schöpferisch-kreative Potenziale zu erfahren.
Dabei beziehen wir uns auch auf die Energie zum jeweiligen Zeitpunkt im Jahreskreis.
Eine traditionelle Körperhaltung wird uns bei der schamanischen Reise unterstützen.

Anschließend modellieren wir mit Tonerde, was uns in der Reise begegnet ist und geben dem Erlebten eine Form, die uns in der folgenden Zeit daran erinnert.

Die entstandenen Figuren und Objekte können bei Interesse gebrannt werden.



BegLeitung:
Sabine Bontemps - Schamanische Begleitung, Visionssuche und initiatorische Naturarbeit
Marieluise Theile - KeramikKünstlerin - www.tonwerkstatt-erdreich.de

Beitrag: 13 €


Anmeldung und Rückfragen:
M. Theile : 0176 - 673 363 80
S. Bontemps : 0170 - 291 79 52

Wir bitten um Anmeldung


Bild zur Dokumentation

How to say NO/mit Nota Alexiadou und Thais Vera Utrilla

Workshop



Reclaiming the public space is a challenge for women* on a daily basis, especially for migrant women*.
We face sexism and also sexual harassment or even violence. In a general sense we face people invading our personal space and also people making assumptions about us based on how well we speak a language and on how we look.

Can we say no? How loud can we say it?

In this workshop we will create a safe space for ourselves, where every woman* can test, explore and determine her own boundaries and explore some aspects of herself.

Nota Alexiadou is from Athens, she is a feminism activist, she studies theater and has experience with being a foreigner in Berlin.
Thais Vera Utrilla is from Madrid and based in Berlin since 6 years. She studied Sociology and Political Science and is specialized in Gender Studies. She works in intercultural women*'s projects from an intersectional feminist perspective.

service charge: 7€

Bild zur Dokumentation

Wenn ein "Nein" nicht geachtet wird - Aspekte sexualisierter Gewalt/Berliner Lebensrealitäten von Frauen*

Reihe: Berliner Frauensalon



Sexuelle Belästigungen und Vergewaltigungen sind für viele Frauen* eine Realität.
Der Großteil sexualisierter Gewalt wird im nahen sozialen Umfeld der Betroffenen, also im Privaten, ausgeübt: Die Täter sind Partner, Ex-Partner, Nachbarn, Kollegen.
Wir sprechen mit Expert*innen darüber, wie Übergriffen begegnet werden kann und diskutieren, welche gesellschaftlichen Machtverhältnisse hinter Verharmlosung und Billigung einerseits und der rassistischen Instrumentalisierung andererseits stecken.

Kooperation von FRIEDA, S.U.S.I., EWA Frauenzentrum und Frauenkreise

Veranstaltungsort:
EWA Frauenzentrum,
Prenzlauer Allee 6,
10405 Berlin

Bild zur Dokumentation

Heilen durch Schreiben/mit Milena Oda

Kleine Schreibwerkstatt



28. Mai / 04. Juni / 11. Juni


Milena Oda leitet sensibel und diskret in einem kreativen Workshop Frauen* an, die unterdrückte Gefühle, schmerzhafte Erfahrungen und Verletzungen durch Schreiben zum Ausdruck bringen wollen.

Wenn wir nicht wissen, wohin mit unseren Verletzungen, dann kann es ungemein hilfreich sein, sie als allererstes aus dem Inneren, aus dem Er-Innern hinausfließen zu lassen. Dorthin, wo wir sie drehen, wenden und betrachten können. Und wo wir sie auch belassen können, wenn wir unsere Energie brauchen, um zu leben.

Der Wunsch, mit dem Schreiben zu beginnen, ist oft mit Schmerz verbunden.
Wir bieten nun in diesem dreiteiligen Workshop Hilfestellung und Begleitung bei den Anfängen mit einer erfahrenen Kursleiterin.

Milena Oda ist Autorin von Romanen, Gedichten und Theaterstücken.

www.milenaoda.com,
http://www.bohemianparadisepress.com/writers.html

Teilnahmegebühr für drei Termine: 35,-€

maximal 12 Teilnehmer*innen

Wir bitten um Anmeldung!


Bild zur Dokumentation

„Töchter des Aufbruchs“/(Deutsch mit engl. UT)

Reihe: Look who`s talking - Wer erzählt welche Geschichte über wen?



In unserer Filmreihe
„Look Who’s Talking – Wer erzählt welche Geschichte über wen?“
präsentieren wir Filme von Regisseur*innen zu den Themen Flucht und Migration und diskutieren anschließend, welche neuen Blickwinkel Film öffnen kann und wie Mehrdimensionalität von Figuren in der medialen Darstellung einen Beitrag leisten kann gegen Diskriminierungen.

Mit uns diskutieren:
Uli Bez, Regisseur*in von „Töchter des Aufbruchs“
Sharmila Hashimi, Journalistin (Journalists In Exile)
Ebru Taşdemir (Neue Deutsche Medienmacher


„Töchter des Aufbruchs“
(Deutsch mit engl. UT)
Wenn die Familie aufgrund der politischen Verhältnisse zerrissen ist, wenn das Gefühl von Heimatlosigkeit nicht verschwinden will.
Dennoch - der Aufbruch aus Perspektivlosigkeit oder politischer Verfolgung ist auch ein Ausbruch aus traditionellen Lebenswelten, beflügelt von Freiheitsliebe, Sehnsucht nach Selbstbestimmung und Demokratie.
Es sind kraftvolle Erfolgsgeschichten, gerade wenn die jungen Frauen aus der „Enkelinnenperspektive“ berichten.
Mit Leichtigkeit und Scharfsinn rücken sie das Zerrbild von den angeblich schwer Intergrierbaren zurecht, das heute noch in vielen deutschen Köpfen und in den Medien spukt.
„Komm mit mir fang an, fang in deinem Land an, denn ich habe Wanderlust…“ singt Ebow.

Die Filmreihe wird gefördert von der Stiftung Nord-Süd-Brücken und der Stiftung DO!

Bild zur Dokumentation

Transzendenz/von Ayşe Domeniconi

Vernissage der Ausstellung



Transzendenz heißt die Ausstellung von Ayşe Domeniconi.

Die sinnliche Begegnung mit der Welt führt zu weiteren Horizonten, wo die sichtbaren Dinge hin wollen, transzendieren. Meine Arbeit ist der immer erneuerte Versuch dieser Bewegung nachzuspüren.

Ayşe Domeniconi, geboren in Izmir, Türkei, kam nach Berlin in den 70er Jahren Sie studierte Malerei in der Julius Hebing Malschule .
Ayşe lebt heute als freischaffende Künstlerin in Berlin und pendelt zwischen ihrer ursprünglichen und ihrer Wahlheimat.


Weitere infos unter:
www.ayse-domeniconi.de


Bild zur Dokumentation

Singen ohne Noten/mit Sängerin und Chorleiterin Jutta Garbas

Offener Singkreis



Wir singen einfache und berührende Lieder aus aller Welt.

Keine Singerfahrung oder Notenkenntnisse erforderlich!

Wir bitten um Anmeldung.


Bild zur Dokumentation

"Loud & Clear"/a documentary with Woman In Exile by Daniellis Hernandez Calderon

Film & Diskussion, Reihe: Look who´s talking - wer erzählt welche Geschichte über wen?


In unserer Filmreihe
„Look Who’s Talking – Wer erzählt welche Geschichte über wen?“
präsentieren wir Filme von Regisseur*innen zu den Themen Flucht und Migration und diskutieren anschließend, welche neuen Blickwinkel Film öffnen kann und wie Mehrdimensionalität von Figuren in der medialen Darstellung einen Beitrag leisten kann gegen Diskriminierungen.

Mit uns diskutieren:
Daniellis Hernandez Calderon, Regie
Joanna Stolarek, Politredakteurin (NDM)
Riham Alkousaa, Journalistin (JIE)

Loud & Clear
In 2014 ‘Women in Exile’, a group of women asylum seekers in Germany joined the musician Heinz Ratz and his project “Frauen auf der Flucht” from Nuremberg to Berlin, to draw attention to their situation and carry their demands to the public,
During this trip they get in touch with other women in the same situation, talk about their experiences in camps, their problems and common needs. This tour is their opportunity to be loud and visible, but at the same time their way to break the isolation and the permanent fear to be deported.
In this film by Daniellis Hernandez Calderon we will meet women full of vitality, energy and personality who have every reason to get loud and to demand a life with human dignity.
This is not just some journey! This is a journey full of music, water and resistance

Wir diskutieren über:
- Chancen und Hürden im System „Medien“: Räume schaffen und Plattformen nutzen für Perspektivwechsel - Erfahrungsaustausch....
- Vermittlung von Vielschichtigkeit statt Reproduktion von Stereotypen…
- Die manipulative Macht von Bildern und der verantwortliche Umgang damit…
- Etablierte eindimensionale Narrative sichtbar machen und angreifen - Strategien


Die Filmreihe wird gefördert von der Stiftung Nord-Süd-Brücken und der Stiftung DO!

Bild zur Dokumentation

Internationales Familienfest/Sommerfest von und für Frauen* und ihre Familien in Pankow

Sommerfest


Der Arbeitskreis Pankower Frauenprojekte lädt zusammen mit Migramove, AK Lingua Pankow und dem AK Diversity ab 15.30 Uhr zu einem internationalen Familien*fest ein.

Eingeladen sind Frauen* und deren Familien, ausdrücklich auch Geflüchtete Frauen* und deren Familien.

Gemeinsam essen, trinken, kennenlernen und tanzen!!

Wir freuen uns auf dieses Fest mit Euch!

Die Veranstaltung findet im Stadtteilzentrum auf der Schönholzerstr. 10 in 13187 Berlin statt.

Eintritt frei / mit Kinderbetreuung

Bild zur Dokumentation

„Durch Gärten Tanzen“/ein Film von Oxana Chi und Layla Zami

Screening in Anwesenheit der Filmemacher*innen


„Durch Gärten tanzen“ ist eine spannende Femmage an die jüdische Tänzerin & Künstlerin Tatjana Barbakoff.
Barbakoff, 1944 von den Nazis in Auschwitz ermordet, wurde in den 1920er/30er Jahren in ganz Europa gefeiert.

Die Künstlerin Oxana Chi begibt sich in ihrem Film „Durch Gärten tanzen“ auf Spurensuche nach Barbakoffs
verschwundener Frauenbiographie, filmisch begleitet von Layla Zami. Literarische Texte, interpretiert von der Schauspielerin Eva Schöngut, historisches Archivmaterial, mitreißende Musik, wunderschöne Gemälde sowie Frauenpower von der Tontechnikerin bis zur Animationskünstlerin geben diesem Film ein besonderes Flair.

feministisch_unterhaltsam_politisch_poetisch_beweglich_ungewöhnlich.


Bild zur Dokumentation

Kleidertausch/Klamotten, Schmuck und Accessoires - aus alt wird neu


Wir verschenken und tauschen alles, was das Herz begehrt.
Jede bringt, was sie gerne loswerden möchte und nimmt mit, was sie schon immer mal anziehen wollte!
Bei kühlen Getränken und Snacks machen wir uns einen lustigen Nachmittag!


Bild zur Dokumentation

WOW / MOM/Werke der Künstlerin Tatiana Kranz

Vernissage


22:00 eingeschlafen - 02:00 aufgewacht - 05:30 aufgewacht und dreissig Minuten geweint - 07:00 beide wachen auf - 07:40 Brust geben, Kaffee trinken und hoffen, dass das Kind das Koffein nicht aufnimmt - 8:30 Frühstück machen - 9:00 anziehen, das Kind anziehen und nicht duschen. Das ist nur möglich, wenn das Kind schläft. Es schläft nicht.

Die Malerin und Künstlerin Tatiana Kranz untersucht in ihrer Arbeit das Konstrukt der Mutterschaft anhand von Körper, gesellschaftskritischer Theorie und Ästhetik.
Die Ausstellung WOW / MOM besteht aus mehreren Serien zum Thema Mutterschaft und entstanden in Tatiana Kranz‘ ersten zwei Jahren als Mutter. Sie sind das Ergebnis ihrer Gedanken und Erfahrungen in Begleitung von Frauen* und deren Kindern.

Die Ausstellung läuft vom 29.07.2016 bis 30.09.2016

http://cargocollective.com/randomness-is-beautiful

Bild zur Dokumentation

„Same same but different“/In Bildern erzählen – Komposition / Narration / Serie – Kursleitung: Caro Loder und Sanja Ilic

Foto-Workshop



Wie können wir unsere Gedanken und Ideen in Form von Fotos ausdrücken?
Von der Idee bis zur fertigen Serie.
Learning by doing.

Kursleitung: Fotografinnen Sanja Ilic und Caro Loder

Die digitale Fotografie ist aufgrund der vielen Plattformen im Internet und die allgegenwärtigen Handykameras ein sehr präsentes Thema für viele von uns geworden. Wir wollen den Teilnehmerinnen einen kleinen Einblick in die Kunst des Fotografierens geben, um es Ihnen zu ermöglichen, ihre Motive ins richtige Licht zu setzen, aber auch Themen, die sie bewegen, ausdrucksstark in Bildern umzusetzen und zu vermitteln
.
Dieser Workshop richtet sich an alle, die ihre eigenen Ideen strukturiert umsetzen und den eigenen Blick auf das Bildermachen erweitern wollen.

Technische Vorkenntnisse zur Fotografie sind nicht erforderlich.

Die am Ende des Workshops entstandenen Foto-Serien zum Thema "Same same but different" werden in einer Ausstellung in den Räumen der Frauenkreise präsentiert.

4 Termine á 4 Stunden,
10.09./17.09./01.10.2016, letzter Termin nach Absprache

Kosten: 75 €, ermäßigt 50 €

zusätzlich: Kosten der Drucke für die Ausstellung (je nach Größe und Menge)

maximal 8 Teilnehmer*innen

Sanja Ilic und Caro Loder haben ihr Fotografiestudium an der "neuen Schule für Fotografie - Berlin" abgeschlossen und arbeiten als freie Fotografinnen in Berlin.

Bild zur Dokumentation

"Şoreş & Şîrîn" von Katrin Gebbe und "Gestohlene Jahre" von Dorothee Kaden

Film & Diskussion, Reihe: Look who´s talking - wer erzählt welche Geschichte über wen?


In unserer Filmreihe
„Look Who’s Talking – Wer erzählt welche Geschichte über wen?“
präsentieren wir Filme von Regisseur*innen zu den Themen Flucht und Migration und diskutieren anschließend, welche neuen Blickwinkel Film öffnen kann und wie Mehrdimensionalität von Figuren in der medialen Darstellung einen Beitrag leisten kann gegen Diskriminierungen.

Mit uns diskutieren:
Katrin Gebbe, Regisseurin von Şoreş & Şîrîn
Ayşe Polat, Filmemacherin
Elisabeth Gregull, freie Journalistin (NdM)
Shajahan Ahmadi, freie Journalistin (JIE)


Şoreş & Şîrîn:
Die kurdischen Geschwister Şoreş & Şîrîn haben im Irakkrieg ihre Eltern verloren und mit schweren Verletzungen überlebt. Eine Hilfsorganisation brachte die Kinder zur medizinischen Betreuung nach Deutschland. Bei ihrer deutschen Pflegemutter finden sie schliesslich ein neues Zuhause. Ihre emotionale Bindung an Deutschland entwickelt sich jedoch sehr unterschiedlich. Und Şoreş bittet den Grossvater, nach Deutschland zu kommen und ihn und Şîrîn in den Irak zurückzubringen. Das Leben der Geschwister droht ein weiteres Mal zu zerbrechen.


Gestohlene Jahre:
Als Hülyas Eltern Anfang der 90er Jahre aus der Türkei fliehen und in Deutschland Asyl beantragen, ist Hülya gerade vier Jahre alt. Ihre Heimat und deren Kultur kennt sie nur vom Hörensagen. Bis zu ihrem vierzehnten Lebensjahr lebt sie wie jede andere Jugendliche in einem kleinen hessischen Ort, besucht die Schule, träumt von einer guten Ausbildung.
Als der Asylantrag der Eltern endgültig abgelehnt wird und die Abschiebung droht, taucht die Familie in die Illegalität ab. Die Familie trennt sich, um nicht aufzufallen. Ein Bruder stellt sich der Polizei und wird abgeschoben. Hülya und ihre Mutter leben vier Jahre lang an unterschiedlichen Wohnorten, unterstützt von Freunden, immer in der Angst, entdeckt zu werden.

Die Filmreihe wird gefördert von der Stiftung Nord-Süd-Brücken und der Stiftung DO!

Das komplette Programm der Film - und Diskussionsreihe findet Ihr hier:
http://www.frauenkreise-berlin.de/uploads/downloads/lookWho%C2%B4sTalkingProgramm.jpg

Bild zur Dokumentation

“Afrokultur – Der Raum zwischen gestern und morgen“/von Dr. Natasha A. Kelly

Lesung und Diskussion in Anwesenheit der Autorin


„Afrokultur - der Raum zwischen gestern und morgen“ von Natasha A. Kelly bringt über die Biografien von W.E.B. Du Bois, Audre Lorde und May Ayim Schwarze deutsche Geschichte, Gegenwart und Zukunft in einen globalen Zusammenhang und zeigt, inwieweit Deutschland sich noch immer in einer andauernden Kolonialität befindet.

Es wird ersichtlich, inwieweit koloniale Ent_Wahrnehmungsgeschichten den Zugang von Schwarzem Wissen ins deutsche Wissensarchiv verhindern und eine Schwarze Perspektive auf die Welt verunmöglichen.

Natasha A. Kelly liest aus ihrem Buch und wir diskutieren im Anschluß auch im Kontext aktueller Initiativen, wie die deutsche koloniale Vergangenheit sichtbar zu machen ist.

Bild zur Dokumentation

How to say NO/with Nota Alexiadou and Thais Vera Utrilla

Workshop for Women* of Color & Black women*


Reclaiming the public space is a challenge for women* on a daily basis, especially for migrant women*. We face sexism and also sexual harassment or even violence. In a general sense we face people invading our personal space and also people making assumptions about us based on how well we speak a language and on how we look.
Can we say no? How loud can we say it?

In this well-received workshop – which takes place for the second time - we will create a safe space for ourselves, where every woman* can test, explore and determine her own boundaries and explore some aspects of herself. We will use some elements and dynamics of the ‘theater of the oppressed‘ and psychodrama.

Nota Alexiadou is from Athens, she is a feminism activist, she studies theater and has experience with being a foreigner in Berlin.

Thais Vera Utrilla is from Madrid and based in Berlin since 6 years. She studied Sociology and Political Science and is specialized in Gender Studies. She works in intercultural women*'s projects from an intersectional feminist perspective.

Sprache: Englisch und Deutsch 
Service Charge 5 - 7€ 
Please register!



Bild zur Dokumentation

Schamanische Reise/mit Sabine Bontemps und Marieluise Theile

Abendworkshop


In ca. 3-monatigen Abständen nehmen wir an diesen Abenden Kontakt zu unseren weiblichen Spirits auf, laden die Energien von Göttinnen und Ahnfrauen ein, unser eigenes inneres Wissen über eigene Heilungswege und schöpferisch-kreative Potenziale zu erfahren. Dabei beziehen wir uns auch auf die Energie zum jeweiligen Zeitpunkt im Jahreskreis. Anschließend modellieren wir mit Tonerde, was uns in der Reise begegnet ist und geben dem Erlebten eine Form, die uns in der folgenden Zeit daran erinnert. Die entstandenen Figuren und Objekte können bei Interesse gebrannt werden.

Sabine Bontemps: Schamanische Begleitung, Visionssuche und initiatorische Naturarbeit
Marieluise Theile: KeramikKünstlerin http://www.tonwerkstatt-erdreich.de

Teilnahmebeitrag: 13€

Anmeldung und Rückfragen: M.Theile 0176 673 363 80 / S. Bontemps 0170 291 79 52



Bild zur Dokumentation

Singen ohne Noten/mit Sängerin und Chorleiterin Jutta Garbas

offener Singkreis


SINGEN OHNE NOTEN - Offener Singkreis

Wir singen einfache und berührende Lieder aus Europa, vom Balkan,
aus Russland, Indische Mantras, Zulu-Chants, Gospel, Lieder aus dem
Kloster Taizé, Roma-Lieder und Lieder aus Georgien

Keine Singerfahrung oder Notenkenntnisse erforderlich!

Bild zur Dokumentation

“Afrokultur – Der Raum zwischen gestern und morgen“/von Dr. Natasha A. Kelly

Lesung und Diskussion in Anwesenheit der Autorin


„Afrokultur - der Raum zwischen gestern und morgen“ von Natasha A. Kelly bringt über die Biografien von W.E.B. Du Bois, Audre Lorde und May Ayim Schwarze deutsche Geschichte, Gegenwart und Zukunft in einen globalen Zusammenhang und zeigt, inwieweit Deutschland sich noch immer in einer andauernden Kolonialität befindet.

Es wird ersichtlich, inwieweit koloniale Ent_Wahrnehmungsgeschichten den Zugang von Schwarzem Wissen ins deutsche Wissensarchiv verhindern und eine Schwarze Perspektive auf die Welt verunmöglichen.

Natasha A. Kelly liest aus ihrem Buch und wir diskutieren im Anschluß auch im Kontext aktueller Initiativen, wie die deutsche koloniale Vergangenheit sichtbar zu machen ist.

Bild zur Dokumentation

Singen ohne Noten/mit Sängerin und Chorleiterin Jutta Garbas

Offener Singkreis



Wir singen einfache und berührende Lieder aus aller Welt.

Keine Singerfahrung oder Notenkenntnisse erforderlich!

Wir bitten um Anmeldung.


Bild zur Dokumentation

"Stimmen der Flucht" von M. Makkieh

Film & Diskussion, Reihe: Look who´s talking - wer erzählt welche Geschichte über wen?


In unserer Film- und Diskussionsreihe
„Look Who’s Talking – Wer erzählt welche Geschichte über wen?“
präsentieren wir Filme von Regisseur*innen zu den Themen Flucht und Migration. Anschließend diskutieren wir, welche neuen Blickwinkel Film öffnen kann und wie Mehrdimensionalität von Figuren in der medialen Darstellung einen Beitrag leisten kann gegen Diskriminierungen. Dabei fokussieren wir in dieser Reihe die Darstellung und (Selbst-)Repräsentation von Geflüchteten Frauen* und Migrant*innen.

Mit uns diskutieren:
Antje Diller-Wolff, Produzentin
Alice Lanzke, freie Journalistin (NdM)
Rama Jamarkani, freie Journalistin (JIE)

Stimmen der Flucht:
Frauen zwischen Anfang 20 und Mitte 50 erzählen in dem Film von den Gründen für ihre Flucht, von ihren Familien, ihren Ängsten und Hoffnungen.
Eine von ihnen ist Jala, 22, aus Syrien, die eigentlich Architektin werden wollte, diese Ausbildung aber wegen der Kriegswirren abbrechen musste. Über Marokko, dann im Boot, über Spanien und Frankreich, kam sie mit der Mutter und der 15jährigen Schwestern nach Deutschland.
Sie ist begeistert von diesem Film, der "frauen eine deutliche Stimme gäbe", die sonst vielleicht ungehört bliebe.
Seit 5 Monaten ist sie im Camp Bad Fallingbostel.
"Es ist unmöglich, in Syrien zu leben", sagt die junge Frau mit den langen braunen Haaren. Als sie in Deutschland ankam, hatte sie gemischte Gefühle: Traurigkeit, Angst vor dem Neuanfang, Hoffnug....

Die Filmreihe wird gefördert von der Stiftung Nord-Süd-Brücken, der Sebastian-Cobler-Stiftung, der Rosa-Luxemburg-Stiftung und der Stiftung DO!


Das komplette Programm der Film - und Diskussionsreihe findet Ihr hier:
http://www.frauenkreise-berlin.de/uploads/downloads/lookWho%C2%B4sTalkingProgramm.jpg

Bild zur Dokumentation

WOW / MOM/Werke der Künstlerin Tatiana Kranz

Ausstellung


22:00 eingeschlafen - 02:00 aufgewacht - 05:30 aufgewacht und dreissig Minuten geweint - 07:00 beide wachen auf - 07:40 Brust geben, Kaffee trinken und hoffen, dass das Kind das Koffein nicht aufnimmt - 8:30 Frühstück machen - 9:00 anziehen, das Kind anziehen und nicht duschen. Das ist nur möglich, wenn das Kind schläft. Es schläft nicht.

Die Malerin und Künstlerin Tatiana Kranz untersucht in ihrer Arbeit das Konstrukt der Mutterschaft anhand von Körper, gesellschaftskritischer Theorie und Ästhetik.
Die Ausstellung WOW / MOM besteht aus mehreren Serien zum Thema Mutterschaft und entstanden in Tatiana Kranz‘ ersten zwei Jahren als Mutter. Sie sind das Ergebnis ihrer Gedanken und Erfahrungen in Begleitung von Frauen* und deren Kindern.

Die Ausstellung läuft vom 29.07.2016 bis 31.10.2016

http://cargocollective.com/randomness-is-beautiful

Bild zur Dokumentation

Jilet Ayşe LIVE!!!! "Deutschland wir müssen reden"/von Idil Baydar

Live Show & Diskussion, Reihe: Look who´s talking - wer erzählt welche Geschichte über wen?

Jilet Ayşe LIVE!!!!! - "Deutschland, wir müssen reden!"

Idil Baydar ist eine deutsche Schauspielerin und Kabarettistin, die Bühnenprogramme entwickelt abseits von klassischer Stand Up Comedy.

Ihre klischeehaft angelegte Kunstfigur Jilet Ayse wurde über YouTube bekannt. Was als überzeichnete Figur Stereotype satirisch darstellte, ist mittlerweile zu hochpolitischem Aktivismus geworden, der sich einschleicht und charmant bis polternd die weiße Dominanzkultur aufdeckt.

Im Herbst 2014 hatte ihr Soloprogramm „Deutschland, wir müssen reden!“ in Berlin Premiere. Jilet Ayşe präsentiert Ausschnitte aus ihrem Bühnenprogramm und die Privatperson Idil Baydar gewährt uns Einblicke in den Schöpfungsprozeß, aus dem Jilet Ayse geboren wurden.

Mit uns diskutieren:
Idil Baydar, Schauspielerin und Kabarettistin
Mosjkan Ehrari, Filmemacherin und Journalistin (NdM)
Doha Hassan, freie Journalistin (JIE)

In unserer Reihe
„Look Who’s Talking – Wer erzählt welche Geschichte über wen?“
präsentieren wir Filme und Beiträge zu den Themen Flucht und Migration. Anschließend diskutieren wir, welche neuen Blickwinkel Medien öffnen sollten und wie Mehrdimensionalität von Figuren in der medialen Darstellung einen Beitrag leisten kann gegen Diskriminierungen. Dabei fokussieren wir in dieser Reihe die Darstellung und (Selbst-)Repräsentation von Geflüchteten Frauen* und Migrant*innen.


Die Filmreihe wird gefördert von der Stiftung Nord-Süd-Brücken, der Sebastian-Cobler-Stiftung, der Rosa-Luxemburg-Stiftung und der Stiftung DO!

Das komplette Programm der Fil - und Diskussionsreihe findet Ihr hier:
http://www.frauenkreise-berlin.de/uploads/downloads/lookWho%C2%B4sTalkingProgramm.jpg

Bild zur Dokumentation

Bausteine auf dem Weg zu feministischen Bündnissen/mit Natascha A. Kelly

Workshop für weiße Frauen*, die aktivistisch tätig sind oder werden wollen

Als die Schwarze US-amerikanische Wissenschaftlerin und Poetin Audre Lorde in den 1980er Jahren das Thema Rassismus in die deutsche Frauenbewegung hineintrug, adressierte sie nicht nur Schwarze Frauen, sondern lehrte auch erstmals weiße Frauen sich mit der Kolonialgeschichte Deutschlands auseinanderzusetzen und Unterschiede nicht als Bedrohung abzulehnen, sondern als Bereicherung anzunehmen.

In diesem Seminar werden wir feministischen Narrativen aus verschiedenen Perspektiven auf den Grund gehen und Möglichkeiten zu sowie Herausforderungen an frauenpolitische Allianzen ausloten.

Das Seminar ist an weiße Frauen* gerichtet, die politisch aktiv sind oder werden möchten und die lernen wollen mit ihren eigenen weißen Privilegien umzugehen und sie für breite feministische Bündnisse einzusetzen und zu nutzen.

Geleitet wird der Workshop von Natascha A. Kelly. Sie ist Autorin, Journalistin und Academic Activist.

Preise und Konditionen bitte unter 030-280 61 85 erfragen.

Um Anmeldung wird bis zum 07. Nov 2016 gebeten





Bild zur Dokumentation

WOW / MOM/Werke der Künstlerin Tatiana Kranz

Ausstellung


22:00 eingeschlafen - 02:00 aufgewacht - 05:30 aufgewacht und dreissig Minuten geweint - 07:00 beide wachen auf - 07:40 Brust geben, Kaffee trinken und hoffen, dass das Kind das Koffein nicht aufnimmt - 8:30 Frühstück machen - 9:00 anziehen, das Kind anziehen und nicht duschen. Das ist nur möglich, wenn das Kind schläft. Es schläft nicht.

Die Malerin und Künstlerin Tatiana Kranz untersucht in ihrer Arbeit das Konstrukt der Mutterschaft anhand von Körper, gesellschaftskritischer Theorie und Ästhetik.
Die Ausstellung WOW / MOM besteht aus mehreren Serien zum Thema Mutterschaft und entstanden in Tatiana Kranz‘ ersten zwei Jahren als Mutter. Sie sind das Ergebnis ihrer Gedanken und Erfahrungen in Begleitung von Frauen* und deren Kindern.

Die Ausstellung läuft vom 29.07.2016 bis 15.11.2016

http://cargocollective.com/randomness-is-beautiful

Bild zur Dokumentation

Premiere der 15. Filmwerkstatt/Herzschlag - Heartbeat

Screening, Reihe: Frauen* machen Filme mit Antonia Lerch

Gezeigt werden die Filme, die in der 15. Filmwerkstatt "Herzschlag - Heartbeat" 2016 mit der Filmmacherin Antonia Lerch bei den Frauenkreisen entstanden sind.

Folgende Filme werden gezeigt:
Szenarien, Film von Yvonne Carmen Andresen, 10 Minuten
Herz im Bau/ch, Film von Pascale Bruno, 5 Minuten
Floralsex - ein Blumenporno, Film von Else Buschheuer, 5 Minuten
SUPER! Samstag, Film von Andrea Klein, 30 Minuten
DAS ANDERE UFER, Film von Annette Seipp, 5 Minuten
AUS EINEM MUND, Film von Christina Hübner, 7 Minuten
ABSCHIED VON POSTARICA, Film von Heike Buchfelder, 8 Minuten
BERLIN - Herzschlag meiner Stadt, Film von Ria van der Zee,10 Minuten
wenn die Liebe geht wohin?, Film von Petra Weller, 4 Minuten

Die Premiere findet statt im:
Kino Moviemento, Kottbusser Damm 22, 10967 Berlin
in Anwesenheit der Filmmacher*innen und Antonia Lerch

Nach jedem Film gibt es Gelegenheit für ein kleines Q&A mit der jeweiligen Regisseur*in.

Der Eintritt ist frei
Premierenparty im Anschluß in der Bar des Moviemento

Bild zur Dokumentation

Wege, die wir gingen/von Barbe Linke

Lesung und Diskussion in Anwesenheit der Autorin


Zwölf Frauen erzählen uns aus ihrem Leben, sechs stammen aus Ost-, sechs aus Westdeutschland. Eine Gegenüberstellung von Lebensentwürfen und Entwicklungen, die anregt, verblüfft und berührt.
Wir erfahren nicht nur wechselseitig über die jeweils anderen, sondern beginnen auch das Leben der anderen auf das eigene zu beziehen und eine andere Perspektive darauf einzunehmen. Wo liegen die Unterschiede in unserer Sozialisation, wo liegen die Eckpunkte Schlenker und Brüche in den Biographien?
Ein verblüffendes Buch und eine interessante Lesung mit einer Autorin, deren Leben zwischen Ost und West verlief.


Barbe Maria Linke wuchs in der DDR auf und arbeitete zunächst in verschiedenen Berufen. 1983 reiste sie aus nach Westberlin und lebt heute im vereinigten Berlin als Schriftstellerin.


Bild zur Dokumentation

How to say NO/with Nota Alexiadou and Thais Vera Utrilla

Workshop for Women* of Color & Black women*


Reclaiming the public space is a challenge for women* on a daily basis, especially for migrant women*. We face sexism and also sexual harassment or even violence. In a general sense we face people invading our personal space and also people making assumptions about us based on how well we speak a language and on how we look.
Can we say no? How loud can we say it?

In this well-received workshop – which takes place for the second time - we will create a safe space for ourselves, where every woman* can test, explore and determine her own boundaries and explore some aspects of herself. We will use some elements and dynamics of the ‘theater of the oppressed‘ and psychodrama.

Nota Alexiadou is from Athens, she is a feminism activist, she studies theater and has experience with being a foreigner in Berlin.

Thais Vera Utrilla is from Madrid and based in Berlin since 6 years. She studied Sociology and Political Science and is specialized in Gender Studies. She works in intercultural women*'s projects from an intersectional feminist perspective.

Sprache: Englisch und Deutsch 
Service Charge 5 - 7€ 
Please register!



Bild zur Dokumentation

"Woher kommst Du?" von A.Lerch und "Die Macht der Vorurteile" von J.Mayen

Film & Diskussion, Reihe: Look who´s talking - wer erzählt welche geschichte über wen?


In unserer Filmreihe
„Look Who’s Talking – Wer erzählt welche Geschichte über wen?“
präsentieren wir Filme von Regisseur*innen zu den Themen Flucht und Migration. Anschließend diskutieren wir, welche neuen Blickwinkel Film öffnen kann und wie Mehrdimensionalität von Figuren in der medialen Darstellung einen Beitrag leisten kann gegen Diskriminierungen. Dabei fokussieren wir in dieser Reihe die Darstellung und (Selbst-)Repräsentation von Geflüchteten Frauen* und Migrant*innen.

Mit uns diskutieren:
Antonia Lerch / Jacqueline Mayen, Regisseurinnen

Woher kommst Du?:
Der Film thematisiert Altagsrassismus gegen tatsächliche und vermeintliche Migrant*innen und Geflüchtete Frauen* und Männer* in Deutschland. 4 Männer* und 4 Frauen* mit unterschiedlicher Migrationsgeschichte ermitteln im Gespräch untereinander die Stereotypen und Klischees, mit denen sie im Alltag konfrontiert sind und mit welchen Gefühlen dies verbunden ist.

Die Macht der Vorurteile:
Die Protagonist*innen in diesem Film finden sehr klare Worte, einprägsame Bilder und entlarvende Beispiele für die Bedeutung von Vorurteilen für ihr eigenes und allgemein für das Laben als vermeintliche Migrant*innen in Deutschland und entwerten gleichzeitig diese Vorurteile durch die Teife ihrer Analytik und die Bereitschaft zur Selbstreflektion.

Die Filmreihe wird gefördert von der Stiftung Nord-Süd-Brücken, der Sebastian-Cobler-Stiftung, der Rosa-Luxemburg-Stiftung und der Stiftung DO!


Das komplette Programm der Film - und Diskussionsreihe findet Ihr hier:
http://www.frauenkreise-berlin.de/uploads/downloads/lookWho%C2%B4sTalkingProgramm.jpg

Bild zur Dokumentation

Kleidertausch/Klamotten, Schmuck und Accessoires - aus alt wird neu


Wir verschenken und tauschen alles, was das Herz begehrt.
Jede bringt, was sie gerne loswerden möchte und nimmt mit, was sie schon immer mal anziehen wollte!
Bei kühlen Getränken und Snacks machen wir uns einen lustigen Nachmittag!


Bild zur Dokumentation

Singen ohne Noten/mit Sängerin und Chorleiterin Jutta Garbas

offener Singkreis


SINGEN OHNE NOTEN - Offener Singkreis

Wir singen einfache und berührende Lieder aus Europa, vom Balkan,
aus Russland, Indische Mantras, Zulu-Chants, Gospel, Lieder aus dem
Kloster Taizé, Roma-Lieder und Lieder aus Georgien

Keine Singerfahrung oder Notenkenntnisse erforderlich!

Bild zur Dokumentation

Weil ich ihn liebe.../mit Natascha A. Kelly

Workshop für Schwarze Frauen*/ Freund*innen von weißen Männern*

Erzeugt durch die rosarote Brille steht am Anfang einer Beziehung zwischen Schwarzen Frauen* und weißen Männern* die Farbenblindheit. Ausgeblendet wird die Tatsache, dass du als Schwarze Frau* rassistische Benachteiligungen und Diskriminierungen ausgesetzt bist. Unbewusst wirst du zur Projektionsfläche strukturell erzeugter Phantasien, die geprägt sind von Hypersexualisierung und Dehumanisierung. Exotismus als spezifische Form des Rassismus dringt bis in die Privat- und Intimsphäre und beherrscht den Beziehungsalltag – in der Öffentlichkeit, im Freundes- und Bekanntenkreis, in der Familie. In diesem Workshop werden wir (mit Feingefühl und ohne Schuldzuweisungen) den Ursachen auf den Grund gehen: Welchen Einfluss hat Rassismus auf deine Beziehung? Wie wirken die Privilegien deines weißen Mannes*/Freundes? Wie kannst du dich davor schützen und gleichzeitig euer Zusammensein stärken?

Ziel ist es, das Bewusstsein für die Wirkmächtigkeit von Rassismen zu sensibilisieren und strategische Handlungsmöglichkeiten auszuloten.

Der Workshop ist  offen für Schwarze Frauen*, die mit weißen Männern* in einer Beziehung sind/waren.

Geleitet wird der Workshop von Natascha A. Kelly. Sie ist Autorin, Journalistin und Academic Activist.

Teilnahmebeitrag: 50 Euro - Um Anmeldung wird bis zum 11. April bei Frauenkreise gebeten.

Bild zur Dokumentation

Tanzende Schatten/Unter Anleitung der Künstlerin Alice Baillaud

Workshop

Workshop: Tanzende Schatten

In diesem Workshop bieten wir den Teilnehmer*innen an, unter Anleitung der Künstlerin Alice Baillaud Ihren ‚Schatten’, ihre verborgene dunkle Seite und kreativen Quellen zu erforschen und mit verschiedenen kreativen Techniken zum Ausdruck zu bringen.

Unsere Schatten haben etwas Faszinierendes: sie spiegeln unsere dunklen inneren Anteile wider, erinnern an alte Zeiten, umgeben uns und kleben an unseren Füßen, auch wenn wir sie nicht immer zeigen wollen...
In diesem Workshop werden wir tanzen, und einzeln und in kleinen Gruppen zeichnend und stilisierend unsere Schatten erforschen. Die entstehenden Figuren bringen wir in einem selbst erschaffenen Miniaturtheater auf die Bühne.

Die aus Nizza stammende Landschaftsarchitektin und Schauspielerin lebt und arbeitet seit 5 Jahren in Berlin als bildende Künstlerin und Kunstpädagogin. Charakteristisch für Ihre Arbeit ist das Spiel mit Licht und Schatten, und die Erforschung und der Ausdruck unserer inneren Welten.

Workshopinfos: Sa./So. 14./15. Januar 2017 mit Ausstellung am Ende
Kosten: 50 € / 40 € ermäßigt inkl. Materialkosten

Bild zur Dokumentation

Wanderung zwischen den Welten/mit Werken der Künstlerin Sabel Guissé

Ausstellung & Finissage

Sabel Guissé, 1956 als Tochter einer Jüdin und eines Moslems in Nizza geboren, "malte, um zu existieren."

Die studierte Architektin lebte, malte und schuf in Dakar, Abidjan, Paris, Berlin und zuletzt in Bangkok, wo sie im Jahr 2010 unvollendet, nach kurzer Krankheit starb.
Seit ihrem Tod ist es still geworden um ihren Namen.

Sabel Guissé, die sich als ein "Apparat der Sinne" genauso wie als "intellektuelles Geschöpf" begriff, war eine Wandlerin zwischen den Kulturen und ihre Kunst ist eine Wanderung zwischen den Welten - erdig und gleichzeitig spirituell.

Die Ausstellung soll ihr Andenken erhalten und das Werk der Ausnahmekünstlerin würdigen, für die künstlerisches Schaffen wie Atmen war.

Zur Finissage am 26. Januar 2017 wird die ivorische Musikerin Djatou Touré bei den Frauenkreisen auftreten.
http://djatou-toure.de/

http://sabelguisse.com/index.php

Bild zur Dokumentation

Intersektionalität - Reality Check/in Kooperation mit FRIEDA, EWA, RuT, S.U.S.I.

Salonveranstaltung, Reihe: Salonreihe zu Intersektionalität

Intersektionalität – Realitäten hinter dem Schlagwort

Mit Dr. Natasha A. Kelly & dem Jugendtheaterbüro


Intersektionaliät ist ein Begriff, der von Schwarzen Feministinnen in den USA geprägt wurde und heute auch hier in kaum einem feministischen Diskurs mehr fehlt.
Dabei wird mittlerweile angenommen und vorausgesetzt, daß die Bedeutung von Intersektionalität bekannt ist, ebenso wie ihre Eignung als Tool zur Analyse gesellschaftlicher und politischer Realitäten. Doch die Nutzung des Begriffes ist weitaus häufiger und geläufiger als die konkrete Berücksichtigung von Intersektionalität im Alltäglichen und in der Praxis feministischer Arbeit.
Haben wir das Konzept wirklich durchdrungen? Wie gelingt es, Intersektionaliät bewußt zu machen jenseits von akademischen Definitionen? Wir wollen noch einmal an die Grundlagen gehen und laden alle dazu ein, die ihr Verständnis von Intersektionalität - und den zugrundeliegenden Realitäten - auf ein solides Fundament stellen wollen.
In einem Salonformat kommen wir ins Gespräch und tauschen uns, nach einem Input und angeleitet von Dr. Natasha A. Kelly, zu den Realitäten hinter dem Schlagwort aus und die Theatergruppe „Jugendtheaterbüro“ wird angelehnt an die Thematik das Stück ‚90/60/90 Rollenscheiß‘ präsentieren.

Dr. Natasha A. Kelly ist Kommunikationswissenschaftlerin, Panafrikanistin, Autorin und Dozentin und bezeichnet sich selber als ‚Academic Activist‘.

Bild zur Dokumentation

Berlin in Schwarzweiß

Film & Diskussion, Reihe: "Look Who's Talking - wer erzählt welche Geschichte über wen?"

In der Reihe

„Look Who’s Talking – wer erzählt welche Geschichte über wen?“
fokussieren wir in 2017 die mediale Repräsentation von Schwarzen Frauen* und Frauen* of Colour.

Welche Narrative bestimmen das Bild von Schwarzen Frauen* und Frauen* of Colour in den Medien? In welchem Verhältnis stehen Narrative und Lebensrealitäten der Frauen, die durch die Überschneidung von Frau* sein und Schwarz sein, bzw Frau* of Colour sein, in eine sehr eigene Kategorie fallen, die meist unsichtbar bleibt?
Was nehmen wir mit aus dem jeweiligen Beitrag und was bedeutet dieser Perspektivwechsel im Umkehrschluß für alle, die an der medialen Repräsentation Schwarzer Frauen* und von Frauen* of Colour beteiligt sind?

Berlin in Schwarzweiß von Alida Babel, der erste Beitrag in dieser Reihe für 2017 ist ein filmisches Portrait von 3 Schwarzen Frauen in und um Berlin. Der Film erzählt, wo diese Frauen herkommen, was sie nach Berlin geführt hat und wie sie sich hier fühlen. Er gewährt einen Einblick in ihren Alltag und wir erfahren einiges über ihre Lebensrealitäten, ihren Blick auf die Welt und über ihre Definition von „Heimat“.

Initiiert, kuratiert und moderiert wird die Reihe von Shanon Bobinger, Moderatorin und Personal Coach.

Bild zur Dokumentation

Sacred Spirit/mit Sängerin und Chorleiterin Jutta Garbas - keine Vorkenntnisse nötig

Singworkshop

Die Kraft ursprünglicher Klänge erleben und mit Power und Leidenschaft selbst singen und zelebrieren! Singen ist Klang und Klang ist pure Energie! Der gemeinsame Gesang bringt uns in Verbindung mit uns selbst, den anderen und dem Universum. Unsere Klang-Collage wirkt besonders energetisierend, wohltuend und heilsam!

Bild zur Dokumentation

"Exit Racism"/mit Tupoka Ogette & Anne Helm

Lesung & Diskussion


Tupoka Ogette ist Trainerin für Antirassismus und Empowerment und bereist unermüdlich die Republik, um gegen rassistische Diskriminierung, gegen Schieflagen und für Vielfalt und mehr Bewußtsein zu sensibilisieren.

Sie arbeitet mit Einzelpersonen, Gruppen, Institutionen und Multiplikator*innen auf allen gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Ebenen. Mit der ihr eigenen Haltung, mit ihrem offenen Wesen, mit einem tiefen thematischen und methodologischen Wissen und mit sanfter Kompromißlosigkeit hat sie bereits Unglaubliches bewirkt.

Ihre publizistischen Tätigkeiten sind Zeugnisse dieses großen akademischen und praktischen Erfahrungsschatzes und sie hat nun mit „Exit Racism“ ein praxisnahes Standardwerk geschrieben, das für den deutschsprachigen Markt und Leser*innenschaft längst überfällig war.

Tupoka Ogette liest Passagen aus „Exit Racism“ und diskutiert im Anschluss in einem moderierten Panel mit der Politikerin Anne Helm (Linksfraktion Berlin, MdA) und dem Publikum.

Bild zur Dokumentation

"Wer, wenn nicht wir?"/mit Derya Aksaz

Auftakt der Diskussionsreihe, Reihe: Frauen* im zivilen Engagement


In der Reihe „Wer, wenn nicht wir?“ präsentieren wir Frauen*, die sich ehrenamtlich, aktivistisch und zivilgesellschaftlich betätigen, einsetzen, engagieren und organisieren. Wie vereinbaren sie das Engagement mit ihrem Alltag? Mit ihrer Familie? Mit Reaktionen aus dem Umfeld? Was treibt sie an, was hält sie bei der Stange, wie gehen sie mit Rückschlägen um? Was war der zündende Funke, das auslösende Moment und welches waren ihre ersten Schritte auf dieses Terrain, das Energie gleichzeitig in ungeahnten Mengen konsumiert und freisetzt?

Ihre Geschichten sollen inspirieren, Mut machen, Unterstützer & Nachahmer finden. Die Frauen, deren Arbeit wir hier präsentieren, beantworten Fragen, geben Einblicke und teilen Erfahrungen.

Derya Aksaz hat jahrelang als Stylistin und Make-up Artist bei Film- und Fernsehproduktionen gearbeitet. Bis sie eines Tages am LaGeSo die Situation der Geflüchteten mit eigenen Augen gesehen hat. An diesem Tag hat sich ihr Leben verändert. Seitdem schiebt Derya Nachtschichten, kocht Linsensuppe und hat den Verein „Stop War Worldwide“ gegründet. Sie kämpft dafür, dass Familien genug zu Essen und einen Schlafplatz im Trockenen haben. Sie ist eine echte Inspiration wenn es um Menschlichkeit geht.

Reihe: Widerstandsbewegungen von geflüchteten Frauen* in Berlin ...
 

REIHE: Widerstandsbewegung von geflüchteten Frauen* in Berlin und Deutschland. Information - Austausch - Vernetzung - Empowerment

ÜBER DIE REIHE:

In dieser Veranstaltungs- und Workshopreihe soll die Situation von Migrant*innen und Geflüchteten in Deutschland beleuchtet und insbesondere auch in einen historischen Kontext gesetzt werden. Betrachtet werden sollen koloniale Kontinuitäten in der Flüchtlings- und Asylpolitik Deutschland und Europas. Darüber hinaus soll mit Hilfe von dekolonialen Ansätzen eine Analyse der aktuellen Situation stattfinden, um gemeinsam weitere Handlungsstrategien für Veränderungen zu  besprechen.

Der Fokus soll hierbei auf die spezifische Situation von Frauen* innerhalb der Selbstorganisation und des Widerstandes von Geflüchteten liegen. Im Vordergrund stehen ihre Positionen und Perspektiven. Im Rahmen der Reihe sollen möglichst unterschiedliche Sichtweisen von einzelnen Frauen*, Organisationen und Initiativen, die auf verschiedenen Ebenen, in diesem Bereich aktiv sind, einbezogen werden, um somit auch die vielschichtigen Dimensionen ihres Kampfes und des Widerstandes zu verdeutlichen.

Eine kritische Perspektive auf die Rolle von Unterstützer*innen sowie die Thematisierung des Risikos einer paternalistischen (Re)präsentation dieser Frauen* innerhalb der aktuellen Bewegungen soll in diesem Kontext ebenfalls Raum finden.

Eine Kooperation zwischen Frauenkreise, dem Interkulturellen Frauenzentrum S.U.S.I., dem Migrationsrat Berlin-Brandenburg und Krik. TV.
Gefördert von der Stiftung Nord-Süd-Brücken und der Robert Bosch-Stiftung.

Bild zur Dokumentation

Workshop: Women in Exile

Datum: 19.03.2015

Die beiden Aktivistinnen Elisabeth Ngari und Damarice Okore von „Women in Exile“ analysieren aus ihrer Erfahrung heraus die Situation von Flüchtlingsfrauen* in den letzten 20 Jahren, und zwar sowohl in der Region von Berlin und Brandenburg als auch deutschlandweit.
Sie regen eine Reflexion über die Wirkungen, Grenzen und Möglichkeiten ihrer Kampagnen und Aktionen an und stellen ihre Erfahrungen innerhalb der Refugee-Bewegung dar, vor allem die genderspezifischen Herausforderungen für geflüchtete Frauen, wie z.B. das Thema sexualisierte Gewalt gegen Frauen* während der Flucht und in den Flüchtlingslagern.

Reihe: "Kunst als Ort der Selbstermächtigung und des Widerstands"
 

Über die Reihe:

"Kunst als Ort der Selbstermächtigung und des Widerstands. Perspektiven Schwarzer Frauen*, Frauen* of Color und Frauen* mit Migrationsgeschichte"

„Kunst bleibt trotz ihrer Vereinnahmung durch westlich-weiße Vorstellungswelten [für Schwarze Künstler*innen und Künstler*innen of Color] ein Medium des Widerstandes, der Transformation und der Ermächtigung […]“ (Micossé-Aikins, Sandrine 2011).

“Art is the nonviolent tunnel for anger in our struggle against colonial, patriarchal and social injustice” (Zeidani, Mai 2014).

Welche Rolle spielen Kunst und künstlerisches Schaffen innerhalb von Prozessen der Identitätsverhandlungen und des Empowerments? Wie kann die Produktion und Darstellung von Kunst eingesetzt werden, um auf gesellschaftliche Dominanz- und Machtverhältnisse aufmerksam zu machen, auf diese Einfluss zu nehmen und als widerständiges Mittel fungieren, um ihnen entgegen zu wirken? Inwieweit kann durch Kunst Solidarität hergestellt und (konstruierte) Differenzen überwunden werden und welche Bedeutung haben Kunst und „Kultur“ für aktuelle politische? Diesen Fragen wollen wir in unserer 6-teiligen Reihe nachgehen. Der Schwerpunkt soll darauf liegen, Kunst und künstlerisches Schaffen als Ort der Selbstermächtigung und des Widerstands von und für Schwarze Frauen*, Frauen* of Color und Frauen* mit Migrationsgeschichte zu beschreiben und aufzuzeigen, wie dieses Medium auf unterschiedlichste Art und Weise als solches gesehen und verwendet wird.

Vorgestellt werden Arbeiten, Aktivitäten und Performances von: Alisa Anh Kotmair, dem JugendtheaterBüroBerlin und dem Bündnis kritischer Kulturpraktiker*innen, Moona Moon, Azadê, Sarah Mouwani und Bahati, Oxana Chi und Layla Zami und Branwen Okpako.

Gefördert und mitveranstaltet von: Landeszentrale für politische Bildungsarbeit Berlin realisiert mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie, Rosa-Luxemburg-Stiftung, Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung und Verein der Bundesfraktion DIE LINKE e.V.

Bild zur Dokumentation

„A Litany For Survival: The Life and Work of Audre Lorde“

Von Ada G. Griffin und Michelle Parkerson (Produziert von: Third World Newsreel 90 Min., Engl./D U, 1995)

Datum: 11.09.2014

A Litany For Survival ist ein Portrait der schwarzen amerikanischen Dichterin und Visionärin Audre Lorde. Sie war eine wichtige politische Protagonistin in einer Zeit der sozialen und politischen Umwälzungen - Bürgerrechtsbewegung, Frauen- und Lesbenbewegung und prägend für die (internationale) Frauenbewegung und besonders für die Bewegung Schwarzer Frauen. In ihren Essays, Gedichten, Vorträgen und Erzählungen thematisierte sie die Verzahnung von Sexismus, Rassismus, Homophobie und Klasse. Ihre Poesie drückte ihre tiefsten Überzeugungen aus und verlieh damit einer ganzen politischen Generation die Stimme.

„The Transformation of Silence into Language and Action“ (Lorde, Audre, in Sister Outsider Essays and Speeches by Audre Lorde” 1984).

Einführende Worte und anschließendes Gespräch mit Katharina Oguntoye von Joliba e.V.

Bild zur Dokumentation

Ausstellung, Screening und Gespräch von und mit Alisa Anh Kotmair

Datum: 26.09.2014

In dieser Ausstellung werden Auszüge aus Alisa Anh Kotmairs vergangenen und aktuellen Arbeiten präsentiert und der Kurzfilm Sunday Menu (Regie: Liesl Nguyen, Kamera: Marco Armborst, 24’30 min.) gezeigt, den die Künstlerin 2011 drehte.
Kotmair beschäftigt sich in ihrer Arbeit schwerpunktmäßig mit der „Sichtbarkeit“ und Repräsentation der Vietnamesischen Diaspora in Deutschland. Ihr Interesse an diesem Thema gründet auf ihrer persönlichen Biographie. Ein zentrales Moment ihrer Arbeiten ist die Frage nach Identität und Identitätsverhandlungen; dabei geht sie u.a. Fragen nach Prozessen von Reflexion, Selektion und (Re)Präsentation nach und versucht stets einen Raum für den Dialog zwischen dem Privaten und dem Öffentlichen herzustellen.

Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildungsarbeit Berlin


Bild zur Dokumentation

"Neue Wege", deutsche Geschichte aus der Perspektive von Frauen of Color

zweisprachige theatralische-szenische Lesung deutsch/französisch

Datum: 06.10.2014

mit Layla Zami und Oxana Chi

Zu ihrem 70sten Todesjahr soll die 20er/30er Jahre Wahlberliner-Künstlerin Tatjana Barbakoff vorgestellt werden.
Barbakoff war eine „migrantische“ Persönlichkeit, die große Erfolge in Berlin und Paris feierte. Als mehrsprachige
Künstlerin entwarf sie Performances, die schon damals aus den unterschiedlichsten Kulturen schöpften und sich häufig
mit politischen Themen kritisch auseinander setzten. An diesem Abend werden wir etwas über das Leben, die
Arbeitsbedingungen und das kreative Schaffen dieser mutigen Frau erfahren. Um Berührungspunkte, Parallelen und
Unterschiede Kunst schaffender Frauen of Color im heutigen Berlin soll es in einer anschließenden für alle offenen
Gesprächsrunde gehen.

Tatjana Barbakoff wurde 1944 gemeinsam mit ihrer Partnerin und Kostümbildnerin und deren Schwester vom NS- Regime ermordet und ist im heutigen Berlin so gut wie in Vergessenheit geraten.

Gefördert vom Verein der Bundestagsfraktion DIE LINKE e.V.

Bild zur Dokumentation

Ausschnitte aus 90/60/90: Rollenscheiß mit anschließender Lesung und Gespräch mit Sandrine Micossé-Aikins, Çığır Özyurt und Jugendlichen des JugendtheaterBüros Berlin

Datum: 16.10.2014

In der Kunst- und Kulturlandschaft Berlins bilden rassismus- und machtkritische Perspektiven eher die Ausnahme. Vielmehr werden eurozentristisch weiße Perspektiven dargestellt und diskriminierende Stereotypen reproduziert. Perspektiven und Lebensrealitäten von Menschen, die sich nicht der weißen Mehrheitsgesellschaft zugehörig fühlen, werden wenig bis kaum thematisiert, genauso wenig wie diese in der personellen Zusammensetzung klassischer Kultureinrichtungen vorkommen. Diese strukturell als auch institutionell verankerten Ausschlüsse auf der Basis von sozialen Konstrukten wie Class, Race, Gender und Ability spiegeln sich auch in den Zugangsmöglichkeiten bzw. in den Zugangsbarrieren zu Kulturinstitutionen in Deutschland wider. Die Verantwortung hierfür wird meist nicht in den diskriminierenden Strukturen in deutschen Kulturinstitutionen gesucht, sondern auf Seiten derjenigen, die sich von diesen Einrichtungen weder angesprochen noch repräsentiert fühlen.

Das JugendtheaterBüro Berlin (JTB), das Bündnis kritischer Kulturpraktiker*innen (BKK), sowie die Initiative Bühnenwatch versuchen auf unterschiedlicher Ebene und in der Zusammenarbeit diesen Mechanismen entgegenzuwirken.

An diesem Abend werden wir Szenen aus dem Theaterstück 90/60/90: Rollenscheiß sehen, in denen sich Jugendliche des JTB mit der Verzahnung verschiedener Diskriminierungsformen beschäftigen, allen voran Sexismus und Rassismus. Anschließend wird Sandrine Micossé-Aikins, Aktivistin im BKK und Bühnenwatch, einen Auszug aus dem Aufsatz „Kunst“ der in dem Sammelband „Wie Rassismus aus Wörtern spricht. (K)erben des Kolonialismus deutschen Wissensarchiv“ erschienen ist, vorlesen. Dieser soll u.a. auch als Input für den darauffolgenden Austausch zwischen Micossé-Aikins, Çığır Özyurt, Theaterpädagoge und musikalischer Leiter beim JugendtheaterBüro Berlin, und den Schauspielerinnen dienen. Bei diesem Gespräch werden wir Einblicke in die Arbeit und Zusammenarbeit des BKK, Bühnenwatch und des JTB erhalten sowie Informationen zu ihren aktuellen Aktivitäten bekommen.

Gefördert von der Rosa-Luxemburg-Stiftung

Bild zur Dokumentation

Spoken Word mit Moona Moon, Azadê, Sarah Mouwani und Bahati

Datum: 13.11.2014

Die Wurzeln des Genres „Spoken Word“ liegen in einer oralen Tradition, die weit in die Die Wurzeln des Genres „Spoken Word“ liegen in einer oralen Tradition, die weit in die Geschichte zurückgeht. Die moderne Form hiervon entwickelte sich im Zuge der Harlem Renaissance und der Entstehung der Musikrichtung des Blues in den USA. Während der Widerstandsbewegungen der Schwarzen Bevölkerung in den 1960er Jahren wurde Spoken Word auch bei Aktivist*innen des Untergrunds populär und wurde als Medium eingesetzt, um außerhalb einer wissenschaftlichen, akademischen oder gängigen Medienlandschaft der Kritik an den bestehenden gesellschaftlichen Verhältnissen Ausdruck zu verleihen und sie weiterzutragen. Seit 1993 etablierte sich dieses Medium auch in Deutschland (insbesondere in Berlin) und darüber hinaus als Mittel, um auf gesellschaftliche Missstände aufmerksam zu machen und Widerständiges potenziell zu stärken. Durch seinen interaktiven Charakter wird bei einer Spoken Word Performance das Publikum direkt angesprochen und animiert. In bestimmten Künstler*innen- Publikums-Konstellationen kann dadurch eine gegenseitige Stärkung stattfinden und ein Gefühl der Verbundenheit entstehen. Die Performer*innen selbst können Spoken Word nutzen, um sich gesellschaftskritisch zu äußern und dies an das Publikum weiterzugeben.
Nach einer Performance mit den Künstlerinnen Moona Moon, Azadê, Sarah Mouwani und Bahati wird es ein moderiertes Gespräch zwischen den anwesenden Künstlerinnen geben, in dem sie sich darüber austauschen wie sie Spoken Word für sich als Ort der Selbstermächtigung und des Widerstands sehen und verwenden. Hierbei soll auch eine Verbindungslinie zwischen Spoken Word und Rap gezogen und das Problem der Hierarchisierung dieser beiden Dichtformen, die sich entlang bereits vorhandener Dominanz- und Herrschaftsdiskursen vollzieht, angesprochen werden.

Mitveranstaltende: Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung. Realisiert mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie.

Bild zur Dokumentation

„Fluch der Medea“/„Curse of Medea“ von Branwen Okpako

Film und Gespräch

Datum: 17.12.2014

Wir zeigen den Film „Fluch der Medea“/„Curse of Medea“ von Branwen Okpako (Produziert von Nu Breed Productions / Branwen Okpako, 43 Min D/Eng. U,2014) in Anwesenheit der Regisseurin.

Am 27. Januar 2010 besuchte ich Christa Wolf in Pankow. Ich erzählte ihr von einem Film, den ich gerne machen wollte. „Fluch der Medea“ sollte der Film heißen basiert auf ihren Roman Medea. Stimmen. Medea. Stimmen war für mich ein zentrales Buch, da es sich auf besonders kraftvolle und emotionale Art mit den mir wichtigen Themen auseinandersetzt. Medeas Erfahrungen ähneln denen einer Frau mit Migrationsgeschichte in Deutschland, deren Kultur skeptisch und desinteressiert betrachtet wird und die vom Aufnahmeland aufgefordert wird sich zu integrieren und sich an die „einheimische Kultur“ anzupassen. Genauso wie Medeas Kolcher durch die Korinther aufgefordert werden, sich der angeblichen Überlegenheit ihrer Kultur zu beugen.
Ich wollte diesen Text in einen Film übersetzen, wobei die speziellen Umstände der Entstehung des Buches für mich eine wichtige Rolle spielten. Also war die Person der Christa Wolf, die Autorin dieses Buches, sehr wesentlich für den Film.
Während wir über die Situation der Kolchischen Einwander*innen Korinth und die besondere Beziehung der ehemaligen DDR-Gesellschaft zu der Bundesrepublik kurz nach der Wende diskutierten, erschienen Medea und die anderen Stimmen der Geschichte, um unser Gespräch zu ergänzen. (Filmbeschreibung von Branwen Okpako)

Reihe: "Her Stories. Präsentationen und Positionen gegen Rassimus"
 

Über die Reihe:

"Her Stories. Präsentationen und Positionen gegen Rassimus"

“Denying Racism Is The New Racism” Bill Maher

In Deutschland wird immer wieder so getan, als ob Rassismus ein Randphänomen sei. Selbst-hinterfragung und Bewusstwerdung sucht man in gegenwärtigen Mediendebatten vergeblich. Ein realistisches Verständnis von (Alltags-)Rassismus gibt es nicht.

Mit einer 5-teiligen Veranstaltungsreihe wollen die Frauenkreise gemeinsam mit dem Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung einen Beitrag zur Sensibilisierung leisten, zur Selbsterkenntnis anregen und aufklären: „Her Stories. Präsentationen und Positionen gegen Rassismus“ stellt vom 28. Februar bis 12. Juni 2014 Werke, Wirken und Positionierungen Afrodeutscher, Schwarzer und Asiatischdeutscher Frauen vor. Sie schildern ihre Erfahrungen und die ihrer Communities mit Ausgrenzung, Diskriminierung und Rassismus und beschreiben die Folgen dieses individuell und kollektiv erlebten Traumas.
Indem wir von Rassismus betroffene Frauen selbst zu Wort kommen lassen, möchten wir einen Raum für gesellschaftlichen Dialog öffnen und notwendige Veränderungen anstoßen.

Veranstalter: Frauenkreise und das Bildungswerk Berlin der Heinrich–Böll-Stiftung, realisiert mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.

Bild zur Dokumentation

„Das leidige Hindernis“ von und mit Raja Lubinetzki

Vernissage und Lesung

Datum: 28.02.2014

In ihren Texten beschäftigt sich Raja Lubinetzki auf eindringliche und poetische Weise sowohl mit dem depressiven Stillstand im Ostberlin der 80iger Jahre, der tiefe und langwierige Spuren hinterlassen hat, als auch mit ihrem Sein als Schwarze Deutsche.
Ihre Grafiken und Aquarelle, in denen sie einprägsame, lebendige und vielfältige MenschenBilder zeichnet, werden zum ersten Mal in einer Einzelausstellung einem breiteren Publikum bekannt gemacht.

“Afrodeutsche Verse als Befreiungsversuche eines Lebens: fremd im eigenen Land”
(Gerhard Wolf)

Laudatio: Ika Hügel-Marshall, Autorin, Künstlerin und Aktivistin

Bild zur Dokumentation

“Mutter wie weit ist Vietnam?” Angelika Nguyen über beiläufigen und expliziten Rassismus in deutschen Kinderzimmern

Lesung und Gespräch

Datum: 13.03.2014

Im Text-Essay von Angelika Nguyen, der in der Sammlung „Kaltland“, Rotbuchverlag 2011, erschienen ist, beschreibt sie ihre Kindheitserfahrungen als Tochter einer deutschen Mutter und eines vietnamesischen Vaters.
In einem Vortrag mit dem Titel: “Ist unsere liebe Pippi Langstrumpf Rassistin?“ hat sich Angelika Nguyen bereits 2001 mit rassistischen Stereotypen in den Medien und ins¬be¬sondere in Kinderbüchern und Filmen beschäftigt:

„Was ist Rassismus? Die Zuordnung vermeintlicher Eigenschaften aufgrund tatsächlicher oder vermeintlicher Zugehörigkeit zu einer größeren Menschengruppe. Rassismus geht immer mit der Entindividualisierung der Einzelnen einher und produziert damit Stereotype von lebendigen Menschen. Das Fremde bleibt fremd.
Es kann sich jede_r selbst fragen: Welche standardisierten Bilder vom „Fremden“ haben sich ins eigene Gedächtnis eingegraben? Wer über Rassismus nachdenkt, muss über sich selbst nachdenken.“

Moderation: Gabi Zekina, Frauenkreise

Bild zur Dokumentation

Rassismus und antirassistischer Widerstand in Deutschland 1991 bis 2013

Filme und Gespräch

Datum: 23.04.2014

Wir zeigen die Filme:

„Black in the Western World“ (23 min. D /engl. U,1992) von Wanjiru Kinyanjui
Der Film beschäftigt sich mit dem offen ausbrechenden Rassismus in Deutschland Anfang der neunziger Jahre und der Positionierung Afrikanischer Einwander_innen.

„Bruderland ist abgebrannt“(35 min. D, 1991) von Angelika Nguyen
Eine Momentaufnahme aus den Biographien vietnamesischer Immigrant_innen in Ostberlin während des gravierenden Umbruchs in Deutschland. Damals wurden vielfach die Weichen gestellt für die vietnamesische Community im heutigen Berlin.

Anschließendes Gespräch über Rassismus und die Organisation antirassistischen Wider-stands in Deutschland mit Natasha A. Kelly und Angelika Nguyen und Wanjiru Kinyanjui.

Bild zur Dokumentation

„Körper im Traum/a“. Ein Abend mit Noa Ha zu Körper, Rassismus und Wissensproduktion

Vortrag und Diskussion

Datum: 08.05.2014

An diesem Abend wird Noa Ha über die traumatisierende Erfahrung von Rassifizierung und Vergeschlechtlichung sprechen, die sich als Erfahrungen in ihren Körper eingeschrieben haben und die sie zu emanzipatorischem Wissen zu wandeln sucht. Ein Prozess, der auch die Reflektion unterschiedlicher Wissenshorizonte meint und im Kontext von Community Building zu verorten ist. Daher bringt Noa Ha für diesen Abend ihre Gedanken in Form von eigenen Texten mit, um über die Grenzen und Widersprüche zwischen Körper, Gesellschaft, Trauma und Community Building zu sprechen.

Moderation: Iris Rajanayagam, Frauenkreise

Bild zur Dokumentation

"Daima"

Buchpräsentation und Projektvorstellung

Datum: 12.06.2014

"Daima" ist eine Sammlung ausgewählter fotografischer Porträts in schwarz-weiß von inspirierenden Schwarzen Frauen, die in Deutsch¬land leben und arbeiten. Der Band erschien 2013 im Verlag edition assemblage und präsentiert eine Sammlung eindrucksvoller Bilder, die mit Texten der Frauen kombiniert werden.

In diesem Buch, die dritte Publikation der englischsprachigen Buchreihe „Witnessed“, richten die porträtierten Frauen ihren Blick auf die Lesenden und die Frauen in den Fotos sind es, die die Fragen stellen. Präsentiert von den Macherinnen Nzitu Mawahka, Sharon Dodua Otoo und Clementine Burnley.

Moderation: Jamile de Silva e Silva, S.U.S.I.

Reihe: "Schwarze Frauen. Präsentationen-Positionen"
 

Über die Reihe:

"SCHWARZE FRAUEN. PRÄSENTATIONEN-POSITIONEN"

Die Veranstaltungsreihe präsentiert Werke und Wirken sowie Positionierungen Schwarzer Frauen in Deutschland.
Alle haben sie Wichtiges zu sagen: den Schwarzen und gerade auch den Weißen, die viel zu lange nicht zugehört und weggesehen haben, wenn Schwarze ihre Geschichte/n erzählt haben.
Ziel der Veranstaltungsreihe war es, die positiven Entwicklungen bei der öffentlichen Re-Präsentation Schwarzer Menschen/Frauen zu stärken. Den Blick zu öffnen für ein Stück gesellschaftliche Normalität und Realität.


Veranstalter: Frauenkreise und das Bildungswerk Berlin der Heinrich–Böll-Stiftung, realisiert mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.

Bild zur Dokumentation

PANEL: BLACK FEMINISM

Podiumsdiskussion

Datum: 21.11.2013

Ende der 80iger Jahre ist die Schwarze Frauen/Bewegung in Deutschland entstanden. Bis heute wird der Kampf Schwarzer Frauen auch innerhalb feministischer Szenen kaum wahrgenommen. Wir stellen die Frage nach dem Verlauf der Schwarzen Frauen/Bewegung in den letzten 30 Jahren und dem Einfluss der Schwarzen Frauen auf die aktuellen Diskurse des Feminismus. Was hat sich in den Debatten und in der Gesellschaft verändert und welche Herausforderungen und Perspektiven ergeben sich für Schwarze Frauen heute?

Moderation: Jamile da Silva e Silva, Brasilianische Feministin

Mit:
Natasha Kelly, akademische Aktivistin der Schwarzen Community, tätig an der HU-Berlin
Priscila Arruda da Silva, Queer Aktivistin
Ika Hügel-Marshall, Afrodeutsche Aktivistin seit mehr als 25 Jahren

Bild zur Dokumentation

Judy Gummich: Migration und Behinderung

EINLADUNG ZUM DIALOG

Datum: 19.11.2013

Judy Gummich - freiberufliche Diversity-Trainerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin für Menschenrechtsbildung, Inklusion und Diversity am Deutschen Institut für Menschenrechte - referiert zum Thema "Migration und Behinderung", denn Migrationshintergrund, rassistische Diskriminierung und Beeinträchtigung werden nach wie vor selten in ihrer komplexen Verwobenheit wahrgenommen.
In der Veranstaltung werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede der jeweiligen Ausgrenzungsmechanismen und deren (mögliches) Zusammenwirken thematisiert. Wir laden Sie ein, den Blick zu öffnen und wollen Anregungen für Diskussionen und zum Nach/Umdenken geben. Veranstaltet im Rahmen der Tage des interkulturellen Dialogs.

Bild zur Dokumentation

ManuEla Ritz: "Die Farbe meiner Haut"

LESUNG UND GESPRÄCH

Datum: 24.10.2013

ManuEla Ritz, Schwarze deutsche Antirassismustrainerin, ging in den 80er Jahren in Mügeln zur Schule, jener sächsischen Kleinstadt, die durch eine Hetzjagd auf Inder in die Schlagzeilen geriet. Irgendwann hat sie gemerkt, wie befreiend es ist, sich zu wehren. Jetzt erzählt sie von schmerzhaften, aber auch beglückenden Erfahrungen. Dabei wird deutlich, wie vielschichtig Rassismus im Alltag ist. Ein eindrucksvolles Zeugnis deutscher Gegenwart.

Bild zur Dokumentation

Ein Abend "In Honor of Audre Lorde"

Ika Hügel-Marshall - Abenaa Adomako - Traude Bührmann - Dagmar Schultz

Datum: 19.09.2013

Die karibisch-amerikanische Künstlerin und Aktivistin Audre Lorde – selbstdefiniert als „a poet, an activist, a lesbian mother“ – lebte in den 80er Jahren in Berlin und wurde dort zur Mentorin und Mitbegründerin der Afrodeutschen Bewegung in Deutschland und beeinflusste auch die feministische Bewegung nachhaltig.

Ika Hügel-Marshall war eine enge Freundin Audre Lordes und wurde von ihr ermutigt das autobiografische Zeitdokument „Daheim unterwegs – Ein deutsches Leben“ zu veröffentlichen. 21 Jahre nach Audre Lordes Tod kommt Ika Hügel-Marshall mit Weggefährtinnen ins Gespräch, um Audre Lordes Einfluss auf ihren politischen und persönlichen Weg zu würdigen. Dabei sind:
 

Abenaa Adomako (Schwarze Deutsche ghanaischer Herkunft in der 3. Generation, ISD Berlin, arbeitet bei Brot für die Welt – Ev. Entwicklungsdienst), 
Traude Bührmann (Schriftstellerin, Fotografin, Dichterin, Reisende)


Als Special zeigen wir Bonusmaterial aus dem Film
„Audre Lorde – the Berlin Years“ von Dagmar Schultz.

Bild zur Dokumentation

FILM VON SHERI HAGEN "AUF DEN ZWEITEN BLICK"

PREVIEW, DEUTSCHLAND, 2012, 92MIN

Datum: 05.09.13

„Auf den zweiten Blick“ ist Sheri Hagens erster Langspielfilm, den sie selbst produzierte und zu dem sie auch das Drehbuch schrieb.
Berlin, Integration von Ost und West, multikulturelle Gesellschaft, Aufbruch, Kreativität, aktives Leben, aber auch Alleinsein, Einsamkeit und Anonymität. Jeder sehnt sich nach Zweisamkeit und Liebe, man muss sie nur finden und leben. Ein Film über drei sehbehinderte Paare im Großstadtmoloch Berlin, die sich entdecken und zueinander hingezogen fühlen. In jeder Minute sehen die Menschen Wunder. Wir wissen nicht, woher sie kommen und wohin sie wollen. Sie waren immer da und sie werden immer da sein.

Bild zur Dokumentation

Natasha A. Kelly: SOUL SISTER – POETRY AND SLAM

Datum: 13.08.2013

Mit Soul Sister – Poetry and Slam widmet Natasha A. Kelly der Dichterin, Pädagogin und Aktivistin May Ayim einen Abend mit Gedichten, Essays und Gesang.
May Ayim war eine vielfältige Persönlichkeit, deren Identität aus ebenso vielen Facetten bestand wie ihre literarischen Werke. In vielen Bereichen und zu vielen Fragen bezog sie politisch Stellung und kämpfte für gesellschaftliche Veränderungen. Sie reihte sich ein in die Tradition jener Schwarzen Frauen, die Unterschiede als Quelle der Kreativität nutzen und sichtbar werden lassen. Ihre Interpretationen bestimmten nicht nur den Wert ihrer persönlichen Geschichte, sondern auch die Erfahrungen von vielen anderen Schwarzen Menschen, die ihren Lebensmittelpunkt in Deutschland verorten. Im Anschluss zeigen wir den Film
„May Ayim. Hoffnung im Herz“ von Maria Binder.

Bild zur Dokumentation

IKA HÜGEL–MARSHALL: MY COLOURS

VERNISSAGE

Datum: 02.08.2013

Ika Hügel–Marshalls grafische Zeichnungen bestechen mit intensiven Farben, organischen Formen und dynamischen Abstraktionen und sind vielfältig z. B. als Buchcover verwendet worden. Sie arbeitet ebenfalls mit Holz. Ika Hügel–Marshalls Werke zeigen eine außergewöhnliche Synthese von Gestalt, Form und Botschaft. Die Ausstellung läuft bis zum 3.10.2013.

Reihe: "Her Stories - Filmmakers with african Roots"
 

Über die Reihe:

"HER STORIES - FILMMAKERS WITH AFRICAN ROOTS"

Die Frauenkreise zeigen Filme von Frauen mit afrikanischen Wurzeln. Die Filmemacherinnen beschäftigen sich mit ihrer Identität und ihrer kulturellen Positionierung.
Veranstalter: Frauenkreise und das Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung. Realisiert mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin. Medienpartner: AfricAvenir und AFROTAK TV cyberNomads.

Bild zur Dokumentation

Filme von Philippa Ndisi Herrmann - Natasha Ngaiza - Branwen Okpako - ´Ng´endo Mukii - Tsitsi Dangaremba

Datum: 13.06.2013

Über die Filme

  • Gubi-The Birth of Fruit von Philippa Herrmann ist ein experimentell erzähltes Volksmärchen aus der afrikanischen Mythologie.
  • Blackout von Natasha Ngaiza erzählt von einer afrikanischen Immigrantin und ihrer Familie.
  • In Landing von Branwen Okpako erwacht eine Schwarze Frau in Berlin und wünscht sich, unsichtbar zu sein.
  • Yellow Fever von Ng ´endo Mukii erforscht das Selbstbild afrikanischer Frauen. (Best Animation Award Kenya International Film Festival 2012)
  • Die Schönheitsverschwörung ist eine Produktion der DFFB und Tsitsi Dangaremba.

Bild zur Dokumentation

Claude Haffner: "Footprints of my Other"

Datum: 17.05.2013

Über den Film Footprints of my Other (Noire ici, blanche lá-bas)
Der Film der Afrofranzösin Claude Haffner erzählt die bewegende autobiografische Geschichte der Filmemacherin über das Gefühl zwischen den Kulturen zu stehen. “Schwarz hier und weiß dort“ fasst sie ihr Lebensgefühl zusammen. Claude Haffner, Tochter eines französischen Vaters und einer kongolesischen Mutter, reist auf der Suche nach ihrer afrikanischen Identität in den Kongo. Ihr Ausgangspunkt ist das Foto Archiv ihres verstorbenen Vaters, der ein Spezialist für afrikanische Kunst und Kino war.

Die Filmemacherin Claude Haffner aus Paris ist zu Gast bei uns.

Bild zur Dokumentation

Branwen Okpako: "Tal der Ahnungslosen"

Datum: 11.04.2013

Über den Film Tal der Ahnungslosen (D 2003)
„Tal der Ahnungslosen“ von Branwen Okpako beschreibt die Geschichte einer afrodeutschen Frau, die nach ihrer Herkunft sucht und dabei auf Stasi-Geheimnisse stößt. Sie erfährt, dass ihre Mutter ein Verhältnis mit einem afrikanischen Studenten hatte und warum Menschen, die sich liebten, sich gegenseitig verraten haben. Ihre Hautfarbe hat das Verhältnis offenbart. Da ein Skandal vermieden werden sollte, wurde sie in ein Heim gegeben. Der afrikanische Student wurde abgeschoben.

Anschließend Gespräch mit der Filmemacherin Branwen Okpako.

Bild zur Dokumentation

Sarah Bouyain: "The Place Between"

Datum: 14.03.2013

Über den Film The Place Between (Fr./Burkina Faso 2010, OmeU)
Der Debütfilm der afrofranzösischen Regisseurin erzählt die parallele Geschichte zweier Halbafrikanischer Frauen, die in Frankreich leben. Amy stößt auf der Suche nach ihren afrikanischen Wurzeln im Herkunftsland ihrer Mutter auf Ablehnung. Miriam möchte eine afrikanische Sprache lernen. Die Filmemacherin erforscht in sorgfältig präzisen Szenen die Beziehung zwischen beiden Frauen. Eine berührende Geschichte, die das Gefühl des „Andersseins“ genau unter die Lupe nimmt. Der Film wurde mit dem European Union Prize (FESPACO) ausgezeichnet.

Mit: Sarah Bouyain, Filmemacherin, via Skype zugeschaltet aus Frankreich

Bild zur Dokumentation

Eliaichi Kimaro:

Datum: 21.02.2013

Über den Film: A Lot Like You (Dok., USA 2011, OmeU)
Erste Filmaufführung in Deutschland!
In dem preisgekrönten Film „A Lot Like You“ erforscht Kimaro ihre komplexe Identität als Amerikanerin tansaniisch-koreanischer Herkunft. Der Film offenbart einen persönlichen Blick auf die Geschichte postkolonialer Immigranten. Kimaro verortet ihre Familiengeschichte innerhalb des sozialen, historischen und politischen Kontexts der afrikanischen Entkolonialisierung.

Mit: Eliaich Kimaro, Filmemacherin, via Skype zugeschaltet aus Seattle, USA


Reihe: "Lebensgeschichten"
 

Über die Reihe:

"Lebensgeschichten"

In dieser Reihe werden Werke von und über Künstlerinnen, Schriftstellerinnen und Wissenschaftlerinnen gezeigt, deren Lebensleistung mit diesen zum Teil dokumentarischen, zum Teil künstlerischen Beiträgen gewürdigt werden soll. Die Urheberinnen der Werke werden anwesend sein und über ihre Arbeit und ihre Motivation, sich mit dem Lebenswerk von zeitgenössischen oder historischen Frauen zu beschäftigen, sprechen.

Konzept und Moderation: Brigitte Hammer

Bild zur Dokumentation

Rose Ausländer – ein Porträt in Gedichten

Lesung mit Musikbegleitung

Datum: 12.09.2014

Gedichte ausgewählt und gelesen von Brigitte Hammer
Musikbegleitung: Gabriele Smend improvisiert auf der Handpan

Mit diesem besonderen Abend, der Lyrik und Musik verbindet, schließen wir die Reihe Lebens-Geschichten ab.
In fünf Themenzyklen werden ausgewählte Gedichte der Dichterin Rose Ausländer (1901-1988) vorgestellt und aus ihren eigenen Worten ein Lebensbild entwickelt.
Rose Ausländer entstammte einer liberal-jüdischen Familien aus Czernowitz in der Bukowina (Österreich-Ungarn) und lebte nach ihrem Literaturstudium einige Jahre als Mitarbeiterin von Zeitschriften in New York, wo sie bereits in den späten zwanziger Jahren erste Gedichte veröffentlichte. Sie kehrte in den dreißiger Jahren nach Czernowitz zurück und überlebte die deutsche Besetzung in einem Kellerversteck.
Der größte Teil ihres umfangreichen lyrischen Werkes entstand in ihren letzten beiden Lebensjahrzehnten, während sie im Nelly-Sachs-Haus der jüdischen Gemeinde in Düsseldorf lebte.

Bild zur Dokumentation

Ruth Fruchtmann

LESUNG "Krakowiak"

Datum: 19.06.2014

Die Schriftstellerin und Journalistin Ruth Fruchtman wurde in London geboren und lebt seit 1976 in Deutschland. Sie schreibt Erzählungen, Essays, Theaterkritiken und auch Beiträge für den Hörfunk. „Krakowiak“ ist ihr erster Roman.
Die Heldin des Romans Esther Blu geht in den 1980er Jahren den Spuren ihres Großvaters nach, die sie nach Polen in die Stadt K. führen. K. ist unschwer als Kraków-Krakau zu erkennen. In K. dringt Esther tiefer in die polnischen Zwischenkriegsgeschichte vor. Sie findet Spuren, die Weltkrieg, Holocaust und Kommunismus hinterlassen haben. Sanft und ironisch stellt Fruchtman mit dem Roman Fragen nach der eigenen Verantwortung, nach Heimat und Exil, Judentum und Christentum. Ruth Fruchtman erweist sich als eine genaue und eigenwillige Beobachterin, die ihre Heldin durch die Geschichte und Gegenwart der polnischen Stadt wandern lässt und dabei das Verhältnis zwischen Juden, Polen und Deutschen erfährt. Die Themen des Romans verwebt Fruchtman, wie die Motive im alten Volkstanz „Krakowiak“, zu einem Kaleidoskop des Lebens. Erschienen ist der Roman im Berliner KLAK-Verlag aus Neukölln.

Bild zur Dokumentation

"Zweimal verfolgt. Eine Dresdner Jüdin erzählt"

Buchvorstellung

Datum: 05.06.2014

"Zweimal verfolgt" ist das Ergebnis zahlreicher Gespräche, die die Autorinnen Carolyn Gammon und Christiane Hemker mit Johanna Krause bis kurz vor ihrem Tod 2001 geführt haben. Die Jüdin Johanna Krause wurde 1935 zusammen mit ihrem nichtjüdischen Mann wegen Verstoßes gegen die Rassengesetze verhaftet, von ihrem Mann getrennt und zur Zwangsarbeit gezwungen. Im achten Monat schwanger wurde ihr Kind abgetrieben und Johanna zwangssterilisiert. Ihr Leidensweg führt sie durch drei Konzentrationslager, bis sie nach dem Krieg ihren Mann wiederfindet und sich mit ihm beim Aufbau der DDR engagiert. Als sie in einem Parteisekretär den ehemaligen SS-Offizier, der sie vergewaltigen wollte, wiedererkennt, scheitert ihr Versuch ihn anzuklagen. Von nun an wird sie vom DDR-Regime verfolgt und kommt mit ihrem Mann erneut ins Gefängnis.
Wir zeigen auch den Film von Freya Klier über Johanna Krauses schmerzvolles Leben "Johanna. Eine Dresdner Ballade".

Bild zur Dokumentation

Antonia Lerch: Filmportrait über Grete Stern, Fotografin, geboren 1904

Datum: 20.03.2014

Grete Stern betrieb zu Beginn der 30er Jahre gemeinsam mit Ellen Auerbach, die sie in den 20er Jahren bei Walter Peterhans kennen gelernt hatte, in Berlin ein Fotostudio für Werbe- und Porträtfotografie. 1933 emigrierte sie nach London, wo ihre berühmten Porträts von Bertolt Brecht und Helene Weigel entstanden. 1936 ließ sie sich mit ihrem Ehemann, dem argentinischen Fotografen Horacio Coppola, in der Nähe von Buenos Aires nieder. Ihr Haus wurde zu einem Treffpunkt für progressive Schriftsteller und Intellektuelle. Noch bis weit in die achtziger Jahre hinein war Grete Stern als Fotografin tätig und erzählt in dem Dokumentarfilm von Antonia Lerch aus ihrem spannenden und bewegten Leben.

Anschließend: Gespräch mit der Regisseurin Antonia Lerch

Bild zur Dokumentation

Bona Peiser - Die erste deutsche Bibliothekarin

Buchvorstellung und Lesung

Datum: 20.02.2014

Die Autorin Frauke Mahrt-Thomsen stellt ihr Buch über die Pionierin der Frauenarbeit in Bibliotheken und der Bücher- und Lesehallen-Bewegung in Deutschland vor. Als Leiterin der Berliner Lesehalle der Deutschen Gesellschaft für Ethische Kultur und der Bibliothek des Kaufmännischen Verbandes für weibliche Angestellte (VWA) wurde Bona Peiser (1864 - 1929) zur Ausbilderin einer ganzen Generation bibliothekarisch arbeitender Frauen und setzte sich lebenslang für die Qualitätssicherung des Berufs und die Vertretung der Interessen ihrer Kolleginnen ein.

Bild zur Dokumentation

Ursula Marx liest aus "Wohin so eilig, Vicki?" (2010)

Datum: 05.12.2013

Die schwierige Zeit ihrer Kindheit verbrachte die Autorin im zerstörten Nachkriegs-Berlin. In den 1960ern war sie Mitglied im Sozialistischen Frauenbund und aktiv in der 68er-Bewegung. Als alleinerziehende Mutter bildete sie sich zur Lehrerin weiter und wurde eine engagierte Pädagogin an Hauptschulen. Sie ist Mitbegründerin der Deutsch-Türkischen Europaschule.
Ihre Memoiren, mit viel Liebe und Humor geschrieben, sind ein kostbares Zeitdokument aus dem geteilten Berlin.

Bild zur Dokumentation

Filme von Gisela Weimann, Künstlerin, geboren 1943

Datum: 29.11.2013

Zu ihrem 70. Geburtstag zeigen wir eine Auswahl aus dem Filmschaffen der in Berlin lebenden, aber international tätigen Künstlerin Gisela Weimann. Ihre Arbeiten entstehen oft aus Kooperationen mit anderen Künstlern, insbesondere von Musikern und sind erfüllt von zauberhaften Bildern und Poesie. Bei den Frauenkreisen spricht die Künstlerin über die Produktionsbedingungen und Hintergründe ihres Filmschaffens. Gezeigt wird ein früher Film aus ihrer Zeit am San Francisco Art Institute sowie weitere Filme und Projektdokumentationen. 

Bild zur Dokumentation

Tille Ganz und Brigitte Hammer: Filmportrait über Rita Preuss, Malerin, geboren 1924

Datum: 25.10.2013

Rita Preuss wurde 2000 mit dem Hannah-Höch-Kunstpreis des Landes Berlin ausgezeichnet. Anlässlich des 80. Geburtstages der, mit dem malerischen Realismus sympathisierenden Malerin, entstand der Film "Malerei - mein Leben" (Berlin, 2004, 62min). Darin dokumentiert wird der Entstehungsprozess eines ihrer Bilder, während die Malerin aus ihrem künstlerischen Leben erzählt. Rita Preuss (89) wird am 25.10. anwesend sein.

Bild zur Dokumentation

Antonia Lerch: Filmportrait über Ilse Bing, Fotografin, geboren 1899

Datum: 27.09.2013

ILSE BING, FOTOGRAFIN, GEBOREN 1899, in Frankfurt am Main, jüdischer Abstammung, in Deutschland studiert, 1929 nach Paris, dann nach New York emigriert. Eine aussergewöhnliche Fotografin.
1992 besuchte die Berliner Dokumentarfilmmacherin Antonia Lerch die Künstlerin in ihrer Wohnung in New York. Ein Filmportrait ist entstanden, „eine echte stille Sensation“, schrieb die Süddeutsche Zeitung. Mit merkwürdiger Intensität wird ein Schicksal entblättert, das Jahrzehnte mühelos und eingänglich überbrückt.
Antonia Lerch lässt die Fotografin für sich sprechen, behutsam, ohne Wortkommentar und aufgesetzte Inszenierung. Dadurch entstehen unmittelbar, anrührende Filme, in denen Persönlichkeitsgeschichte, Zeitgeschichte und Geschichte der Fotografie auf harmonische Weise zusammenfliessen. Aufwühlendes Kulturzeugnis einer vergangenen Generation.

Bild zur Dokumentation

Christine Christmann: Lesung, Bildpräsentation und Gespräch.

Datum: 21.06.2013

Die Autorin erkrankte vor einigen Jahren an einer seltenen Krebsform, das Multiple Myelom Plasmazytom. In ihrer Autobiografie "Der Himmel soll auf mich warten!" berichtet sie über ihren erfolgreichen Kampf ums Überleben, getragen von ihrer Fähigkeit zu Hoffnung und Lebensfreude.
Mit ihrem autobiografischen Bericht möchte sie Betroffenen Mut machen und Leserinnen und Lesern helfen, die Krankheit zu verstehen und Erkrankten mit Verständnis beizustehen. Zur Lesung bringt Christine Christmann einige Bilder mit, die sie während ihrer akuten Erkrankungsphase gemalt hat, um ihre Ängste zu visualisieren und bewältigen zu können.

Bild zur Dokumentation

Antonia Lerch: Filmportrait über Ellen Auerbach, Fotografin, Geboren 1906

Datum: 23.05.2013

Ellen Auerbach wurde 1906 in Karlsruhe geboren und begann schon 1924 zu fotografieren. 1929 zog sie nach Berlin und entdeckte als Schülerin des Bauhaus-Meisters Walter Peterhans, "dass es manchmal durch mich hindurch photographierte" - der Apparat wurde zum dritten "blinzelnden" Auge. Sie gründete die Ateliergemeinschaft „ringl + pit“ mit Grete Stern und emigrierte in den 30er Jahren, zunächst nach Palästina und 1937 in die USA.
Antonia Lerch porträtierte die alte Dame 1992 in New York, wo Ellen Auerbach 2004 starb. New York, 1992, 57 Minuten

Bild zur Dokumentation

Tille Ganz: Portrait der Bildhauerin und Malerin Doli Hilbert

Datum: 18.04.2013

"Dass zum Alter hin das Glück sich verstärken kann, ist unglaublich..."
In dem Portraitfilm über die Bildhauerin und Malerin Doli Hilbert begleitet die Kamera die Künstlerin beim Malen eines Bildes vom ersten Pinselstrich bis zur Vollendung. In den Pausen und Zwischenzeiten erzählt Doli Hilbert unter anderem wie sie zur Kunst gekommen ist, ihre Auffassung von Kunst und Anekdoten aus ihrem künstlerischen Leben.

Bild zur Dokumentation

Inken Dormann: Filmportrait über Marta Astfalck-Vietz

Datum: 21.03.2013

Die Künstlerin gehörte mit ihren „Inszenierten Photographien“ zur künstlerischen Avantgarde der 20er Jahre und erlebt ihre Wiederentdeckung als Photographin in Berlin mit Verwunderung und bereits über 90 Jahre alt. Der Film dokumentiert die ausdrucksstarke Gestik und Mimik und ihre ungebrochene Kraft bis ins hohe Alter und folgt ihrem Werdegang als Gebrauchsgrafikerin, Photographin, Pflanzenportraitmalerin und engagierte Sozialpädagogin.

Bild zur Dokumentation

Annette von Zitzewitz: Die Frauen von Venedig

Datum: 14.02.2013

Ein Film über die „Frauen von Venedig“ in Geschichte und Gegenwart, darunter Künstlerinnen und Glasgestalterinnen, Spitzenmacherinnen und Perlenzieherinnen, Nonnen und Kurtisanen, Feministinnen und Partisaninnen, Die Filmemacherin spricht mit Historikerinnen und Kulturschaffenden und wandert auf Wegen, die abseits der üblichen Touristenpfade, durch die Lagunenstadt führen.


Filmwerkstatt "Zukunftsträume"
 

Über die Filmwerkstatt

"Zukunftsträume"

Diese Kurzfilme sind Teil der Filmwerkstatt "Zukunftsträume", in der 4 junge Frauen und 4 junge Männer ihre eigenen Kurzfilme hergestellt haben. Von der Idee bis zum fertigen Filmportrait. Die Jugendlichen haben gelernt wie aus Bildern, Szenen, Tönen und Musik ein Film entsteht. In sieben Schritten von der Idee bis zum fertigen eigenen Film.
Die Filme sind unter der Leitung der FilmemacherIn Antonia Lerch 2012 in der Filmwerkstatt der Frauenkreise entstanden.

Unterstützt von der Medienwerkstatt Berlin, Kulturwerk des BBL Berlin. Gefördert von Aktion Mensch, „Miteinander gestalten“.
(C) 2012 frauenkreise.



Links zu den Filmen bei vimeo:

Bild zur Dokumentation

UP SIDE DOWN

vimeo.com/79378473

Ein Film von LARA HARTMANN

Bild zur Dokumentation

iDRAW

vimeo.com/79960804

Ein Film von LEON FELL

Bild zur Dokumentation

ANGOLA IRAN BERLIN

vimeo.com/81093843

Ein Film von YANNICK FERNANDEZ und JUSTINO KIYANI

Bild zur Dokumentation

LITTLE NUMBERS

vimeo.com/80534539

Ein Film von ELLA-MAE PAUL

Bild zur Dokumentation

130 ZENTIMETER

vimeo.com/81692966

Ein Film von LAURA CHRIST

Bild zur Dokumentation

JOHANN FISHING

vimeo.com/82265112

Ein Film von JOHANN REMY

Bild zur Dokumentation

NATALIA UND BAYINA

vimeo.com/82767495

Ein Film von NATALIA SANTANA LOPEZ