Es ist die Neugier, die mich antreibt. Sie führt mich tief ins Herz der Welt.
Arundhati Roy
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Reihe: Look who´s talking - wer erzählt welche Geschichte über wen?

Film & Diskussion

"Stimmen der Flucht" von M. Makkieh

13.10.2016

19 Uhr


In unserer Film- und Diskussionsreihe
„Look Who’s Talking – Wer erzählt welche Geschichte über wen?“
präsentieren wir Filme von Regisseur*innen zu den Themen Flucht und Migration. Anschließend diskutieren wir, welche neuen Blickwinkel Film öffnen kann und wie Mehrdimensionalität von Figuren in der medialen Darstellung einen Beitrag leisten kann gegen Diskriminierungen. Dabei fokussieren wir in dieser Reihe die Darstellung und (Selbst-)Repräsentation von Geflüchteten Frauen* und Migrant*innen.

Mit uns diskutieren:
Antje Diller-Wolff, Produzentin
Alice Lanzke, freie Journalistin (NdM)
Rama Jamarkani, freie Journalistin (JIE)

Stimmen der Flucht:
Frauen zwischen Anfang 20 und Mitte 50 erzählen in dem Film von den Gründen für ihre Flucht, von ihren Familien, ihren Ängsten und Hoffnungen.
Eine von ihnen ist Jala, 22, aus Syrien, die eigentlich Architektin werden wollte, diese Ausbildung aber wegen der Kriegswirren abbrechen musste. Über Marokko, dann im Boot, über Spanien und Frankreich, kam sie mit der Mutter und der 15jährigen Schwestern nach Deutschland.
Sie ist begeistert von diesem Film, der "frauen eine deutliche Stimme gäbe", die sonst vielleicht ungehört bliebe.
Seit 5 Monaten ist sie im Camp Bad Fallingbostel.
"Es ist unmöglich, in Syrien zu leben", sagt die junge Frau mit den langen braunen Haaren. Als sie in Deutschland ankam, hatte sie gemischte Gefühle: Traurigkeit, Angst vor dem Neuanfang, Hoffnug....

Die Filmreihe wird gefördert von der Stiftung Nord-Süd-Brücken, der Sebastian-Cobler-Stiftung, der Rosa-Luxemburg-Stiftung und der Stiftung DO!


Das komplette Programm der Film - und Diskussionsreihe findet Ihr hier:
http://www.frauenkreise-berlin.de/uploads/downloads/lookWho%C2%B4sTalkingProgramm.jpg

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Reihe: Look who´s talking - wer erzählt welche Geschichte über wen?

Live Show & Diskussion

Jilet Ayşe LIVE!!!! "Deutschland wir müssen reden"

von Idil Baydar

10.11.2016

19 Uhr

Jilet Ayşe LIVE!!!!! - "Deutschland, wir müssen reden!"

Idil Baydar ist eine deutsche Schauspielerin und Kabarettistin, die Bühnenprogramme entwickelt abseits von klassischer Stand Up Comedy.

Ihre klischeehaft angelegte Kunstfigur Jilet Ayse wurde über YouTube bekannt. Was als überzeichnete Figur Stereotype satirisch darstellte, ist mittlerweile zu hochpolitischem Aktivismus geworden, der sich einschleicht und charmant bis polternd die weiße Dominanzkultur aufdeckt.

Im Herbst 2014 hatte ihr Soloprogramm „Deutschland, wir müssen reden!“ in Berlin Premiere. Jilet Ayşe präsentiert Ausschnitte aus ihrem Bühnenprogramm und die Privatperson Idil Baydar gewährt uns Einblicke in den Schöpfungsprozeß, aus dem Jilet Ayse geboren wurden.

Mit uns diskutieren:
Idil Baydar, Schauspielerin und Kabarettistin
Mosjkan Ehrari, Filmemacherin und Journalistin (NdM)
Doha Hassan, freie Journalistin (JIE)

In unserer Reihe
„Look Who’s Talking – Wer erzählt welche Geschichte über wen?“
präsentieren wir Filme und Beiträge zu den Themen Flucht und Migration. Anschließend diskutieren wir, welche neuen Blickwinkel Medien öffnen sollten und wie Mehrdimensionalität von Figuren in der medialen Darstellung einen Beitrag leisten kann gegen Diskriminierungen. Dabei fokussieren wir in dieser Reihe die Darstellung und (Selbst-)Repräsentation von Geflüchteten Frauen* und Migrant*innen.


Die Filmreihe wird gefördert von der Stiftung Nord-Süd-Brücken, der Sebastian-Cobler-Stiftung, der Rosa-Luxemburg-Stiftung und der Stiftung DO!

Das komplette Programm der Fil - und Diskussionsreihe findet Ihr hier:
http://www.frauenkreise-berlin.de/uploads/downloads/lookWho%C2%B4sTalkingProgramm.jpg

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Workshop für weiße Frauen*, die aktivistisch tätig sind oder werden wollen

Bausteine auf dem Weg zu feministischen Bündnissen

mit Natascha A. Kelly

12.11.2016 - 13.11.2016

jeweils 11 - 17 Uhr

Als die Schwarze US-amerikanische Wissenschaftlerin und Poetin Audre Lorde in den 1980er Jahren das Thema Rassismus in die deutsche Frauenbewegung hineintrug, adressierte sie nicht nur Schwarze Frauen, sondern lehrte auch erstmals weiße Frauen sich mit der Kolonialgeschichte Deutschlands auseinanderzusetzen und Unterschiede nicht als Bedrohung abzulehnen, sondern als Bereicherung anzunehmen.

In diesem Seminar werden wir feministischen Narrativen aus verschiedenen Perspektiven auf den Grund gehen und Möglichkeiten zu sowie Herausforderungen an frauenpolitische Allianzen ausloten.

Das Seminar ist an weiße Frauen* gerichtet, die politisch aktiv sind oder werden möchten und die lernen wollen mit ihren eigenen weißen Privilegien umzugehen und sie für breite feministische Bündnisse einzusetzen und zu nutzen.

Geleitet wird der Workshop von Natascha A. Kelly. Sie ist Autorin, Journalistin und Academic Activist.

Preise und Konditionen bitte unter 030-280 61 85 erfragen.

Um Anmeldung wird bis zum 07. Nov 2016 gebeten





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Lesung und Diskussion in Anwesenheit der Autorin

Wege, die wir gingen

von Barbe Linke

24.11.2016

19 Uhr


Zwölf Frauen erzählen uns aus ihrem Leben, sechs stammen aus Ost-, sechs aus Westdeutschland. Eine Gegenüberstellung von Lebensentwürfen und Entwicklungen, die anregt, verblüfft und berührt.
Wir erfahren nicht nur wechselseitig über die jeweils anderen, sondern beginnen auch das Leben der anderen auf das eigene zu beziehen und eine andere Perspektive darauf einzunehmen. Wo liegen die Unterschiede in unserer Sozialisation, wo liegen die Eckpunkte Schlenker und Brüche in den Biographien?
Ein verblüffendes Buch und eine interessante Lesung mit einer Autorin, deren Leben zwischen Ost und West verlief.


Barbe Maria Linke wuchs in der DDR auf und arbeitete zunächst in verschiedenen Berufen. 1983 reiste sie aus nach Westberlin und lebt heute im vereinigten Berlin als Schriftstellerin.


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Workshop for Women* of Color & Black women*

How to say NO

with Nota Alexiadou and Thais Vera Utrilla

26.11.2016

11.00 - 15.00 Uhr


Reclaiming the public space is a challenge for women* on a daily basis, especially for migrant women*. We face sexism and also sexual harassment or even violence. In a general sense we face people invading our personal space and also people making assumptions about us based on how well we speak a language and on how we look.
Can we say no? How loud can we say it?

In this well-received workshop – which takes place for the second time - we will create a safe space for ourselves, where every woman* can test, explore and determine her own boundaries and explore some aspects of herself. We will use some elements and dynamics of the ‘theater of the oppressed‘ and psychodrama.

Nota Alexiadou is from Athens, she is a feminism activist, she studies theater and has experience with being a foreigner in Berlin.

Thais Vera Utrilla is from Madrid and based in Berlin since 6 years. She studied Sociology and Political Science and is specialized in Gender Studies. She works in intercultural women*'s projects from an intersectional feminist perspective.

Sprache: Englisch und Deutsch 
Service Charge 5 - 7€ 
Please register!



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Reihe: Look who´s talking - wer erzählt welche geschichte über wen?

Film & Diskussion

"Woher kommst Du?" von A.Lerch und "Die Macht der Vorurteile" von J.Mayen

01.12.2016

19 Uhr


In unserer Filmreihe
„Look Who’s Talking – Wer erzählt welche Geschichte über wen?“
präsentieren wir Filme von Regisseur*innen zu den Themen Flucht und Migration. Anschließend diskutieren wir, welche neuen Blickwinkel Film öffnen kann und wie Mehrdimensionalität von Figuren in der medialen Darstellung einen Beitrag leisten kann gegen Diskriminierungen. Dabei fokussieren wir in dieser Reihe die Darstellung und (Selbst-)Repräsentation von Geflüchteten Frauen* und Migrant*innen.

Mit uns diskutieren:
Antonia Lerch / Jacqueline Mayen, Regisseurinnen

Woher kommst Du?:
Der Film thematisiert Altagsrassismus gegen tatsächliche und vermeintliche Migrant*innen und Geflüchtete Frauen* und Männer* in Deutschland. 4 Männer* und 4 Frauen* mit unterschiedlicher Migrationsgeschichte ermitteln im Gespräch untereinander die Stereotypen und Klischees, mit denen sie im Alltag konfrontiert sind und mit welchen Gefühlen dies verbunden ist.

Die Macht der Vorurteile:
Die Protagonist*innen in diesem Film finden sehr klare Worte, einprägsame Bilder und entlarvende Beispiele für die Bedeutung von Vorurteilen für ihr eigenes und allgemein für das Laben als vermeintliche Migrant*innen in Deutschland und entwerten gleichzeitig diese Vorurteile durch die Teife ihrer Analytik und die Bereitschaft zur Selbstreflektion.

Die Filmreihe wird gefördert von der Stiftung Nord-Süd-Brücken, der Sebastian-Cobler-Stiftung, der Rosa-Luxemburg-Stiftung und der Stiftung DO!


Das komplette Programm der Film - und Diskussionsreihe findet Ihr hier:
http://www.frauenkreise-berlin.de/uploads/downloads/lookWho%C2%B4sTalkingProgramm.jpg

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offener Singkreis

Singen ohne Noten

mit Sängerin und Chorleiterin Jutta Garbas

08.12.2016

19.30 - 21.30 Uhr


SINGEN OHNE NOTEN - Offener Singkreis

Wir singen einfache und berührende Lieder aus Europa, vom Balkan,
aus Russland, Indische Mantras, Zulu-Chants, Gospel, Lieder aus dem
Kloster Taizé, Roma-Lieder und Lieder aus Georgien

Keine Singerfahrung oder Notenkenntnisse erforderlich!