Es ist die Neugier, die mich antreibt. Sie führt mich tief ins Herz der Welt.
Arundhati Roy
Bild zur Veranstaltung

Reihe: Salonreihe zu Intersektionalität

Salonveranstaltung

Intersektionalität - Reality Check

in Kooperation mit FRIEDA, EWA, RuT, S.U.S.I.

16.02.2017

19:00

Intersektionalität – Realitäten hinter dem Schlagwort

Mit Dr. Natasha A. Kelly & dem Jugendtheaterbüro


Intersektionaliät ist ein Begriff, der von Schwarzen Feministinnen in den USA geprägt wurde und heute auch hier in kaum einem feministischen Diskurs mehr fehlt.
Dabei wird mittlerweile angenommen und vorausgesetzt, daß die Bedeutung von Intersektionalität bekannt ist, ebenso wie ihre Eignung als Tool zur Analyse gesellschaftlicher und politischer Realitäten. Doch die Nutzung des Begriffes ist weitaus häufiger und geläufiger als die konkrete Berücksichtigung von Intersektionalität im Alltäglichen und in der Praxis feministischer Arbeit.
Haben wir das Konzept wirklich durchdrungen? Wie gelingt es, Intersektionaliät bewußt zu machen jenseits von akademischen Definitionen? Wir wollen noch einmal an die Grundlagen gehen und laden alle dazu ein, die ihr Verständnis von Intersektionalität - und den zugrundeliegenden Realitäten - auf ein solides Fundament stellen wollen.
In einem Salonformat kommen wir ins Gespräch und tauschen uns, nach einem Input und angeleitet von Dr. Natasha A. Kelly, zu den Realitäten hinter dem Schlagwort aus und die Theatergruppe „Jugendtheaterbüro“ wird angelehnt an die Thematik das Stück ‚90/60/90 Rollenscheiß‘ präsentieren.

Dr. Natasha A. Kelly ist Kommunikationswissenschaftlerin, Panafrikanistin, Autorin und Dozentin und bezeichnet sich selber als ‚Academic Activist‘.

Bild zur Veranstaltung

Singworkshop

Sacred Spirit

mit Sängerin und Chorleiterin Jutta Garbas - keine Vorkenntnisse nötig

04.03.2017

14 - 18 Uhr

Die Kraft ursprünglicher Klänge erleben und mit Power und Leidenschaft selbst singen und zelebrieren! Singen ist Klang und Klang ist pure Energie! Der gemeinsame Gesang bringt uns in Verbindung mit uns selbst, den anderen und dem Universum. Unsere Klang-Collage wirkt besonders energetisierend, wohltuend und heilsam!

Bild zur Veranstaltung

Filmwerkstatt Nr. 16

16. Filmwerkstatt - Frauen* machen Filme 'Atem / Breath'

mit der Filmmacherin Antonia Lerch

06.03.2017 - 20.07.2017

18.30 Uhr

8 Termine Filmwerkstatt, á 2-3 Stunden, alle 2 Wochen, Montags, 18:30 Uhr, erster Termin 06. März 2017

Ort: Frauenkreise - Projekt der Lila Offensive e.V. - Choriner Straße 10 - 10119 Berlin - Tel. 280 61 85

Die Filmwerkstatt richtet sich an Frauen*, die gern Geschichten erzählen und wissen wollen, wie aus Bildern, Szenen, Tönen und Musik ein Film entsteht.
Jede Frau* dreht ihren eigenen Kurzfilm (Länge ca. 3 -7 Minuten). Learning by doing. Von der Idee bis zum fertigen Film: Exposé/Treatment/Drehbuch/ Drehplan/ Dreharbeiten, Ausmusterung/Rohschnitt/Feinschnitt/Endfertigung.
Jedes Genre ist möglich: Dokumentarfilm, Experimentalfilm, Spielfilm, Essayfilm, etc.
Auch Frauen*, die noch nie mit einer Kamera gearbeitet haben und Frauen*, die einen Kurzfilm zu einem anderen Thema realisieren wollen, können teilnehmen.
Mini DV-Kameras (von Panasonic) und Equipment werden von FRAUENKREISE zur Verfügung gestellt
Die entstandenen Filme werden im Rahmen einer Premierenfeier bei FRAUENKREISE aufgeführt.

Seit 2004 hat FRAUENKREISE mit Antonia Lerch 14 Filmwerkstätten veranstaltet: 2004 Movement, 2005 Herzschlag, 2006 Selbstportrait, 2007 Atem, 2008 Töchter - Mütter – Grossmütter, 2009 Mann - Frau, 2010 Portrait (Landschaft, Pflanze, Tier, Objekt, Mensch), 2011 Träume, 2011 Gesichter, 2012 Zukunftsträume. 2013 Portrait. 2014 Freude, 2014 Ich seh Dich. Nicht? 2015/16 VOR-URTEIL – PREJUDICE. Mehr als 60 Frauen* und Jugendliche haben in dieser Zeit mehr als 50 eigene Kurzfilme realisiert.

* Antonia Lerch lebt in Berlin und arbeitet als Autorin, Regisseurin, Kamerafrau, Cutterin und Produzentin hauptsächlich für ARTE, ZDF, 3sat. Sie hat bisher mehr als 40 Dokumentarfilme gedreht, die nicht nur im Fernsehen ausgestrahlt, sondern auch zu internationalen Festivals und Ausstellungen eingeladen wurden.

KOSTEN: 1. Teilnahmegebühr Filmwerkstatt: 220 Euro / ermäßigt 195 Euro * (max. 8 Teilnehmerinnen)
In der Gebühr enthalten: 8 Termine Filmwerkstatt á 2-3 Stunden plus Premiere. Mini-DV Kameraausrüstungen (Panasonic, Leica Objektive) und Equipment (Stative, externes Mikro) stehen zur Verfügung. Die Kameras werden untereinander weitergegeben, sodaß jeder Frau* mindestens 3 1/2 Tage pro Woche eine Kameraausrüstung zur Verfügung steht. (Eine Kaution von 100 Euro wird für die Benutzung der Kameras und des Equipments erhoben, die bei Übergabe der Kameras bei FRAUENKREISE hinterlegt wird).
* Ermässigung erhalten Auszubildende, Schüler*- u. Student*innen, Hartz IV / SGB II / SGB XII Empfänger*innen (Nachweise sind in der Anmeldung als Kopie beizufügen).

Angebot Optional, nicht in der Teilnahmegebühr enthalten:
2. Medienwerkstatt und Gebühren
Frauen*, die kein eigenes Schnittprogramm zur Verfügung haben, können via Filmwerkstatt bei FRAUENKREISE in der Medienwerkstatt des Kulturwerks des bbk im Künstlerhaus Bethanien eine Einführung in das Schnittsystem FINAL CUT PRO erhalten und im Studio den Film schneiden und endfertigen.
Die Einführung in das Schnittprogramm (ca. 2 Std.) kostet 30 Euro, der Schnittplatz 15 Euro (4 Std.), 20 Euro (8 Std.)

Anmeldebedingungen: Wir bitten um schriftliche Anmeldung und Überweisung der Teilnahmegebühr von 220 Euro / ermässigt 195 Euro. Mit Zahlungseingang ist die Filmwerkstatt verbindlich gebucht, der Platz gesichert. Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Zahlungseingangs berücksichtigt.
Nachweise, die zur Ermässigung berechtigen, sind in der Anmeldung in Kopie beizufügen (siehe auch 1.KOSTEN *„Ermässigung“).
Bei Rücktritt von der Anmeldung kann eine Ersatzteilnehmerin vorgeschlagen werden.
Wir behalten uns vor, die Filmwerkstatt wegen zu geringer Teilnehmer*innenzahl zu verschieben oder abzusagen, ebenso bei Ausfall der Kursleiterin.
Die bereits gezahlten Teilnahmegebühren werden dann zurückerstattet.

Weitere Informationen:
FRAUENKREISE: 030/280 61 85
kontakt@frauenkreise-berlin.de
www.frauenkreise-berlin.de

und auch direkt bei:
Antonia Lerch: 0175/2423288
antonia.lerch@posteo.de
Biografie: www.kulturserver.de/-/kulturschaffende/detail/16767

Bild zur Veranstaltung

Lesung & Diskussion

"Exit Racism"

16.03.2017

19:00

Tupoka Ogette ist Trainerin für Anti-Rassismus und Empowerment und bereist unermüdlich die Republik, um gegen rassistische Diskriminierung, gegen Schieflagen und für Vielfalt und mehr Bewußtsein zu sensibilisieren.

Sie arbeitet mit Einzelpersonen, Gruppen, Institutionen und Multiplikatoren auf allen gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Ebenen und mit der ihr eigenen Haltung, mit ihrem offenen Wesen, mit einem tiefen thematischen und methodologischen Wissen und mit sanfter Kompromißlosigkeit hat sie bereits unglaubliches bewirkt.

Ihre publizistischen Tätigkeiten sind Zeugnisse dieses großen akademischen und praktischen Erfahrungsschatzes und sie hat nun mit „Exit Racism“ ein praxisnahes und Standardwerk geschaffen, wie es für den deutschen Markt und die deutschen Leser längst überfällig war.

Tupoka Ogette liest Passagen aus „Exit Racism“ und im Anschluß ist Gelegenheit für Fragen und Diskussionen, sowohl in einem moderierten Panel als auch mit dem Publikum.

Bild zur Veranstaltung

Reihe: "Wer, wenn nicht wir?" zu zivilem Engagement

Auftakt der Reihe zu zivilem Engagement

"Wer, wenn nicht wir?"

mit Derya Aksaz

23.03.2017

19 Uhr

Reihe  "Wer, wenn nicht wir?"

Ziviles Engagement zwischen Gewissen und Alltag


In der Reihe „Wer, wenn nicht wir?“ präsentieren wir Frauen*, die sich ehrenamtlich, aktivistisch und zivilgesellschaftlich betätigen, einsetzen, engagieren und organisieren. Wie vereinbaren sie das Engagement mit ihrem Alltag? Mit ihrer Familie? Mit Reaktionen aus dem Umfeld? Was treibt sie an, was hält sie bei der Stange, wie gehen sie mit Rückschlägen um? Was war der zündende Funke, das auslösende Moment und welches waren ihre ersten Schritte auf dieses Terrain, das Energie gleichzeitig in ungeahnten Mengen konsumiert und freisetzt?

Ihre Geschichten sollen inspirieren, Mut machen, Unterstützer & Nachahmer finden. Die Frauen, deren Arbeit wir hier präsentieren, beantworten Fragen, geben Einblicke und teilen Erfahrungen.

Derya Aksaz hat jahrelang als Stylistin und Make-up Artist bei Film- und Fernsehproduktionen gearbeitet. Bis sie eines Tages am LaGeSo die Situation der Geflüchteten mit eigenen Augen gesehen hat. An diesem Tag hat sich ihr Leben verändert. Seitdem schiebt Derya Nachtschichten, kocht Linsensuppe und hat den Verein „Stop War Worldwide“ gegründet. Sie kämpft dafür, dass Familien genug zu Essen und einen Schlafplatz im Trockenen haben. Sie ist eine echte Inspiration wenn es um Menschlichkeit geht.